For Round IV of 2025's Adventiade...
Deutsch im Anschluß...
I am awake even before the sunlight completely brightens the sky. The ground beneath me is hard, but my body has been accustomed to this for many years. I pull the fur cloak tighter around my shoulders and listen to the quiet breathing of the others. No one sleeps alone in our long hut: children, women, an old man. It has probably always been this way.
I go to the fireplace and push the ashes aside. Beneath them, the embers from yesterday are still glowing. A few dry twigs, a breath of air – soon the flame flickers again. The smoke rises slowly towards the roof and finds its way through the opening above us.
Outside, fog lies over the fields. The posts of the fence emerge only dimly from it. I hear the goats bleating. They know someone is coming soon. My knees ache as I walk, but I take my time. The animals know me. I milk them calmly, as I learned from my mother. Who learned it from her mother... The milk will be boiled with grain later.
As the sun rises higher, the village comes to life. The younger women grind grain on the heavy stones. The rhythmic scraping has accompanied us for generations. I sit down with them, even though my arms tire more quickly these days than they used to. Emmer and einkorn are turned into flour, coarse and dusty, but nutritious.
Later, I sort dried peas and lentils, check supplies. I know how long they have to last, know how quickly winter comes if you're not careful. People listen to me when I say we have to be thrifty.
The fields lie on the edge of the village. The men and some of the stronger women are there, with wooden hook ploughs and digging sticks. The earth is heavy, but it gives us food. I usually stay behind, looking after the children, mending clothes made from linen that we have spun ourselves from flax. My fingers find the holes in the fabric almost by themselves.
Around noon, I go to the edge of the forest. I know the places where certain plants grow. I gather berries, roots and medicinal herbs. Some are for the body, others for the mind. When someone is ill or has bad dreams, they come to me. I don't know why some things help – but I know that they do.
In the afternoon, a young woman sits with me. She is pregnant, about to have her first child. I tell her what to expect, how to breathe, how to let go of her fear. That's how I was taught, long ago. Knowledge is passed from mouth to ear, from hand to hand.
When the sun goes down, the others return. We cook: porridge, a little meat roasted over the fire. We eat together. The children play, throw small stones, laugh. I watch them and think of all those who are no longer here.
Later, when it gets dark, someone talks about the dead. About those who lie in the earth, carefully laid to rest, with gifts for the journey. I have known many, buried many. Death is no stranger. It belongs to us like birth.
I lie down, close to the fire. My bones are tired, but my heart beats calmly. I have lived a long life, longer than many. As long as I breathe, I am part of this community – and when I go, I will be part of the earth that sustains us all.
Late Neolithic period – village communities have become predominantly sedentary; nomadic life still exists among pastoral peoples. People lived well in a simple, nature-loving and frugal way. The spirit of community was still predominant and was only later replaced by other, destructive forces...

ChatGPT does know me after all ;-))) / ChatGPT kennt mich eben doch ;-)))
Deutsche Version:
Noch bevor das Sonnenlicht den Himmel gänzlich aufhellt, bin ich wach. Der Boden unter mir ist hart, doch mein Körper kennt das seit vielen Jahren. Ich ziehe den Fellumhang enger um meine Schultern und höre das leise Atmen der anderen. In unserer langen Hütte schläft niemand allein: Kinder, Frauen, ein alter Mann. So war es wohl schon immer.
Ich gehe zur Feuerstelle und schiebe die Asche beiseite. Darunter glühen noch Reste von gestern. Ein paar trockene Zweige, ein Atemstoß – bald flackert die Flamme wieder. Der Rauch steigt langsam zum Dach hinauf und findet seinen Weg durch die Öffnung über uns.
Draußen liegt Nebel über den Feldern. Die Pfosten der Einfriedung tauchen nur schemenhaft daraus hervor. Ich höre die Ziegen meckern. Sie wissen, daß bald jemand kommt. Meine Knie schmerzen, als ich gehe, aber ich lasse mir Zeit. Die Tiere kennen mich. Ich melke sie ruhig, wie ich es von meiner Mutter gelernt habe. Die es von ihrer Mutter lernte… Die Milch wird später mit Getreide verkocht.
Als die Sonne höher steigt, beginnt das Dorf zu leben. Die jüngeren Frauen mahlen Getreide auf den schweren Steinen. Das rhythmische Schaben begleitet uns seit Generationen. Ich setze mich dazu, auch wenn meine Arme heutzutage schneller müde werden als früher. Aus Emmer und Einkorn entsteht Mehl, grob und voll Staub, doch nahrhaft.
Später sortiere ich getrocknete Erbsen und Linsen, prüfe Vorräte. Ich weiß, wie lange sie reichen müssen, weiß, wie schnell ein Winter kommt, wenn man unachtsam ist. Man hört auf mich, wenn ich sage, daß wir sparsam sein müssen.
Am Rand des Dorfes liegen die Felder. Die Männer und einige der kräftigeren Frauen sind dort, mit hölzernen Hakenpflügen und Grabstöcken. Die Erde ist schwer, doch sie gibt uns Nahrung. Ich bleibe meist zurück, hüte Kinder, flickte Kleidung aus Leinen, das wir selbst aus Flachs gewonnen haben. Meine Finger finden die Löcher im Stoff fast von allein.
Gegen Mittag gehe ich dann zum Waldrand. Dort kenne ich die Stellen, an denen bestimmte Pflanzen wachsen. Ich sammle Beeren, Wurzeln und Heilkräuter. Manche sind für den Körper, andere für den Geist. Wenn jemand krank ist oder schlecht träumt, kommt man zu mir. Ich weiß nicht, warum manches hilft – aber ich weiß, daß es hilft.
Am Nachmittag sitzt eine junge Frau bei mir. Sie ist schwanger, bekommt ihr erstes Kind. Ich erzähle ihr, was sie erwarten kann, wie man atmet, wie man die Angst losläßt. So hat man es mir beigebracht, vor langer Zeit. Wissen geht von Mund zu Ohr, von Hand zu Hand.
Wenn die Sonne sinkt, kehren die anderen zurück. Es wird gekocht: Brei, ein wenig Fleisch, das über dem Feuer geröstet wird. Wir essen gemeinsam. Die Kinder spielen, werfen kleine Steine, lachen. Ich sehe ihnen zu und denke an all die, die nicht mehr da sind.
Später, wenn es dunkel wird, spricht jemand von den Toten. Von denen, die in der Erde liegen, sorgfältig gebettet, mit Beigaben für den Weg. Ich habe viele gekannt, viele beerdigt. Der Tod ist kein Fremder. Er gehört zu uns wie die Geburt.
Ich lege mich nieder, nahe beim Feuer. Meine Knochen sind müde, doch mein Herz schlägt ruhig. Ich habe lange gelebt, länger als viele. Solange ich atme, bin ich Teil dieser Gemeinschaft – und wenn ich gehe, werde ich Teil der Erde sein, die uns alle trägt.
Späte Jungsteinzeit – die Dorfgemeinschaften sind überwiegend seßhaft geworden; es gibt noch nomadisches Leben unter den Hirtenvölkern. Den Menschen ging es auf eine einfache, naturverbundene und genügsame Art gut. Der Gemeinschaftsgedanke war noch vorherrschend und wurde erst später von anderen, zerstörerischen Triebkräften abgelöst...
It isn’t often that I encounter stories set in the Neolithic period. I’ve always been curious about the daily rhythms and lifestyle of early village communities. I really hope to read more from you!
yeah its so intriguing because we have no footage of it
Right. It's a whole different world from ours
Una vida sin estrés, donde el compartir forma parte de la rutina. Nada de mezquindades.