Am Montag ist es soweit..
Nächsten Montag ist es soweit: Der Zahnarzttermin steht. Ich wünschte, es wäre schon der Dienstag danach. Vor einem halben Jahr ist mir eine Füllung herausgebrochen, ein Arzt hat mir ein Provisorium hinein gemacht, das letzte Woche auch herausgefallen ist. Zwei Tage später ist am Frontzahn noch eine Füllung abgebrochen. Ich kann nicht mehr lächeln und es muss jetzt sein. Ich bin Angstpatient und hoffe auf eine positive Erfahrung. Ich war schon immer ängstlich beim Zahnarzt, aber die letzten Besuche haben es nicht besser gemacht – im Gegenteil: Im Rumänienurlaub wurde meine Angst erstmals verstärkt. Ich war mit meiner rumänischen Kollegin beim Zahnarzt, weil in Rumänien angeblich alles so günstig und gut sein soll. Die Zahnärztin hatte nicht einmal eine Gehilfin, die den Speichelsauger gehalten hätte – den musste man selbst halten. Ich hatte keine Betäubung bekommen und sie hat an den Zahnhälsen gebohrt. Sie sagte, dass sie vom Nerv weit weg wäre und es deshalb nicht wehtun könne.
Vor eineinhalb Jahren war ich bei einem Zahnarzt, der inzwischen in Rente ist. Ich hatte mehrere Sitzungen, bis alles erledigt war. Am unteren linken Eckzahn hatte ich Karies am Zahnhals. Als er bohrte, habe ich laut „Aua” gerufen, die Betäubung hat wohl wenig gebracht. Instinktiv bin ich mit dem Oberkörper nach oben gegangen, woraufhin er mich mit seinem Arm, in dem er den Bohrer hielt, wieder in den Sitz drückte. Am Ende der Behandlung fragte ich ihn, wie ich eine Wurzelbehandlung oder eine Zahnextraktion aushalten soll, wenn das am Zahnhals schon so schmerzhaft war. Er antwortete, dass er in so einem Fall Vollgas geben würde. Er habe mich nicht richtig betäubt, weil er nicht wollte, dass meine Zunge auch noch taub wird. Danke dafür. Als mir dann vor ca. einem halben Jahr diese große Füllung herausgebrochen ist, sagte der Zahnarzt, bei dem ich um die Ecke wohne, dass er sich das anschaut, aber keine neuen Patienten aufnimmt. Ich bin dann in seine Praxis gegangen und habe ihm zunächst gesagt, dass ich Angstpatientin bin. Seine Antwort darauf war: „Und dann kommen Sie ausgerechnet zu mir?” Er hat dann ohne Betäubung mit seinem Stocher den Karies aus dem riesigen Loch gekratzt. Als ich „Aua” schrie, lachte er und sagte: „Gut, der Zahn lebt.” Dann hat er mir ein Provisorium reingemacht und gesagt, ich solle mir nun einen Zahnarzt suchen, der mich weiterbehandelt. Er sagte, dass der Zahn vielleicht wurzelbehandelt werden müsse und das bei mir als Angstpatient kritisch sei. Daraufhin sagte ich, dass ich gehört habe, dass Wurzelbehandlungen nicht mehr schmerzhaft sind. Darauf fragte er: „Wer sagt denn sowas?” Wie soll ich mit meiner Angst umgehen, nachdem ich solche Erfahrungen gemacht habe? Ein unangenehmer Besuch hätte gereicht, aber alle Besuche in den letzten Jahren waren unangenehm. Das kann doch nicht sein.
Und irgendwie muss ich mich bis nächsten Montag bei Laune halten. Was sagt ihr dazu?
Liebe Grüße

Hmm, da kann ich dir wenig sagen. Vielleicht findest du einen Zahndoc, bei dem du dich gut aufgehoben fühlst und Vertrauen aufbauen kannst. Und es gibt Praxen für Angstpatienten soweit ich weiß.
ich drück dir die daumen,für mich sind genau solchne ärzte unfähig,und unsensibel
haben die alle ihr studium auf der straße gefunden,sowas ist unfassbar ätzend
google mal nach einer hypnose zahnärztin
die hat mir damals sehr geholfen