Hulk selbst gedruckt und Bemalt, ein Kindheitserinnerung wird wahr
Hulk selbst gedruckt und Bemalt, ein Kindheitserinnerung wird wahr
Schon als Kind habe ich den Hulk geliebt. Für mich war er nicht nur ein grünes Muskelpaket, sondern ein Symbol für Kraft, Emotion und den Mut, anders zu sein. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich eines Tages meinen eigenen Hulk in der Hand halten würde, noch dazu einen, den ich komplett selbst gedruckt und bemalt habe. Dieser Gedanke fühlt sich für mich immer noch ein wenig unwirklich an.
Ich bin kein Profi und auch kein ausgebildeter Modellbauer. Ich hatte keine Anleitung, keine jahrelange Erfahrung und keine teure Ausrüstung. Alles, was ich hatte, war ein 3D-Drucker, Farben, einfache Pinsel und den Mut, einfach anzufangen. Ich wusste nicht, wie viele Fehler mir passieren würden. Und es waren viele. Dennoch gehören sie dazu, wenn man etwas zum ersten Mal macht.
Schon die Base hat mich herausgefordert. Ich wusste, wie sie am Ende wirken sollte, aber nicht, wie ich dorthin komme. Deshalb habe ich einfach Schritt für Schritt ausprobiert. Oft stand ich da und dachte: Das sieht wirklich nicht gut aus. Dann wieder gab es Momente, in denen eine spontane Idee überraschend gut funktionierte. Dieses Wechselspiel zwischen Frust und Freude machte den Weg anstrengend, aber auch faszinierend. Ich habe gelernt, Farbschichten trocknen zu lassen, zwischendurch Abstand zu gewinnen und geduldig weiterzuarbeiten.
Beim Körper des Hulk wurde es anspruchsvoller. Die Airbrush fühlte sich für mich wie ein völlig neues Werkzeug an. Der richtige Abstand, die richtige Verdünnung, der passende Druck. Es gab keine Routine, nur Ausprobieren. Ich habe viele YouTube-Videos angesehen, manche davon mehrfach. Trotzdem lief es nicht immer wie erhofft. Manchmal gab es Farbkleckse oder ungewollte Wolken. Also wieder korrigieren, mischen, ruhig bleiben und weitermachen.
Parallel dazu kam die klassische Pinselarbeit, die ich eigentlich besser beherrschte, die sich jedoch schnell als anspruchsvoll herausstellte. Feinheiten an Muskeln zu betonen oder Schatten richtig zu setzen war schwieriger, als ich erwartet hatte. Oft hatte ich Angst, etwas zu übermalen und den Effekt zu zerstören. Gleichzeitig wusste ich, dass ich diese Schritte wagen musste, um Tiefe zu erzeugen. Genau dabei entstand das erste Mal das Gefühl, dass dieses Projekt wirklich Gestalt annimmt.
Die Hose war ein eigenes kleines Abenteuer. Eine Jeans zu malen, obwohl ich nicht wusste, wie man diesen Effekt überhaupt erzeugt, war mutig oder verrückt. Vermutlich beides. Ich habe experimentiert, verworfen, verbessert und schließlich gemerkt, dass der Stoff tatsächlich wie Jeans aussieht. Dieser kleine Erfolg hat mir viel Motivation gegeben.
Am schwierigsten waren die Augen. So ein winziges Detail, das am Ende über die gesamte Wirkung der Figur entscheidet. Meine Hände haben gezittert und ich musste mich mehrmals sammeln, bevor ich den Pinsel aufgesetzt habe. Doch ohne diese Arbeit bleibt eine Figur leblos. Als der Blick finally stimmte, war ich unglaublich erleichtert und richtig stolz.
Dieses Projekt hat mich viel Zeit gekostet, aber es hat mir ebenso viel gegeben. Ich habe geflucht, neu begonnen, dazugelernt und am Ende etwas erschaffen, das ich mir zuvor nicht zugetraut hätte. Der fertige Hulk steht jetzt vor mir und erinnert mich an meine Kindheit und gleichzeitig daran, dass man nie zu alt ist, etwas Neues zu lernen.
Wie würdet ihr an ein solches Projekt herangehen? Habt ihr selbst schon etwas gewagt, das euch zuerst Angst gemacht und später stolz gemacht hat? Ich freue mich auf eure Geschichten.
ENGLISH
Hulk printed and painted by myself – a childhood memory comes true
Ever since I was a child, I loved the Hulk. To me he was not just a green mountain of muscles but a symbol of strength, emotion and the courage to be different. Back then I never imagined that one day I would hold my own Hulk figure in my hands, printed and painted entirely by myself. Even now it still feels a bit unreal.
I am not a professional and not a trained model builder. I had no guide, no years of experience and no fancy setup. What I had was a 3D printer, some paints, simple brushes and the courage to start. I had no idea how many mistakes I would make. And there were many. But they are part of the process when you do something for the first time.
The base was the first challenge. I knew how I wanted it to look, but not how to achieve it. So I experimented step by step. Many times I thought: This looks terrible. At other times a spontaneous idea worked surprisingly well. This mix of frustration and excitement made the process exhausting but also fascinating. I learned to let layers dry, to step back and to move forward with patience.
The body of the Hulk was much more demanding. The airbrush felt completely new to me. The right distance, the right thinning ratio, the right pressure. I had no routine, only trial and error. I watched many YouTube videos, sometimes more than once. Still things went wrong. Paint splatters, uneven transitions and small accidents happened all the time. So I corrected, mixed again, stayed calm and kept going.
The brushwork was challenging in a different way. Highlighting muscles and shaping shadows was more difficult than expected. I often feared ruining a part that was already good. But I knew that taking the risk was necessary to reach depth and expression. Little by little the figure started to come alive.
The jeans were a separate adventure. Painting denim without knowing how to do it was brave or crazy. Probably both. I experimented a lot, changed things and improved them until the texture finally looked like fabric. This small success gave me a real boost of motivation.
The eyes were the hardest detail. Such a tiny area but such a huge impact. My hands were shaking and I needed several breaks before continuing. But without expressive eyes the figure would stay lifeless. When I finally managed to get the expression right, I felt real relief and pride.
This project cost me a lot of time but gave me even more in return. I struggled, learned, tried again and created something I never thought I could. The finished Hulk reminds me of my childhood and also of the fact that you are never too old to learn something new.
How would you approach a project like this? Have you ever attempted something that scared you at first and made you proud afterwards? I look forward to your stories.
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