Sei kein Frosch! Gedanken über Freiheit und Glück!

Eine kleine Diskussion mit @anjalein hat mich heute dazu bewegt an einen Weltenbürger zu erinnern, der in vier Tagen seinen 151. Geburtstag feiern würde und dessen Gedanken und Ansichten zur Ethik und der Menschlichkeit selbst heute aktueller sind denn je.
Die Rede ist von Albert Schweizer - Arzt, Philosoph, Theologe und Organist - ein Universalgenie und Friedensnobelpreisträger dessen Wirken und Gedanken das Leben seiner Zeit geprägt haben und weit darüber hinaus auch noch heute prägen - zumindest überall dort wo die Menschlichkeit auf den fruchtbaren Humus der Freiheit fällt.
Vielen Menschen der Gegenwart, die sich freiwillig in die Klauen des Sozialismus und seines Todestriebes begeben und zugleich nicht den Mut haben ihren eigenen Fähigkeiten, ihren eigenen Gedanken und ihrem eigenen Gewissen zu vertrauen möchte ich die Botschaft der Achtung des Lebens ans Herz legen, für die Albert Schweizer mit seinem Leben in Achtsamkeit zweifelsohne stand.
Habe den Mut selbst zu denken, quer zu denken und Verantwortung für Dein eigenes Leben zu übernehmen - oder anders formuliert : Sei kein Frosch - sei ein freier Mensch!
Ohne dabei die Vielzahl an Fröschen und großartigen Tümpelbewohnern beleidigen zu wollen - will ich damit sagen, dass Mut eine wesentliche Charaktereigenschaft auf dem Weg zum eigenen Glück darstellt.
Ohne Mut - ohne die Bereitschaft zum Risiko und zum Scheitern - ohne die Übernahme von Verantwortung für das eigene Leben - wird das Individuum, der Mensch selbst sich stets die Chance auf ein glückliches Leben im Einklang mit der Schöpfung Gottes nehmen.
Der weitverbreitete Irrglaube der Menschen im Sozialismus, dass Partei, Staatsorgane und staatliche Bevormundung, dazu im Stande wären Dich glücklich zu machen ist als krankhaft einzustufen, ja schon als hochgradig morbide, da mit einer solchen Lebenseinstellung bereits ein Leben in Unglück und Armut, in Abhängigkeit und Elend, in Bevormundung und Unterdrückung - kurum in großem Unglück bereits als strukturelle Ausbeutung Deiner selbst vorprogrammiert ist.
Mitmenschlichkeit ist ok, ja sogar wünschenswert, so wie die Achtsamkeit vor dem Leben generell.
Sie kann aber nur wachsen´und Gedeihen in einem Umfeld aus Freiheit und Eigenverantwortung.
Alles andere - insbesondere die Versprechen der Politik - sind hingegen dem eigenen Leben, dem eigenen Glück und der Verwirklichung der eigenen Wünschen und Träúme stets abträglich. Genau deshalb ist das nachfolgende kurze Essay von Albert Schweizer, dem Freund des Lebens und der Liebe jedem Menschen für ein Leben in Freiheit und Glück nur ans Herz zu legen.
Das ein solches Leben nicht immer einfach ist, liegt in der Natur der Sache - gleichwohl ist es mehr als erstrebenswert, da es einen vom Joch der Ausbeutung durch Lebens- und Menschheitsfeinde im Namen von was auch immer nachhaltig befreit!
Das Vermächtnis von Albert Schweizer an jeden einzelnen von uns kommt nirgends besser zum Ausdruck als in:
Ein freier Mensch!
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Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen -
wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgeschaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft,
weil der Staat für mich sorgt. Ich will dem Risiko begegnen,
mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden
und Erfolg haben. Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb
mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten,
als ein gesichertes Dasein führen,
lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs,
als dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben,
noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln,
der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen,
dies ist mein Werk.
Das alles ist gemeint, wenn wir sagen:
Ich bin ein freier Mensch.
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