Erster Frühlingsspaziergang im Thüringer Wald
Heute war ich nach langer Zeit endlich wieder draußen unterwegs. Der Wald rund um meinen Heimatort zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite — die Buchen treiben ihre ersten hellgrünen Blätter aus, am Wegesrand blühen Buschwindröschen in dichten Teppichen, und in der Ferne klopft ein Specht.
Was mich am Thüringer Wald immer wieder beeindruckt, ist die Stille. Keine Autos, keine Menschenmassen, nur das Rauschen der Blätter und ab und zu das Knacken eines Astes. Genau das, was man nach Wochen vor dem Bildschirm braucht.
Ich habe eine knappe Stunde gebraucht, um den kleinen Hügel hinter dem Dorf zu erreichen. Von oben kann man bis zur nächsten Talsenke sehen, und an klaren Tagen sogar bis zum Inselsberg. Heute war es etwas diesig, aber das hat dem Anblick keinen Abbruch getan.
Solche Momente erinnern mich immer daran, dass es sich lohnt, regelmäßig aus dem Alltag auszubrechen — und sei es nur für ein paar Stunden. Die Natur hat einen ganz eigenen Rhythmus, der nichts mit Newsfeeds und Benachrichtigungen zu tun hat.
Habt ihr diese Woche schon einen Spaziergang gemacht?
Veröffentlicht mit Welako