Ein Wettbewerb zum Thema ‚Purpose of Life‘ und meine Nicht-Teilnahme
Ein Wettbewerb zum Thema ‚Purpose of Life‘ und meine Nicht-Teilnahme
Ich glaube nicht an einen so genannten Sinn des Lebens. Es gibt den Sinn von Wörtern und von Handlungen, aber das sind bestimmte, voneinander abgrenzbare Teile. Ein Leben als Ganzes ist in dieser Hinsicht wie ein Wald: Ohne zu wissen, welche Bäume und Sträucher in diesem Wald wachsen, oder genauer: welche den Wald erst bilden und zum Wald machen - ohne das zu wissen, kann ich nicht viel über die Bedeutung oder den Zweck oder den Sinn dieses Waldes sprechen. Dass ich ein Wort habe, beweist nicht, dass das damit gemeinte Ding eine Einheit ist.
Meine Handlungen, meine Worte sollten einen Sinn haben und einen Zweck verfolgen, dem würde ich zustimmen. Sie sollten soweit wie möglich mich selbst verkörpern, meine Person ausdrücken. Dabei geht es um Freiheit und um Nächstenliebe, nicht um Frieden oder Gesundheit. Ich soll, ich muss meine Freiheit dort einschränken, wo die Freiheit eines anderen Menschen sonst behindert werden würde. Aber das geschieht um der Freiheit willen, nicht um des Friedens willen. Ein Frieden ohne Freiheit wäre wie eine Eierschale mit nichts drin.
Wäre also der Sinn und Zweck meines Lebens meine Wertschätzung der Freiheit? Ja, sofern meine Handlungen und Worte alle gelingen könnten. Nein, weil mein Leben keine solche Einheit gelingender Handlungen darstellt. Leben ist mehr Scheitern als Gelingen. Deshalb glaube ich nicht an einen Sinn des Lebens.
Darüberhinaus halte ich die Fragen nach Sinn oder Zweck oder Bedeutung meines Lebens für viel zu ernst und für ein viel zu weites Feld, um sie in einem Wettbewerb zu erörtern, als sei es ein Hobby oder ein Kochrezept. Das sind umfassende Fragen zu meiner irdischen, zeitlichen Existenz, zu meinem Verhältnis zu Mitmenschen und Transzendenz, zu Religion, Philosophie und Glauben, zu meinem Denken über das Sein und meine Erscheinung darin. Diese auszubreiten „für eine Handvoll Dollar“ erscheint mir unangemessen. Wir reden hier nicht von der Frage, ob Zähneputzen abends besser ist als morgens oder wie ich meinen so genannten CO2-Fußabdruck verkleinern könnte.
A competition on the theme of ‘Purpose of Life’ and my decision not to take part
I do not believe in what is known as the ‘meaning of life’. There is meaning in words and in actions, but these are specific, distinct parts. A life as a whole is, in this respect, like a forest: without knowing which trees and shrubs grow in this forest, or more precisely, which ones actually constitute the forest and make it a forest – without knowing that, I cannot say much about the meaning, purpose or significance of this forest. The fact that I have a word does not prove that the thing it refers to is a single entity.
My actions and my words should have a meaning and pursue a purpose; I would agree with that. As far as possible, they should embody myself and express my person. This is about freedom and love for one’s neighbour, not about peace or health. I should, indeed I must, restrict my freedom where another person’s freedom would otherwise be impeded. But this is done for the sake of freedom, not for the sake of peace. Peace without freedom would be like an eggshell with nothing inside.
So, is the meaning and purpose of my life my appreciation of freedom? Yes, insofar as all my actions and words could succeed. No, because my life does not constitute such a unity of successful actions. Life is more about failure than success. That is why I do not believe in a meaning of life.
Furthermore, I consider questions about the meaning, purpose or significance of my life to be far too serious and far too broad a subject to be discussed in a competition, as if it were a hobby or a recipe. These are wide-ranging questions concerning my earthly, temporal existence; my relationship with fellow human beings and the transcendent; religion, philosophy and faith; and my thoughts on being and my place within it. To expound on these ‘for a handful of dollars’ strikes me as inappropriate. We are not talking here about whether it is better to brush your teeth in the evening rather than in the morning, or how I might reduce my so-called carbon footprint.
Translated with DeepL.com (free version)
Per un pugno di dollari:

Und dann gibt es da noch den Obst- und Weinanbauernhof wie ich es in den 500 Visitenkarten für die Mutter meiner Freundin gedruckt habe, die heute angekommen sind ._. Ich hasse mich...
Aber gut geschriebener Beitrag :) Ich sehe den Sinn im Leben darin Dinge zu tun, die einem Spaß machen, natürlich ohne die Grenzen eines Anderen zu verletzen ;)
Zumindest wenn ich gut drauf bin. Ansonsten sehe ich nicht wirklich einen richtigen Grund...
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The purpose of life means something completely different to each individual. If someone were to ask me that, I might just stand there for days not knowing how to express it in a way that actually makes sense. It's such a deep question for many to ponder upon. It's something I would much rather prefer to reflect on privately.
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This is in your words what I tried to say.
Thanks for reading and reflecting!
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Glaub mir, wenn Du krank bist hast Du nur noch einen Wunsch - gesund werden...
Jeder Puma weiss das...
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Nun, wenn ich für einen bestimmen Zeitpunkt oder Zeitraum aus bestimmten Gründen einen bestimmten Wunsch im Vordergrund habe - zum Beispiel den von dir genannten Wunsch nach Gesundheit oder Schmerzfreiheit im Krankheitsfall oder auch den Wunsch nach Wasser im Notfall -, dann fixiert das aber noch nicht meine Lebenseinstellung und meine Wert-Setzungen, es formt mir nicht den sogenannten Sinn des Lebens. Sondern es dreht sich ums ÜBERleben. Das kommt zwar physisch zuerst, aber nicht metaphysisch.
Davon weiß vermutlich kein Puma etwas...
Danke fürs Lesen! ;-)
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Rooaar!
Der große Puma sagt das auch immer.
Rooaar!
Wir Pumas wissen das.
Der Sinn des Lebens? Glücklich werden mit dem was der große Puma uns schenkt.
Rooaar.
Drei Tatzen für Dich!
;o)
Quizás el único propósito que tengamos en la vida sea vivir, sin afectar a nadie con nuestra existencia. ¿Será esto posible? Quizás no, porque de esta manera el concepto de "sociedad" se quedaría sin fundamento. Me encantó leerte.