Rubidiumchlorid - müssen die Lehrbücher der Onkologie neu geschrieben werden?

in #deutsch23 days ago (edited)


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Rubidiumchlorid - chemisch RbCl ist ein farbloses Salzkristall ähnlich wie Kochsalz (NaCl) und als Pulver weiss und in Lösung farblos. Auf der Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten gegen Krebs bin ich dieser Tage auf das im Grunde im Bereich der Onkologie noch gänzlich unerforschte Element Rubidium gestolpert.

Rubidium steht bemerkenswerterweise nicht im Focus onkologischer Studien gegen diverse Tumorerkrankungen, obwohl es in vielfacher Hinsicht im Hinblick auf die selektive Inhibition des Kalium-Ionenkanals eine pharmakologisch hochinteressante Therapieoption bei einer Vielzahl von Krebserkrankungen darstellt, da es im Stande ist durch Anreicherung im Zellinneren von Krebszellen über molekulargenetische Mechanismen den programmierten Zelltod von entarteten Zellen auszulösen.

Es ist besitzt im Organismus eine hervorragende Bioverfügbarkeit und war vor mehr als 50 Jahren eine Zeit lang bei Depressionen Gegenstand klinischer Studien in Tagesdosierungen von bis zu 0.720 Gramm.

Inzwischen weiß die Wissenschaft, dass es eine Reihe von Krebserkrankungen gibt, die Kalium-Ionenkanäle übermässig expremieren und dadurch das Tumorwachstum fördern. Dies gilt u.a. für den bösartigsten Tumor des menschlichen Gehirns - das sogenannte multiforme Glioblastom. In vitro - also im Labor konnte im letzten Jahr erstmalig nachgewiesen werden, dass RbCl im Stande ist die Krebszellen selektiv in ihrem Wachstum zu stoppen und den programmierten Zelltod einzuleiten, worauf hin erstmalig in der Krebstherapie der Einsatz von RbCl beim Glioblastom erfolgte - und dies mit imposanten Ergebnissen im Hinblick auf der progressionsfreie Überleben.

Our findings highlight Rb⁺ as a promising and innovative candidate for GBM therapy, leveraging the PI3K/AKT/mTOR pathway to inhibit tumor growth and promote apoptosis. This study underscores the potential of Rb⁺ in addressing the urgent need for novel GBM treatments, warranting further preclinical and clinical investigations.

Damit ist klar, dass scheinbar einige kluge Forscher aus dem Land der aufgehende Sonne die gleiche Idee wie ich bereits hatten - sprich Rubidium als neue Therapieoption zur Behandlung von bösartigen Tumoren des Patienten.

Doch ehe man RbCl beim Menschen einsetzt ist zu evaluieren, ob Rubidium toxisch oder gar ein erhöhtes Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt sofern man über einen Einsatz beim Menschen nachdenkt.

Hier helfen die mehr als 50 Jahre alten Studien in der Behandlung von Depressionen aus den 60´er und 70´er Jahren des letzten Jahrhunderts weiter. Generell kann man sagen, dass eine Therapie unter ärztlicher Aufsicht, welche die lange Halbwertszeit von 30-90 Tagen im Organismus berücksichtigt bis zu einer Tagesdosis von 720mg über einen begrenzten Zeitraum bzw. mit eingeschobenen Therapiepausen beispielsweise als adjuvante Therapieoption bei Chemotherapie einen wenn gleich hochexperimentellen Ansatz zur Behandlung von bösartigen Tumoren beim Menschen darstellt.

Einsatz von RbCl nur im Rahmen klinischer Studien und nur mit Zustimmung einer Ethikkommision zulässig...

Neben dem multiformen Glioblastom des Gehirns käme auch die Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs hypothetisch in Frage - ebenso wie eine Vielzahl anderer Krebserkrankungen, wo die intrazelluläre Flutung der Krebszellen mit Rubidium über die Kaliumkanäle der Krebszellen wahrscheinlich einen signifikanten Überlebensvorteil bieten dürfte in Relation zu eine Chemotherapie alleine ohne RbCl Therapie.

Da es hierzu bislang - ausser beim Glioblastom - bemerkenswerterweise in der wissenschaftlichen Literatur keine klinischen oder größere präklinische Studien beim Menschen gibt muss doch ziemlich verwundern, angesichts des Umstandes das RbCl nicht nur relativ preiswert und einfach hergestellt werden kann, sondern nachweislich scheinbar Krebszellwachstum und ebenso Metastasenbildung über diverse molekulargenetische Veränderungen verlängern kann.

Meines Erachtens zählt RbCl - auch wenn es von der Wissenschaft seit mehr als 50 Jahren komplett ignoriert wird - eine echte Therapieoption in der Behandlung von Krebserkrankungen dar. Das dazu bis heute bei der Vielzahl an Krebserkrankungen keine klinischen Studien beim Menschen durchgeführt werden ist daher umso bemerkenswerter.

Wer nun im Selbstversuch einen solchen bei Krebserkrankungen noch unerforschten Weg gehen will, sollte dies nur im Rahmen klinischer Überwachungsmassnahmen und Studien durchführen um die Effekte von RbCl bei der Behandlung diverser Krebserkrankungen korrekt zu erfassen und das Risiko von Gesundheitsschäden, beispielsweise durch Überdosierung oder Akkumulation des Rb im Organismus möglichst klein zu halten.

Mit Hilfe einer KI habe ich bereits eine entsprechendes Therapieschema für eine intravenöse Rubidium Therapie entwickelt, welche mir geeignet erscheint die progressionsfreie Überlebenzeit um zusätzliche 10 bis 12 Monate zu verlängern. Dies zumindest ist der theoretisch zu errechnende Effekt im Rahmen eines experimentellen Therapieansatzes wie dem Pankreaskarzinom.

Sollen meine bislang hypothetischen Überlegungen zum Einsatz von RbCl bei Krebs zutreffen, dann würde die orale oder intravenöse Gabe von RbCl z.B. bei Pankreaskarzinom Patienten einen echten Paradigmenshift bei der Therapie von Krebserkrankungen auslösen und eine Revolution im gesamten Bereich der Therapie onkologischer Erkrankungen auslösen - und das progressionsfreie Überleben vermutlich im Vergleich zur Chemotherapie allein beim inoperablen Pankreaskarzinom und ebenso anderen Tumoren schätzungsweise um 10-12 Monate verlängern.

Eine solche durch RbCl ausgelöste therapeutische Revolution in der Onkologie wäre im Erfolgsfall vergleichbar mit der Entdeckung, dass die Erde keine Scheibe sondern eine Kugel ist - oder der Erfindung des Flugzeuges oder des Autos vor über 100 Jahren.

Mit RbCl besteht meines Erachtens die Möglichkeit das Gesamtüberleben bei Krebspatienten effektiver als mit einer alleinigen Chemotherapie bei ausgewählten Krebserkrankungen zu verbessern. Vermutlich lassen sich durch die Kombination aus Chemotherapie und RbCl Behandlung das PFS-Leben der betroffenen Patienten erheblich verbessern, so wie es beim Glioblastom in Einzelfallberichten bereits ohne schwere Nebenwirkungen möglich geworden ist.

Das Problem hierbei ist, dass die Pharmaindustrie scheinbar kein Interesse hat Rubidium für die Krebsbehandlung diverser Tumoren als neue Therapieoption zu etablieren, da die Gewinnspannen vermutlich zu niedrig sind.

Gleichwohl wäre es wünschenswert, wenn im Rahmen klinisch kontrollierter doppel-blinden randomisierten Studien an verschieden Zentren der therapeutische Effekt von RbCl zeitnah bei diversen Krebsformen erforscht wird um den vielen krebskranken Patienten neue und bessere Therapien mit guten Chancen auf eine Lebensverlängerung und zugleich bestmöglichen Lebensqualität an die Hand zu geben.

Beste Grüße

Cord Uebermuth