Ein Schritt zu viel - One Step Too Far (DE\EN)
Eispanzer & Glatteis – ein Morgen, den ich nicht vergesse
Ice Armor & Black Ice – a Morning I Won’t Forget
Heute war so ein Tag, der eigentlich ganz normal anfangen sollte. Raus, zum Auto, weiter wie immer. Doch schon der Blick nach draußen hatte etwas Unheilvolles. Diese graue Winterstille, in der alles ruhig wirkt und man sich einredet, es wäre nur ein bisschen kalt und vielleicht etwas glatt.
Die Wahrheit war eine andere. Am Auto hatte sich über Nacht ein dicker Eispanzer gebildet. Nicht nur ein bisschen Reif, sondern eine richtige, harte Schicht. Wir reden hier nicht von Millimetern. An manchen Stellen war das Eis gefühlt bis zu einem Zentimeter dick. Das ist nicht mehr nur lästig, das ist ein Zustand, der alles langsamer macht und jede Bewegung zur Vorsicht zwingt.
Doch das eigentliche Problem war nicht einmal das Auto. Das Problem war, überhaupt bis dorthin zu kommen.
Ich machte zwei Schritte vor die Tür. Zwei Schritte. Und dann war es plötzlich vorbei mit Kontrolle. Keine Chance, mich abzufangen, kein „gerade noch gerettet“. Die Füße waren einfach weg. Ich schlug auf der rechten Seite auf und lag einen Moment da, benommen, mit diesem kurzen inneren Stillstand, in dem man erst begreift, dass man gerade wirklich gestürzt ist.
Das Hochkommen war schwierig. Nicht, weil ich nicht wollte, sondern weil Schmerz und Schock selbst einfache Bewegungen kompliziert machen. Es hat mehrere Minuten gedauert, bis ich wieder im Hausflur stand. Nach außen sieht das vielleicht banal aus. Für mich war es in diesem Moment einfach nur mühsam und schmerzhaft.
Also habe ich als Erstes beim Arbeitgeber den Wegeunfall gemeldet. Genau das sind diese Situationen, in denen man merkt, wie wichtig es ist, Dinge sauber zu dokumentieren, auch wenn man eigentlich lieber nur den Schmerz wegdrücken und weitermachen würde.
Beim Arzt kam dann die Diagnose, die gleichzeitig Erleichterung und Frust bedeutet. Mehrere Prellungen und Schwellungen, aber zum Glück keine Knochenbrüche. Das ist die gute Nachricht. Die andere Seite ist, dass Prellungen nicht harmlos sind. Sie können richtig lange nachwirken, dich ausbremsen und dich bei jeder Bewegung daran erinnern, wie dünn die Grenze zwischen „passiert schon nichts“ und „jetzt tut alles weh“ ist.
Und selbst der Weg zum Arzt war schon ein Kapitel für sich. Normalerweise sind das vielleicht fünf Minuten bis zum Bus. Heute wurde daraus ein zwanzig Minuten Weg. Jeder Schritt war ein Balance-Test. Es fühlte sich an, als würde ich über Glas laufen. Ich bin langsam gegangen, den Blick nach unten, die ganze Zeit mit dem Gefühl, dass der Boden bei der kleinsten Unachtsamkeit wieder zuschlägt.
Das Tückische an diesem Wetter ist, dass alles so ruhig aussieht. Es wirkt friedlich. Doch unter dieser stillen Oberfläche lauert etwas, das dich ohne Vorwarnung aus dem Gleichgewicht reißt.
Wenn du heute auch so eine Wetterlage hast, nimm es bitte ernst. Mach langsam. Nimm dir Zeit. Und wenn du es vermeiden kannst, bleib lieber drinnen, bis gestreut wurde oder es wieder sicherer ist. Glatteis ist nicht „ein bisschen rutschig“. Es ist gnadenlos.
Am Ende bin ich dankbar. Kein Bruch, kein Krankenhaus, keine schlimmeren Folgen. Aber Schmerzen, Schwellungen und eine Lektion, die ich nicht bestellt habe. Und ich weiß jetzt schon, dass ich beim nächsten stillen, grauen Wintermorgen anders vor die Tür gehen werde.
Zum Schluss interessiert mich das wirklich: Hattest du schon mal so einen Sturz auf Glatteis, den du nie vergisst? Nutzt du Schuhspikes oder verlässt du dich auf vorsichtiges Gehen? Und was ist dein bester Trick, um solche Tage zu überstehen, ohne auf dem Boden zu landen?
Danke, dass du bis hier gelesen hast. Pass bitte auf dich auf.
Today was one of those days that was supposed to start normally. Step outside, get to the car, move on like always. But even the first look outside felt wrong. That grey winter silence where everything seems calm, and you try to convince yourself it is only cold and maybe a little slippery.
The truth was different. Overnight my car had built a thick shell of ice. Not a light layer of frost, but real, hard armor. We are not talking millimeters. In some places it felt close to one centimeter. At that point it is not just annoying, it changes the whole situation and forces you into slow, careful movement.
But the real problem was not even the car. The problem was getting to it.
I took two steps outside. Two steps. And then control was gone. No chance to catch myself, no last-second save. My feet simply disappeared. I hit the ground on my right side and for a moment I just lay there, stunned, with that strange pause where your brain has to accept that you actually fell.
Getting back up was hard. Not because I did not want to, but because pain and shock can turn simple movements into a struggle. It took several minutes until I made it back into the hallway. From the outside it might look small. In that moment it was anything but.
The first thing I did was inform my employer about a commuting accident. Situations like this remind you how important it is to report things properly, even if you would rather focus on the pain and just move on.
At the doctor’s office the diagnosis was both relief and frustration. Several bruises and swelling, but luckily no broken bones. That is the good part. The other side is that bruises are not harmless. They can hurt for days, slow you down, and remind you with every movement how thin the line is between “nothing will happen” and “everything hurts now.”
Even getting to the doctor was an adventure. What is usually a five minute walk to the bus turned into twenty minutes. Every step felt like a balance test. Like walking on glass. I moved slowly, eyes down, constantly feeling that the ground could strike again the moment I lost focus.
The most dangerous part is how peaceful it looks. Everything seems quiet. But under that calm surface is something that can pull you down without warning.
If you have the same weather today, please take it seriously. Slow down. Take your time. And if you can avoid it, stay inside until roads and sidewalks are treated. Black ice is not “a bit slippery.” It is unforgiving.
In the end I am grateful. No fractures, no hospital, no worse consequences. But pain, swelling, and a lesson I did not ask for. And I already know that the next silent grey winter morning, I will step outside differently.
I am really curious: Have you ever had a fall on black ice that you will never forget? Do you use shoe spikes or do you rely on careful walking? And what is your best trick to survive days like this without ending up on the ground?
Thanks for reading. Please stay safe out there.
Hornet on Tour
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Photo: Hornet on Tour
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Oh je, ich verstehe dich gut. Ich bin an Sylvester vor ein paar Jahren weit gestürzt: Ich war bei meinen Eltern und wollte mit meinem Vater um 0 Uhr nach draußen gehen. Ich öffne also die Haustüre, trete auf die erste Stufe nach unten und finde mich plötzlich auf dem Gehweg wieder. Ich bin die Stufen heruntergerutscht, dann auf ein paar Metern Grundstück weiter bis zum Gehweg. Mir ist glücklicherweise nichts passiert, aber seit diesem Tag gehe ich keine Stufen mehr hinunter ohne mich am Geländer festzuhalten und bei Glatteis laufe ich auffäljg langsam und unsicher. Glatteis entsteht auch durch "salzen": Das Eis schmilzt, auch Schnee und hinterlässt Pfützen, wenn es Nachts wieder gefriert ist die nächste Eisschicht geboren. Mein Kater trinkt in diesen Zeiten, also jetzt, sehr viel, weil Katzen sich putzen und etwas Salz an den Pfoten kleben bleibt. Ich putze zur Zeit ständig seine weißen Fußspuren ab (auf meinem schwarzen Tisch erscheinen sie oft). Ich fühle mich sowieso sicherer wenn Split gestreut ist.
Hoffe deine Prellungen heilen schnell.
Lg
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Vielen Dank, das hoffe ich auch, aber Frau kümmert sich um mein Genesung. Damit sollte es schnell gehen XD.
Gestürzt bei Glätte - ja, sogar ziemlich bös'. Allerdings war es kein Schnee oder Blitzeis, sondern gammeliges Herbstlaub auf regennassen Stufen... Autsch! Und drei Kreuze, daß nix noch Schlimmeres passierte!
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Ich weiß was du meinst.