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RE: 🌳 Lieber wie ein Indianer im Wald sterben, als an Burnout in der Zivilisation zu verrecken
Siehste, so geht's auch... ;-))
Dieses schöne Wort "Zufriedenheit" lässt einen immer wieder aufhorchen!
Aber die Fußhupe so ohne Leine im Wald... ;-D
@tipu curate
Diese Zufriedenheit hatte ich viele Jahre hier. Noch ist sie nicht ganz verschwunden, aber es wird mir nicht gerade einfach gemacht wegen, naja - du weisst schon.
Bemerkenswert auch der Satz, den Marc in einem Kommentar hinterlassen hat:
Hihi - mit der Fusshupe war auch immer meine Einstellung. Für mich hat ein Hund ab mindestens Kniehöhe oder grösser angefangen. Alles darunter war für mich nicht das, was man von einem Hund "erwartet", nämlich dass er dich im Ernstfall schützen oder dich und/oder dein Grundstück verteidigen kann. Aber seit ich meine kleine Fellnase dazu bekommen habe muss ich sagen, dass sie ihre Aufgabe genauso gut erfüllt. Sie ist super aufmerksam und wachsam und wenn sich nur irgendwas dem Tor oder dem Grundstück nähert, was nicht von mir explizit eingeladen wurde, dann solltest du mal sehen was der kleine schwarze Teufel für einen Terror macht. Egal wie groß oder wie kräftig. Da stellt sie das Fell auf und dann gehts aber Attacke nach vorne. Dann wirkt sie fast wie ein aufgeblasener Ballon und sieht doppelt so gross aus :D
Hier in PY hat sie sogar noch den Vorteil, dass sie bis auf einen kleinen weissen Brustfleck, der wie eine kleine Krawatte aussieht, komplett schwarz ist. Ich konnte noch nicht genau ergründen warum das so ist, aber die Paraguayer haben vor einem schwarzen Hund mehr Respekt/Angst, wie vor einem mit hellen oder andersfarbigem Fell, selbst wenn er etwas kleiner ist.
Als die Grosse noch lebte, war es das perfekte Gespann. Aber die Kleine hat jetzt so gut sie es kann, die Aufgaben komplett übernommen. Jetzt sitzt sie auf dem Beobachtungsposten, wo sonst die Grosse saß und sie ist noch aufmerksamer geworden.
Auf den Wachzwerg kann ich mich 100% verlassen, zumindest was das Alarm schlagen angeht. Aber die ist auch nicht so ein kleiner Dauerkläffer, sondern meldet sich nur, wenn es auch nötig ist. Ansonsten weicht die mir keinen Zentimeter von der Seite.
P.S. Danke für den TipuTip
Ja, ich weiß 😔
Glücklich wird eben nur der, der mit seinen derzeitigen Umständen zufrieden sein kann, auch wenn dies Kompromisse bedeutet. Die muss man aber, wie du in seinem Beispiel und bei dir siehst, augenscheinlich in jedem Land eingehen. Die Zeiten, wo sich die ganze Sippe mit jeweils individuellen Fähigkeiten um das Wohl des Einzelnen kümmerte (einer jagt, der andere schürt schon mal das Feuer...) sind leider schon seit Ewigkeiten vorbei.
Uups! Ich hätte "Hund ohne Leine" schreiben müssen 😉 Selbstverständlich habe ich keine Vorurteile gegen kleine Hunde (na ja, gegen einige Hackenbeißer schon).
Die Sache mit der Furcht vor schwarzen Hunden ist übrigens nicht nur typisch für Südamerika (okay, vielleicht gibt es dort noch Legenden, die uns nicht bekannt sind). Es ist überall so, dass schwarze Hunde eher mit Argwohn betrachtet werden, das habe ich sogar bei meinem Labrador - dem liebsten Hund ever - bemerkt. Es ist "das Dunkle", was oft unterbewusst mit dunklen Mächten, dem Teuflischen, verknüpft wird.
Echt?! Ist mir in D nie aufgefallen. Hatte/n aber vorher noch nie einen schwarzen Hund. Colli, Berner Sennenhund, der aber relativ untypisch wenig schwarze Anteile hatte, Rhodesian Ridgeback und einen Kangal. Aber doch, Stopp - jetzt wo ich sie aufzähle hätte ich fast den Neufundländer vergessen. Der war von einer Ex-Freundin. Aber da habe ich die Panik bei Leuten, die uns nicht kannten, eher auf seine imposante Größe geschoben. Das war echt ein Kalb. Aber wer Neufundländer kennt, der weiß, dass die Null Agressionspotential haben. Bei dem war das einzige Problem, dass der dich immer vor Freude angesprungen hat, hat seine Pfoten auf deine Schultern gelegt und wollte dich vor einem imaginären Überhitzungstot retten, indem er dir dann versucht hat das Gesicht abzuschlabbern.
Mach da was gegen, wenn dich so ein 70 KG Brocken anspringt, mit dem festen Willen dich zu retten.
Vor allem weil das auch so eine typische Wasserratte war. Ab in den See, wieder raus, dann mit gefühlt noch 10 Liter Wasser Mehrgewicht im dicken Fell erst mal die anderen Rudelmitglieder "retten". Da brauchtest du schon einen festen Stand, oder im richtigen Moment einen Schritt zur Seite drehen, sonst hast du da verloren gehabt :D
Oh, ihr hattet einen Kangal?! Ist ja Nukas Kaliber und Art (Herdenschutzhund). Ich werde oft gefragt, ob Nuka ein Kangal ist oder zumindest mit einem gemixt ist. Sie ist aber ein reiner Mastin Espagnol.
Haha, die Rettungsaktionen kenne ich noch von meinem Labi. Da musstest du echt aufpassen, dass der einen nicht eher ertränkt... ;-)
Upvoted 👌 (Mana: 0/3 - need recharge?)