Es bewegt sich was im Spreepark
Das Riesenrad mit seinen 40 Gondeln war ein markantes Symbol des Spreeparks: 1989, zum 40. Jahrestag der DDR, nahm es als „größtes Riesenrad Europas“ seinen Betrieb auf und diente bis zur Parkschließung im Jahr 2001 als Highlight. Danach blieb es den Launen der Natur und teils auch Vandalismus ausgeliefert. Wartungen und regelmäßige Prüfungen wurden lange Zeit vernachlässigt. Erste Zustandsuntersuchungen zur Standsicherheit und möglichen Wiederinbetriebnahme fanden erst 2014 statt.
Aus der bewegten Vergangenheit des Parks wird die Grundlage des neuen Spreeparks: Fahrgeschäfte, Architektur und Vegetation sollen so weit wie möglich erhalten und vor dem Verfall geschützt werden. Der Ort macht sich auf den Weg zu einer Zukunft als Park neuen Typs – eine Transformation, die Erhalt von Geschichte mit moderner Gestaltung verbindet.
Als Beispiel dient die Sanierung des Riesenrads: Im Sinne dieser neuen Vision wird die einst reine Vergnügungsstätte zu einem modernen Umwelt- und Kulturpark weiterentwickelt. Große Teile der Altkonstruktion bleiben erhalten, doch neu ergänzt wird ein diagonal abgehängtes Tragwerk. Es verleiht dem Riesenrad die spektakuläre Aussicht, denn es schwebt direkt über dem Spiegel eines neuen 3.000 Quadratmeter großen Wasserbeckens.
Über den Baufortschritt dieses einzigartigen Projekts in der Hauptstadt kann man sich im Netz unter: "spreepark.berlin" schlau machen oder direkt auf der Schaustelle, die Tagsüber geöffnet ist, sich selbst vom Geschehen überzeugen. Wenn alles klappt und es keine Verzögerungen gibt, soll, so nach Plan, ab 2027 sich das Riesenrad hier drehen. Wir sind gespannt und verfolgen weiterhin das Geschehen hier im Spreepark.