RE: 🌳 Lieber wie ein Indianer im Wald sterben, als an Burnout in der Zivilisation zu verrecken
Ja, ich weiß 😔
Glücklich wird eben nur der, der mit seinen derzeitigen Umständen zufrieden sein kann, auch wenn dies Kompromisse bedeutet. Die muss man aber, wie du in seinem Beispiel und bei dir siehst, augenscheinlich in jedem Land eingehen. Die Zeiten, wo sich die ganze Sippe mit jeweils individuellen Fähigkeiten um das Wohl des Einzelnen kümmerte (einer jagt, der andere schürt schon mal das Feuer...) sind leider schon seit Ewigkeiten vorbei.
Uups! Ich hätte "Hund ohne Leine" schreiben müssen 😉 Selbstverständlich habe ich keine Vorurteile gegen kleine Hunde (na ja, gegen einige Hackenbeißer schon).
Die Sache mit der Furcht vor schwarzen Hunden ist übrigens nicht nur typisch für Südamerika (okay, vielleicht gibt es dort noch Legenden, die uns nicht bekannt sind). Es ist überall so, dass schwarze Hunde eher mit Argwohn betrachtet werden, das habe ich sogar bei meinem Labrador - dem liebsten Hund ever - bemerkt. Es ist "das Dunkle", was oft unterbewusst mit dunklen Mächten, dem Teuflischen, verknüpft wird.
Echt?! Ist mir in D nie aufgefallen. Hatte/n aber vorher noch nie einen schwarzen Hund. Colli, Berner Sennenhund, der aber relativ untypisch wenig schwarze Anteile hatte, Rhodesian Ridgeback und einen Kangal. Aber doch, Stopp - jetzt wo ich sie aufzähle hätte ich fast den Neufundländer vergessen. Der war von einer Ex-Freundin. Aber da habe ich die Panik bei Leuten, die uns nicht kannten, eher auf seine imposante Größe geschoben. Das war echt ein Kalb. Aber wer Neufundländer kennt, der weiß, dass die Null Agressionspotential haben. Bei dem war das einzige Problem, dass der dich immer vor Freude angesprungen hat, hat seine Pfoten auf deine Schultern gelegt und wollte dich vor einem imaginären Überhitzungstot retten, indem er dir dann versucht hat das Gesicht abzuschlabbern.
Mach da was gegen, wenn dich so ein 70 KG Brocken anspringt, mit dem festen Willen dich zu retten.
Vor allem weil das auch so eine typische Wasserratte war. Ab in den See, wieder raus, dann mit gefühlt noch 10 Liter Wasser Mehrgewicht im dicken Fell erst mal die anderen Rudelmitglieder "retten". Da brauchtest du schon einen festen Stand, oder im richtigen Moment einen Schritt zur Seite drehen, sonst hast du da verloren gehabt :D
Oh, ihr hattet einen Kangal?! Ist ja Nukas Kaliber und Art (Herdenschutzhund). Ich werde oft gefragt, ob Nuka ein Kangal ist oder zumindest mit einem gemixt ist. Sie ist aber ein reiner Mastin Espagnol.
Haha, die Rettungsaktionen kenne ich noch von meinem Labi. Da musstest du echt aufpassen, dass der einen nicht eher ertränkt... ;-)