Ein paar Bilder aus Berlin - Eine kleine Runde durch die historische Mitte 🇩🇪🍻🥨

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Ich weiß, beim Thema Berlin gehen die Meinungen auseinander und es biete sich reichlich Anlass für Diskussionen und Debatten. Aber in diese will ich heute gar nicht einsteigen, würden sie uns doch auch gar nicht weiterbringen. Lieber zeige ich euch ein paar Fotos aus der deutschen Hauptstadt, welche in ähnlicher Reihenfolge wohl von so einigen Touristen gemacht werden. Es besteht überhaupt kein Anspruch auf Vollständigkeit aber vielleicht schaffen die Bilder es ja, bei dem einen oder anderen ein wenig Interesses an dieser doch recht interessanten Stadt zu wecken.

Anfangen tun wir vor dem ehemaligen Reichstagsgebäude, welches sich in perfekter Laufentfernung vom Berliner Hauptbahnhof befindet. Heute beherbergt es den Bundestag, das deutsche Parlamant und ist eines der großen Symbole für die Wiedervereinigung Deutschlands.

Besucher können das Innere des Reichstagsgebäude besuchen und aus der nachträgliche hinzugefügten Glaskuppel den Abgeordneten dabei zusehen, wie sie mehr oder weniger ihrer Arbeit nachgehen. Der Platz vor der Gebäude wirkt leider immer etwas trocken und öde und könnte ein wenig mehr Frische und Eleganz ganz gut vertragen.

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Nicht weit vom Reichstag steht das wohl berühmteste Wahrzeichen Berlins, das Brandenburger Tor. Erbaut wurde es zwischen 1788 und 1791 und es ist mehr als nur ein Bauwerk in der Mitte der Stadt – es ist ein lebendiges Denkmal, das an die wechselhafte Geschichte Deutschlands erinnert. Wie bei einem Besuch in der deutschen Hauptstadt ganz deutlich zu sehen ist - wer Berlin besucht, kommt an diesem Tor nicht vorbei.

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Und wenn man etwas Glück hat, sorgen ein paar Seifenblasen dabei für die manchmal notwenige Leichtigkeit, die einem durch das Sein hilft.

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Und schon stehen wir vor dem Französischen Dom, der zum Gesamtensemble des Gendarmenmarktes gehört, welcher erst ganz kürzlich einer Restaurierung unterzogen wurde und nun in ganz neuem Glanze erstrahlen sollte. Auf die Domspitze kann man auch hinaufsteigen und hat von dort einen entspannten Ausblick auf die Stadtmitte.

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Wenn wir schon bei Domen sind, davon gibt es in Berlin nicht nur einen. Der größte und wohl bekanntestes Dom ist der Berliner Dom, welcher in der historischen Mitte der Hauptsstadt eigentlich gar nicht zu übersehen ist.

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Der Berliner Dom wurde zwischen 1894 und 1905 im Stil der Neorenaissance erbaut – nach Plänen von Julius Raschdorff und im Auftrag von Kaiser Wilhelm dem Zweiten. Das Ziel war es damals, ein protestantisches Gegenstück zum Petersdom in Rom zu schaffen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein monumentales Gotteshaus mit einer 98 Meter hohen Kuppel und Platz für über 1.300 Besucher.

Im Untergeschoss befindet sich die Hohenzollerngruft, eine der bedeutendsten dynastischen Grabstätten Europas. Hier ruhen über 90 Mitglieder des preußischen Königshauses – darunter Kurfürsten, Könige und Kaiser. Die Gruft wird derzeit restauriert und soll bis 2026 wieder öffentlich zugänglich sein.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom dann wie viele Gebäude um ihn herum schwer beschädigt. Erst ab den 1980er Jahren begann der Wiederaufbau – das Äußere wurde bis 1984 rekonstruiert, das Innere bis 2002 originalgetreu restauriert.

Ein Besuch im Inneren lohnt sich auf jeden Fall und wer dann auch noch die 270 Stufen zur Kuppel erklimmt, wird von dort mit einem atemberaubenden Blick über große Teile Berlins belohnt.

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Und weiter geht es. Nun stehen wir vor dem Reiterstandbild Friedrich Wilhelm des Vierten, welches direkt vor der Alten Nationalgalerie thront. Erschaffen wurde es zwischen 1875 und 1886 und zeigt den alten Preußenkönig der von 1840 bis 1861 regierte. Er galt als kunstsinniger Monarch, der maßgeblich zur Entwicklung der Berliner Museumsinsel beitrug.

Leider haben in Berlin nicht viele Reiterdenkmäler den Lauf der Zeiten überlebt, aber zumindest dieses hier ist an ganz prominenter Stelle erhalten geblieben und macht auch heute noch ordentlich was her.

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Den wilden Lauf der Epochen haben so einige Gebäude nicht überstanden, und so erging es auch dem Berliner Schloss, welches in den Jahren 1950 bis 1951 von der damaligen DDR-Regierung gesprengt wurde. Aber da sich das Rad der Zeit weiterdreht, wurde das Schloss in den letzten Jahren wieder aufgebaut und funktioniert heute in neuer Funktion als Humboldt-Forum. Noch muss man sich an den Anblick wohl ein wenig gewöhnen, aber zumindest hat die Berliner Stadtmitte einen neuen Hingucker dazugewonnen.

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Auch wenn die dem Fluss Spree zugewandet Seite dann doch eher modern anmutet, passt das neue alte Schloss wohl genau hierher, und fügt sich gut ein in das Gesamtbild, dass sich den Besuchern hier bietet. Der zum Glück im Original erhalten gebliebene Dom ruht majestätisch gleich nebenan and wenn man es nicht besser wüsste, könnte man glauben, es hat hier schon immer so ausgesehen.

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Auf der anderen Seite geht es dann Richtung Fernsehturm und Rathaus, wobei man dann ruhig noch einen Abstecher durch das Nikolaiviertel wagen sollte. Auch wenn die Geschichte dieses Viertels auf nicht ganz originalen Füßen steht, sollte man hier unbedingt einmal hindurchlaufen.

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So verpasst man dann auch nicht eines der anderen Reiterstandbilder, welches den heiligen St. Georg hoch zu Ross zeigt, wie er mit erhobenem Speer den Drachen besiegt. Ursprünglich stand sie im Hof des Berliner Stadtschlosses und wurde nach dessen Zerstörung in den Volkspark Friedrichshain versetzt. Seit dem Wiederaufbau des Nikolaiviertels in den 1980er-Jahren hat sie dort ihren heutigen Platz gefunden – direkt am Spreeufer, mit Blick auf die Nikolaikirche.

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Wir nähern uns dem Ende unserer kleinen Runde durch die historische Mitte Berlins. Nun stehen wir vor dem Roten Rathaus. Dieses ist ist weit mehr als nur der Sitz des Regierenden Bürgermeisters – es ist ein architektonisches und historisches Wahrzeichen, das die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte hinweg widerspiegelt.

Erbaut wurde das Rathaus von 1861 bis 1869 1870 und war seit 1870 Sitz der Stadtverordnetenversammlung. Im Zweiten Weltkrieg wurde es schwer beschädigt, aber zum Glück nicht vollständig zerstört. Nach dem Krieg tagte hier dann der Ost-Berliner Magistrats und seit 1991 ist es nun wieder der gemeinsame Sitz des Berliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters.

Gleich daneben steht dern in den Jahren 1965 bis 1969 errichtete Berliner Fernsehturm, der mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands ist. Oben gewesen war ich vor langer langer Zeit, aber ich bin mir sicher, dass an von seinen Aussichtsplattformen einen famosen Blick über die Dächer der Stadt hat.

Und natürlich gibt es in Berlin noch eine ganze Menge mehr zu sehen, aber das heben wir uns für eine andere Runde auf. Denn auch wenn ich mittlerweile andere Städte bevorzuge, werde ich mit sicher auch mal wieder in der deutschen Hauptstadt vorbeischauen und mich dort umsehen. Wie ich jedes Mal von Neuem feststellen kann, verändert sich Berlin rasant, obwohl zum Glück einiges für immer an seinem Platz zu stehen scheint.

Aber was heißt schon für immer?

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