Kindergeschichte 6 Jahre, Deutsch
Der Bepfengepf überlegte schon seit Monaten, ob er es wagen sollte, seine Modelleisenbahn wieder aufzubauen, nachdem diese sauber in Schachteln verpackt am Dachboden seines Häuschens gelagert war. Er hatte seine Freunde, den Hund Lilo und den kleinen Jakob eingeladen, um sich mit Ihnen zu beraten. Dazu gab es leckeren selbstgemachten Kuchen und guten Tee mit Honig und ein gemütliches Kaminfeuer, nachdem der Dauerregen im August sein Wohnzimmer ausgekühlt hatte. Eigenartig, im August, tagelanger Dauerregen und Kälte. Die Menschen fragten sich, woher das alles kommen könnte. Der Bepfengepf hatte viele Feuerwehreinsätze hinter sich, um die Keller in Graz auszupumpen, und er hat sich schon seine Gedanken gemacht, um diese mühsame Arbeit zu verbessern und durch eine Erfindung zu erleichtern, aber anders als beim Feuerlöschen war das Beim Wasserpumpen nicht so einfach. Immerhin war der Bepfengepf kein Pumpenbauingenieur und auch kein Wasserableitkanalspezialist, aber er kannte solche Leute und hatte sich vorgenommen, diese zu kontakten, um Ideen zu sammeln. Der Bepfengepf war überhaupt ein schlauer Kerl, der viele gute Ideen sammelte um dann eine neue Gute Idee daraus zu basteln, darin war er Spitze. Wie im Kuchenbacken, das konnte er auch „supergut“. Nachdem am nächsten Tag ein Feiertag war kamen die Freunde mit Schlafsack und Zahnbürste, um den ganzen Abend beim Bepfengepf zu bleiben und sich in der Nacht in seinem Gartenhäuschen zusammen zu kuscheln und um die Wette zu schnarchen. Der Bepfengepf hatte einen Schreibblock gerichtet , um einen Plan zu machen, falls die Freunde einem Aufbau der Eisenbahn zustimmen würden. Das musste mit einem Einsatzplan geschehen, weil es sonst in einem solchen Durcheinander enden würde, dass jeder seinen eigenen Namen vergessen würde, das war schon einmal passiert, als die drei versucht hatten, Wäsche gemeinsam zu waschen und danach aus der Waschmaschine herauszunehmen und wieder aufzuteilen. Es gab so viele ähnliche Wäschestücke, dass zuerst die Farben, dann die Größen und zuletzt die Besitzer durcheinandergebracht wurden. Lilo sagte plötzlich „Fritz“ zu Jakob und Jakob sagte „Eusebius“ zu Bepfengepf und Bepfengepf selbst hielt sich für Hansi Orsolitsch, einen berühmten Boxer der Vergangenheit. Entsetzlich und –Ihr könnt Euch denken- das Lachen nahm kein Ende damals. Ein solches Chaos wollte der Bepfengepf um jeden Preis vermeiden dieses Mal. Es musste ein Plan her. Die Drei machten es sich gemütlich als das Radio plötzlich Nachrichten brachte, ganz ungewöhnlich um 15 23, als Eilmeldung :“ Liebe Grazerinnen und Grazer es gibt Anlaß zur Sorge. Der Dauerregen wird stärker werden und die Überschwemmungen werden stärker werden. Bitte aufpassen und zu Hause bleiben. Der Grund sind unerklärliche Wetterphänomene in Amerika, es wird geforscht, was dort passiert. Schließen sie die Türen und Fenster und bleiben sie zu Hause bis Dezember, dann wird der Regen wahrscheinlich in Schnee übergehen. Ende der Durchsage.“ Der Bepfengepf sprang auf, wie von der Tarantel gestochen und lief zum Telefon. Ja richtig, er benutzte kein Handy, wegen der zu kleinen Tasten, die mochte er nicht, er hatte lieber das gute alte Tischtelefon mit großen Tasten. Er rief seinen alten Freund Professor Kumullus an, einen Wetterforscher an der Uni Graz, der ihm bereitwillig Auskunft gab :“ Lieber Bepfi, alter Kumpel, schön von Dir zu hören ! Das mit dem Regen über Graz, das kommt irgendwie zu uns herüber aus den USA, aber wir wissen nicht wie, warum und woher schon gar nicht. Sie haben uns ja das Geld zum Forschen soweit gekürzt, daß wir nicht einmal mehr ins Reisebüro gehen können, um Flüge für die Forschungsreisen zu buchen, weil wir das Geld für die Anzahlung nicht zusammen bekommen. Da sind wir schon auf private Hilfe angewiesen“. Der Bepfengepf nahm kurz seinen Terminplaner zur Hand und stellte fest, dass er ohnehin 2 Wochen frei hatte, wegen der vielen Überstunden, die er durch das eifrige Kellerpumpen gesammelt hatte.er plante sofort die weiteren Schritte, die notwendig waren, um hier etwas Gutes tun zu können und nach Amerika zu fliegen : Es kam darauf an, ob Professor Kumullus die Diät, die ihm sein Hausarzt empfohlen hatte eingehalten hatte oder nicht (Kein Cola, keine Gummibären zum Schnitzel und kein Eis nach 2 Portionen Spaghetti) und ob dieser dadurch etwas leichter geworden war. Für einen Wetterforscher ist es natürlich einerseits gut, wenn er nicht von jedem Mailüfterl verblasen werden kann, allerdings ist es auch komisch wenn ein Wolkenforscher so schwer ist wie 11357 Wolken zusammen …. Professor Kumullus war aber brav gewesen und hatte 23,6 Kilo abgenommen und damit ging es sich laut Bepfengepfs Berechnungen aus, Ihn mit dem Flugzeug mitzunehmen nach - Amerika. Samt Jakob und Lilo natürlich, ohne die beiden ging es gar nicht. Das Flugzeug war zwar knapp an der Grenze der Belastungen, aber es müsste sich ausgehen, wenn sie auf die Mitnahme von Reservepyjamas, Taschenlampenbatterien und Jausen Pakete verzichteten. Der Bepfengepf kombinierte rasch und lud den Professor, die Lilo und den Jakob zu einer spontanen Forschungsreise ein, und zwar nach Nordamerika: Kommt, lasst uns zu den Indianern fliegen, Bisons aus der Luft zählen und schauen, woher der viele Regen kommt…. Die zwei Freunde stimmten begeistert zu und der Professor freute sich über die Forschungsmöglichkeit so sehr, dass er vergaß, sein Kaffehäferl abzuwaschen und es einfach in die Abwasch stellte und fortlief um seine sieben Zwetschken zu packen, die er immer für solche Fälle bereit hielt. Und umziehen musste er sich noch, er hatte für solche Fälle einen Spezialoverall, der kühlte, wenn es heiß war und schön warm hielt, wenn es bitterkalt wurde, außerdem wasser- und hagelfest war und nicht schmutzig wurde, und das Ganze in Blau. Bepfengepf und seine Mannschaft waren rasch fertig, sie hatten schon Routine im schnell packen und brauchten nicht lange nachzudenken, was man im Flugzeug und danach in fremden Ländern so brauchte. Die Lilo heizte den Dampfkessel ein, damit der Propeller mit dem Gummibandantrieb geladen werden konnte, der Jakob kümmerte sich um Trockenkeks, die kein Gewicht hatten, irgendwas musste ja gejausnet werden auf dem langen Flug und der Bepfengepf plante die genaue Landung , den es gab einen Anhaltspunkt, woher der Regen kommen könnte : In Texas war ein Gebiet seit einigen Tagen für Satelliten nicht mehr einsehbar, es war eine Riesige Staubwolke entstanden, man wusste noch nicht, was sich auf der Erde dort abspielte, weil das Gebiet so entlegen war, dass man dort nicht auf dem Landweg hinkommen konnte. Das war genau die richtige Aufgabe für den Bepfengepf und seine Freunde, eine gute Mischung aus Abenteuer und vollem Einsatz für einen guten Zweck, sie waren voller Tatendrang, als die Dampfmaschine den Gummibandmotor bis zum letzten Quietschen spannte und dann der Bepfengepf als Pilot den Motor startete. Mit einem riesigen Zischer flitzte der kleine aber sehr wendige Flieger in den Himmel, und zwar so hoch, dass sich die Strecke bis Texas fast im Gleitflug ausgehen musste. Der Flug gestaltete sich sehr spannend. Professor Kumullus schilderte Abenteuer aus seinen bisherigen Forschungsreisen in aller Welt, Geschichten aus einer Zeit, in der es noch genug Möglichkeiten gab, als Wissenschaftler richtige Wissenschaft zu betreiben. Seit der Einführung der Tauschwirtschaft war das etwas schwieriger geworden, weil nur wenige Menschen etwas geben wollten für neue Erkenntnisse, und das brachte einen Stillstand in der Forschung mit sich. Der Professor erzählte beim Überflug über Frankreich die Geschichte, als sie einen großen Fluss stromabwärts in Frankreich durchtauchen mussten, weil es eine sehr, sehr seltene Fischart gab, die das Wasser im Fluss blau färbte und auch so stark aufheizte, dass es ständig regnete. Obwohl sonst Fische ja keine Körperwärme haben, und deswegen wurde das Phänomen nicht entdeckt, da musste erst ein tauchender Wetterforscher kommen um das Rätsel zu lösen und damit das Wettergeschehen wieder zu normalisieren. Die Blauheizlinge wurden damals alle gefangen und in den Amazonas gebracht, wo sie noch heute für ständig warmes Wetter und Dauerregen sorgen, zumindest in manchen Gegenden, so sagt man. Einmal, bei einer Atlantiküberquerung per Schiff mussten sie einen Walfisch fangen und dem Armen eine Spritze geben, weil er einen kleinen Tauchroboter geschluckt hatte, der einen Sender installiert hatte, der eigentlich am Meeresboden einen Forschungsbagger steuern sollte. Durch das Schlucken und Auftauchen im Walfischbauch wurden die Funksignale des Tauchroboters in viel zu große Höhen gesendet, weil er ja für den Meeresboden konstruiert war und dadurch erreichte das Funksignal die Wettersatelliten, die auf einmal elektronisches Schnackerlstossen bekamen und nur mehr Unsinn sendeten. Auf einmal waren im Wetterbericht der Insel Teneriffa die Warnungen über Eisberge zu sehen und in Mallorca gab es damals eine Warnung vor einem Tropensturm mit Ananasgeschmack, wegen der Eisbildung über Venezuela. Die Leute mussten Lachen, als sie den Unsinn im Fernsehen sahen, aber für die Piloten in den Flugzeugen war das damals gar nicht witzig gewesen. Nun so verging die Flugzeit über den Atlantik wie im Flug und sie erreichten bald amerikanisches Gebiet, auf der Höhe von New York. Das war viel zu weit im Norden, aber sie nutzten New York und machten eine Pause, um etwas Ordentliches zu Essen, sich zu duschen und im Wetterbüro des Präsidenten noch Informationen zu holen, was denn dort in Texas verkehrt laufen könnte. Der Wettersprecher des Präsidenten konnte nur sagen, dass es vor einigen Wochen zu enorm starker Wolkenbildung gekommen war und dass diese Wolken den Himmel über Texas verdunkelten und gleich danach abflogen nach Nordosten, um dort in unterschiedlichen Gegenden der Erde extremen Regen zu verursachen. Außer ein paar verwackelten Bildern von einem Satelliten hatten sie keine Hinweise auf das Geschehen unten am Boden. Auf den Bildern sah man nur, dass irrsinnig viel Staub aufgewirbelt wurde und zwischendurch sah man spitze Kegel aufblitzen. Abergläubische Texaner hatten ja schon angefangen zu beten, weil sie glaubten, es wären kleine Teuferl, die da schuld sein könnten an der Misere. Die Menschen in Texas sind manchmal abergläubisch, das war allgemein bekannt. Nun, der Bepfengepf und seine Begleiter bekamen jede Unterstützung zur Klärung des Falles zugesprochen und sogar die private Handynummer des Präsidenten, um rasch Hilfe holen zu können, wenn es nötig werden sollte. Sie bekamen ein großes Lob im Vorhinein und alle guten Wünsche. Der Gummibandmotor wurde von einer Gruppe amerikanischer Wrestler gestartet, die waren so stark, daß sie ein ganzes Flugzeug ziehen konnten und der kleine Flieger schnurrte unter der Anteilnahme der New Yorker Bevölkerung ab nach Süden, Richtung Texas. Es wurde immer trüber und staubiger, je weiter sie nach Texas kamen. Aus der Ferne konnten sie schon erkennen, dass das ganze Land mit einer Staubschicht überzogen war, alles war weiß von oben auch schwarze Schafe und Kohlehaufen. Es wurde auch immer wärmer im Flugzeug, so dass die vier tapferen Flieger in der Unterhose sitzen mussten, um nicht ganz nass geschwitzt anzukommen. An einer Stelle, an der man besonders viele Rinderhörner von oben erkennen konnte suchte der Bepfengepf ein Stück gerader Straße, die konnte man an den weißen Straßenstecken links und rechts der Fahrbahn von oben erkennen, die Straße selber war ja gleich weiß wie die Wiese daneben. Das Flugzeug landete in einer gewaltigen Staubwolke und die vier kletterten heraus. Professor Kumullus trug vorsichtshalber seinen Hitze-Kälte-Schutzanzug, die anderen drei waren unbekümmert im Leiberl und kurzer Hose mit einer Sonnenkappe auf. Der Sheriff von Texas kam sehr rasch mit seinem Blaulichtauto angerast um die drei Helden, die schon erwartet wurden sehr herzlich zu begrüßen: „Howdy, Freunde seid Willkommen im Land der Cowboys und der großen Rinderherden“ sagte er in einer Aussprache, als ob er einen Kaugummi im Mund behalten hätte. Es war –fast – zum Lachen und trotzdem waren die drei außer Bepfengepf froh, dass der Sheriff deutsch sprechen konnte, denn nur der Bepfengepf konnte amerikanisch. Der Professor sprach 23 Sprachen, aber nicht Englisch oder Amerikanisch, die Lilo nur deutsch und Jakob italienisch und deutsch, das half hier in Texas auch nichts. „Es ist zum Verzweifeln, was sich hier abspielt. Man kriegt ja kaum noch Luft bei diesem vielen Staub, der sich jeden Tag neu bildet, und dann zieht er ab und schwupp bildet sich ein paar Stunden später schon eine neue Staubwolke“. Der Sheriff war ganz traurig geworden bei der Schilderung der Ereignisse und seine Stirn zeigte Falten wie ein südsteirischer Erdäpfelacker, so tief und staubig. Nun, der Bepfengepf machte zuallererst einen Plan. Es war ja schon viel Zeit vergangen seit dem Abflug und er war recht müde geworden, also wurde ein Platz gesucht, auf dem man das Reisezelt aufbauen konnte, weil nur maximal drei Personen im Flieger schlafen konnten, was schon eng war und daher entschlossen sich die tapferen Flieger, dass zwei im Zelt und zwei im Flieger schlafen würden. Flugs war eine Dusche gebastelt aus dem Wassertank, der das Trinkwasser für die Rinder speicherte, man musste nur einen Gummischlauch auf dem hohen Tankturm ins Wasser hängen und diesen oben befestigen, und herunten einmal ansaugen, einfach mit dem Mund. Das Wasser spritzte schon munter und kühlend aus dem unteren Ende, bis man den Schlauch wieder herauszog, so dass er zu Boden plumpste. Das Abendessen war ein köstlicher Braten am Lagerfeuer, das vorsichtshalber im Flieger gemacht wurde, wegen der Gefahr der Staubexplosion draußen. Der Braten bestand aus einer Mischung aus köstlichem Fleisch mit Spagettibeeren gewürzt, die wachsen nur in Amerika, schauen aus wie kleine Erdbeeren, sind aber mit Spagettisaucegeschmack. Dann fielen alle vier in einen tiefen und traumlosen Schlaf, aus dem sie durch die Hitze des nächsten Vormittags geweckt wurden. Der Sheriff brachte Kaffee und bio-vollkorn-megasüße Brote, auf denen war eine fingerdicke Schicht von Erdnussbutter. Von 2 Broten konnte man 3 Wochen leben, wenn man sonst nichts hatte. Das Frühstück war rasch erledigt und dann ging es an die Arbeit, man war ja schließlich nicht zum Vergnügen nach Amerika gekommen. Der Professor analysierte die Windströmungen mit ein paar Forschungsballons, die er steigen ließ und stellte fest, dass die Quelle der enormen Staubentwicklung ganz in der Nähe liegen musste. Also setzten sich die Vier mutig hinter das Steuer eines Polizeiwagens, den Ihnen der Sheriff gerne borgte und fuhren ganz langsam los, so dass man auch im Staub auch noch rechtzeitig anhalten konnte, wenn es ein Hindernis zu erkennen gab. Der Staubrichtungsnavigator, ein kompliziertes elektronisches Gerät zeigte nach Norden, also fuhren die Vier Richtung Norden und es dauerte ganze zwei Stunden , durch dichtesten Staub, bis sie in der Ferne eigenartige Geräusche hörten. Es war ein Gejaule wie von kleinen aufgeregten Hunden, ganz hektisch und atemlos, aber doch irgendwie in einem Rhythmus, der von Trommeln auszugehen schien. Es gefror Ihnen die Gänsehaut vor lauter Angst und die Zähne klapperten, weil man eben nichts sehen konnte ,aber das Geheul und Gejaule immer lauter wurden, je näher sie kamen. Sie überwanden Ihre Angst und näherten sich Meter um Meter dem Ursprung des unheimlichen Treibens. Ganz plötzlich war der Staub verschwunden und die Vier erreichten einen Platz , auf dem sich 43 Indianer im Kreis tanzend und jaulend bewegten ,während Indianerfrauen kreischend außen in der Gegenrichtung liefen , um Ihre Männer zum Anhalten zu zwingen. Ein mächtiger ,großer Häuptling mit riesigem Adlerfederkopfschmuck stand breitbeinig etwas abseits und war fast am Weinen, zu diesem liefen sie hin und fragten ihn im besten Amerikanisch, was denn passiert sei und wieso sein Stamm außer Rand und Band geraten ist. Der Häuptling sagte : „Oh manitou , passta gessta hamma rotte succulenti toxitschi !!! Gagga samma kompletamente santa E-ulalia !“ Der Jakob begriff rasch: Es handelte sich um eine Rothaut mit Migrationshintergrund, der aus dem südlichen Teil von Lignano in Italien zugewandert war, darum das eigenartige Mischmasch. Er fragte den Anführer – er hieß übrigens Running Socket, was man ihm nicht ansah- wie denn seine Leute zu den giftigen roten Kaktusfrüchten gekommen seien : „Hasta wassteh sandn kemman succulenti pericolossi ?“ Running Socket wurde blass, was man auch dem Staub zuschreiben konnte, aber der Tanzplatz war ja eigentlich nur das Auge des Staubsturms und daher fast staubfrei- also war es echte Blässe: „Mammarossa kaffta mille killo pizzapulffa rosso, molto grafulosi, di mercatore rampante“ Was der Jakob so interpretierte, dass die Mamma ein Sonderangebot von ca. einer Tonne rotem Pizzapulver einem fahrenden oder „springenden“ Händler abgekauft hatte, was sich als fataler Fehler herausstellte, den die Stammesfrauen eben durch lautes Gekreische im Gegenuhrzeigersinn zu Ihren Männern und Söhnen laufend zu korrigieren versuchten. Der Bepfengepf begriff rasch, dass die Vergiftung der Indianer sie komplett Gaga hatte werden lassen und – durch seine gute Ausbildung bei der Grazer Feuerwehr kannte er auch das einzige Gegenmittel: Berge von Vanilleeis, gemischt mit Gummibären , ca. 1 zu 3 gemischt, das war das Einzige was hier den Irrsinn stoppen konnte. Wenn überhaupt. Der Professor hatte inzwischen berechnet, dass es die gigantische Staubwolke war, die durch den Tanz der vergifteten Indianer entstanden war, die den Himmel in Europa so veränderte, dass es nicht aufhören konnte zu regnen, also rief er über Funk den Sheriff herbei, der sich nun auch getraute, mir einem zweiten Wagen zum Schauplatz des Geschehens zu fahren, zumindest im Zeitlupentempo, er hatte ja die genauen GPS Koordinaten von Bepfengepf bekommen. Es dauerte eine Weile, bis der Sheriff begriff, was nun zu tun war: man brauchte einen Kühlwagen, dessen Tank musste mit Bergen von Vanilleeis gefüllt werden, einen zweiten Lastwagen für die Gummibären und viele Männer, die beides zu einem Riesenhaufen Gemisch schaufeln konnten, und das so rasch, dass nichts davon schmelzen konnte. Der Sheriff reagierte rasch, als er begriffen hatte, dass es ums Ganze ging und setzte einen Funkspruch ab an die Feuerwehr, in dem er um Hilfe bat. Der Commander der texanischen Feuerwehr war ganz überfordert, als er erfuhr, was zu tun war und da kam der Bepfengepf auf den Plan : Er stellte eine Funkverbindung her zur Grazer Feuerwehrzentrale und ließ dort den Kommandanten aus dem Bett holen, nein eigentlich aus der Badewanne , weil der Zeitunterschied gar nicht s groß war zwischen Texas und Graz. Der Kommandant aus Graz gab dem Commander wertvolle Tipps, wie man in so kurzer Zeit so viel Eis mit Gummibären mischen kann, so dass nichts auftaut und jeder einzelne vergiftete Indianer genug davon bekommen könnte. Es war dann nur eine Frage der Zeit, bis die Leute von der texanischen Feuerwehr einen großen Mischwagen, eine Kuehlmaschine und zwei Lastwagen organisiert hatten. Einen mit Eis, das war ein Kuehltransporter, und einen Gummibärentieflader mit 40 Tonnen Gummibären aller Farben und Sorten. Das Ganze kam in den Mischer und wurde zum rettenden Medikament für die armen Indianer zusammengemixt. Nach zwei Stunden gelang es, die tanzenden Indianer in eine Reihe zu bringen und sie –während sie weiterliefen, so wie man es bei einem Marathon oft sieht- mit einem Becher der rettenden Mischung zu versorgen. Sie schluerften die Mischung rasch und leckten sich die Lippen. Rasch beendete die gute Medizin den Tanz und die armen Indianer beruhigten sich. Der Rest der Geschichte ist rasch erzählt : Man konnte förmlich aufatmen, als der Staub sich verzogen hatte und der Himmel aufklarte. Die nahegelegene Stadt veranstaltete eine grosse Dankesfeier fuer Bepfengepf und seine Freunde. Der Präsident von Amerika bedankte sich persönlich bei allen, er rief auch den Kommandanten der Grazer Feuerwehr an und schickte ein Geschenk nach Graz. Der Bepfengepf kam gut nach Hause, der Regen hatte ja rasch aufgehört in Europa. Die Indianer lebten in Frieden mit sich und der Welt weiter und änderten Ihre Einkaufsgewohnheiten. Auch verbesserten alle Indianer mit Migrationshintergrund Ihre Sprachkenntnisse, damit keine Pannen mehr passieren konnten, die dann in einer weltweiten Katastrophe endeten…..
heißt du zufällig ottwolf?
https://www.wattpad.com/story/21364441-der-bepfengepf-ein-kinderbuch
jepp, thats me. dass bin ich, nicht zur zufällig:-)