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RE: Vertraust Du noch? - Na klar!

in #deutsch6 years ago

...überlegt, hier mal einen Artikel "Warum ich gern ehrenamtlich in einer Hilfsorganisation bin" zu schreiben.

Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen und vieles dafür, sich ehrenamtlich zu betätigen. Bei mir ist das weniger geworden, das hat aber andere Gründe.

Einfach, weil sich hier bei Steemit soviele "Antis" versammelt haben, weil ich auch ein Teil dieser Welt bin und (so glaube ich) nicht der nutzloseste.

Ups, ist dir hier zum Thema "Ehrenamt" daraus folgende "Abwertung" widerfahren?

...können wir durch Auswandern die Frage, ob wir einem Staat vertrauen, umgehen?

Da es faktisch kein "staatsfreies" Gebiet auf diesem Globus gibt, muss die Antwort formal nein lauten. Aus meiner Sicht leider nein.

Was ich aber machen kann, ist mir einen Ort zu suchen, wo der mir überlassene Freiheitsgrad deutlich größer ist. Welche Punkte jemandem an dieser Stelle wichtig sind, ist sicher sehr individuell.

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Ups, ist dir hier zum Thema "Ehrenamt" daraus folgende "Abwertung" widerfahren?

Nein, nicht direkt, es fängt ja eine Stufe früher an mit Aussagen, die ich verstehe als "diese Regierung ist die schlechteste, die wir je hatten, und alle, die es anders sehen, sind blind". In meinen Augen hat man nirgendwo mehr Freiheiten und Fürsorge.

Gut, das sind zwei verschiedene Lagebewertungen. Das auf beiden Seiten Unverständnis herrschen kann, warum der jeweils andere das nicht checkt, kennen wir beide zur Genüge.

Da du sowohl von deiner Tätigkeit, als auch mit der differenzierten Betrachtung zur "Uniform" ja nicht den Staat repräsentierst, sondern für die Gesellschaft einen Mehrwert erbringst, pack dich nicht selber in denselben Topf. ;) Du machst aus meiner Sicht alles richtig mit dem Rettungsdienst.

Wenn du, unabhängig vom Ehrenamt, für die jetzige BRD in Bresche springst, kann es natürlich kritische Rückmeldungen geben; aber das ist aus meiner Sicht zweierlei Schnack.

Guten Rutsch!

Es hilft nichts, sich innerlich abzugrenzen, wenn man von Otto Normalbürger in eine Schublade gesteckt wird.
Jeder THWler und jeder Sani kennt es, daß die Leute auf öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel fragen, wo die Toilette ist.

Es hilft nichts, sich innerlich abzugrenzen, wenn man von Otto Normalbürger in eine Schublade gesteckt wird.

Vielleicht ist hier der Schlüssel, wem denn was hilft.
Ich definiere mich nicht durch die Außenwahrnehmung von anderen, die sie mir zurückspiegeln. Einfacher ausgedrückt: Was andere von mir halten ist mir wurscht.

Jeder THWler und jeder Sani kennt es, daß die Leute auf öffentlichen Veranstaltungen unter freiem Himmel fragen, wo die Toilette ist.

  • Gibt es eine, würde ich ihm den Weg ansagen.
  • Gibt es keine, bekommt er ebendiese Information.
  • Habe ich keinen Bock, weil mir die Art der Nachfrage quer gekommen ist, helfe ich demjenigen mit einem lockeren Spruch ala "wie, schon wieder die Pampers vergessen?!" aus der Patsche.
  • Bin ich einfach schlecht drauf, gehe ich wortlos weiter.

Die Lösung liegt in mir, nicht im Außen; das ist zumindest mein Erfolgsrezept.