𝗗𝗮 𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗸𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠ü𝗻𝘇𝗺𝗮𝗻𝘂𝗳𝗮𝗸𝘁𝘂𝗿 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝘇𝘂𝗺 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗲𝗿𝘄𝗲𝗰𝗸𝘁 𝗵𝗮𝗯𝗲 … 💍🪙
… habe ich gedacht: Na ja, aktivierst du auch wieder deinen Shop auf Etsy. Aber man kann dort nichts mehr verkaufen 😤
Nicht nur, dass das Aussehen eines einst wirklich guten Kunsthandwerker-Shops langsam zu einem Laden verkommen ist, der zu 95 % nur noch billigen China-Schrott verkauft – den dann der eine oder andere als selbst produziert ausgibt –, nein, die Gebührenstruktur dort ist unter aller Kanone 💸
𝗗𝗶𝗲 𝗔𝗯𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴 🧾
Ich hatte dort einen Ring verkauft: 73 € Verkaufspreis inklusive Versand. Und was wurde mir überwiesen? 53 € 😳 Ich dachte, da kann doch irgendwas nicht stimmen – 20 € Provision! Das wären fast 30 %, die das Unternehmen einstreicht.
Ich habe dann mal geschaut, man bekommt das Ganze sogar aufgeschlüsselt. Der absolute Oberlacher: Es wird eine Zwangsabgabe verlangt für Werbung, die der Laden macht 🤦♂️ Da kommt man auch nicht raus – denn vor vielen Jahren hatte ich mal über 10.000 Dollar Umsatz im Jahr. Ja, Umsatz, nicht Gewinn! Der eine oder andere, der schon mal selbstständig ist oder war, weiß, dass die Höhe des Umsatzes absolut nichts damit zu tun hat, was am Ende in der Tasche übrig bleibt. Da kannst du im Jahr eine Million Umsatz machen, aber im Monat noch nicht einmal 1.000 € verdienen. Aber das ist eine andere Sache.

𝗗𝗲𝗿 𝗟𝗮𝗰𝗵𝗲𝗿 😂
Der Lacher ist: Die Händler machen es mit! Sie zahlen solche Summen, um eben, wie schon erwähnt, ihren billig in China eingekauften Schrott dort teuer zu verkaufen. Es sollte ja jedem klar sein, dass da extrem draufgeschlagen wird. Ich kann hier nur begrüßen, dass Plattformen wie AliExpress oder Temu so langsam in aller Munde sind und der eine oder andere dort erst mal schaut, was das wirklich kostet, bevor er auf solch einer Plattform etwas zu Wucherpreisen einkauft 🛒
𝗗𝗶𝗲 𝗭𝗮𝗵𝗹𝗲𝗻 📊
Hier einmal ein paar Angaben zu dem Unternehmen und dem Gewinn, der aus jedem kleinen Händler rausgepresst wird – und wie gesagt, man lässt es eben mit sich machen. Kommt euch das nicht bekannt vor, als wären die deutschen Michel auf der ganzen Welt vertreten? 🙄 Dass man sich in Deutschland alles gefallen lässt – und wenn man sich die Wahlergebnisse anschaut, fasst man sich ja nur noch an den Kopf. Aber na ja, wie es scheint, sind nicht nur die Deutschen so. Man lässt es eben auf internationaler Bühne mit sich machen.
Anstatt man sich einig ist und gegen die da oben mal vorgeht – und ja, dazu gehören auch diese Megakonzerne, zu denen auch Facebook und eben auch solche Plattformen wie Etsy gehören, wo Gewinnoptimierung ganz vorne steht. Ich könnte jetzt auch über Krankenhäuser reden, wie z. B. die Helios-Gruppe – ein Krankenhaus von denen man Aktien kaufen kann, aber sich dort um Himmels willen niemals behandeln lassen sollte 😏 Aber ich schweife schon wieder ab …
Was den Gewinn von Etsy betrifft: Allein im dritten Quartal 2025 lag der Nettogewinn bei 75,5 Millionen US-Dollar – ein Plus von 31,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr 💰 Tja, und in diesem Jahr rechnet man glaube ich mit 300 Millionen, die aus den Händlern herausgepresst werden. Und natürlich auch von den Kunden, denn die Händler schlagen diese Gebühren natürlich auf ihre Preise oben drauf. Wenn man ja wirklich noch Kunsthandwerk bekommen würde – na ja, das Ganze hat eben doch einen gewissen Gegenwert. Aber man bekommt es dort eben nur noch im seltensten Fall.
Und wer denkt, man kann nichts dagegen machen: Man könnte schon – man boykottiert einfach solche Geschäfte oder Großanbieter. Ich weiß, es ist schwierig, heute Kunden zu finden, die Kunsthandwerk noch kaufen. Aber im Bereich Kunsthandwerk, wenn man wirklich Selbstgefertigtes vertreibt, kann das noch gehen. Irgendwelche importierten Waren, meistens von minderer Qualität aus China – na ja, die halten eben solche Plattformen am Laufen. Da juckt es eben auch nicht, wenn man überteuerte Gebühren bezahlt. Aber was ist das Ende vom Lied? Kunsthandwerk lohnt sich nicht mehr und stirbt auch noch aus 😔

𝗔𝗯𝗲𝗿 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝗺𝗶𝗿 💪
Ich lasse das nicht mit mir machen. Dann verkaufe ich halt nur noch wenige Ringe.
Einige wissen ja, dass ich eine eigene Social-Media-Plattform aufbaue – und ja, daran wird richtig fleißig gearbeitet 🚀 Und was integriere ich dort? Ganz einfach: einen Kunsthandwerk-Shop.
Man kann bis zu 10 Artikel verkaufen. Ich achte darauf, dass wirklich auch nur Kunsthandwerk verkauft wird. Monatlich pauschal 19,90 € an Gebühren – und das war's. Keine Provision vom Umsatz, keine versteckten Gebühren, gar nichts 🙅♂️ Die Summe, die man einnimmt, geht auch nicht über die Plattform als Vermittler, sondern direkt auf das Konto des Kunsthandwerkers. Das System ist schon integriert – man muss einfach die API von PayPal oder Stripe integrieren. Wer das nicht kann, dem wird das übernommen, und das war's dann auch schon. Zusätzlich könnte man auch noch PayPal.me nutzen oder einfach, wie es früher einmal üblich war, seine IBAN angeben, und der Kunde überweist. Niemand, der dazwischenhängt, niemand, der an das Geld geht 😊
Und ich denke, zehn Artikel zu verkaufen schreckt auch irgendwelche Leute ab, die hier irgendwelchen Plunder aus Fernost verticken wollen. Und ja, ich achte darauf 👀
𝗚𝗲𝗯ü𝗵𝗿𝗲𝗻𝗽𝗳𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗖𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝘁𝘆𝘀 💡
Dasselbe gilt auch für gebührenpflichtige Communitys. Man kann dort sein geschriebenes Buch oder seine Geschichten verkaufen, oder selbst Rezepte, die man sich mühselig selber ausgedacht hat, für meinetwegen 1 € im Monat anderen zugänglich machen – und das alles für Kleingeld an die Plattform, sodass diese dann entsprechend weiter ausgebaut und entwickelt werden kann.
Ob das Ganze angenommen wird? Na ja, man wird es sehen 🤷♂️ Es gibt dort keinerlei Zensur, da die Beiträge nicht nur lokal auf dem Server gespeichert werden, sondern auch zusätzlich auf einer Blockchain. Löschen, abändern oder zensieren? Nicht möglich 🔗
Auf dieser Plattform kann man auch gebührenpflichtige Gruppen einstellen – so wie ich es hier hatte. Und wie ich mitbekommen habe, blockiert Facebook aktuell viele und die sind auch recht überrascht, warum sie von heute auf morgen aus dem Monetarisierungsprogramm rausfliegen 😤 Na ja, das gibt es dort nicht. Man kann zwischen 99 Cent und 99 Euro im Monat für so eine Community nehmen – also bietet es sich auch an für professionelles Coaching oder was auch immer man anbieten möchte. Auch hier pauschal 9,90 € an Gebühren – egal ob derjenige 100 € im Monat verdient oder 50.000. Das ist mir schnuppe 😏
𝗘𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗮𝗿𝘁𝗶𝗴 ✨
Dieses Prinzip ist einzigartig und einmalig. Alle anderen Plattformen, die ähnlich agieren, nehmen bis zu 30 % der Einnahmen von denjenigen. Vielleicht kann ich hier ein wenig Vorbild sein und zeigen: Man muss sich eben nicht alles von denen da oben gefallen lassen. Und nein – absolute Gewinnoptimierung muss auch nicht sein. Es ist gut, wenn man sein Leben davon verdienen kann, und natürlich, wenn man 100 und mehr Stunden die Woche arbeitet, soll das auch honoriert sein. Aber das muss nicht in dem Sinne honoriert sein, dass du im Monat eine Million verdienst 😏
𝗔𝗯𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗘𝘁𝘀𝘆 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗲𝘁𝗮 👋
Oje, was bin ich wieder abgeschweift – aber na ja, die mir folgen, wissen das schon 😄
Hier am Ende mal der Screenshot von der Abrechnung von einem einzigen Ring, den ich über diese Plattform verkauft hatte. Ich beende meine Geschäftsbeziehung mit dem heutigen Tag, denn solch eine Plattform unterstütze ich genauso wenig, wie ich noch das Unternehmen Meta unterstütze 🚫
Hier wird dann, sobald meine Plattform fertig ist, nur noch ein kurzer Querverweis veröffentlicht. Und in den Seiten, die ich betreibe, nur noch KI-generierter, automatisierter Content. Eigentlich steht es mehr oder weniger fest, dass ich alle von mir gegründeten Communitys dann vorerst einmal in den Pausenmodus schalte und gegebenenfalls dann komplett entferne.
Ich will nicht, dass dieses Unternehmen durch das, was ich aufgebaut habe, oder durch die Tausenden von Arbeitsstunden auch nur noch den geringsten Vorteil haben soll. Denn viele – ich hatte es schon geschrieben – sind einzig und allein wegen meinen Communitys überhaupt noch bei Facebook.
Vielleicht folgen meinem Beispiel einige andere – aber na ja, ich bezweifle es eher 🤷♂️ Ich weiß, dass sich mancher über die Mitgliederzahl seiner Gruppen definiert. Und ja, ich gebe zu: Ich habe es auch früher gemacht. Aber Unterstützung habe ich, wenn ich mal welche brauchte, selbst durch die Tausenden eigentlich nie erfahren – bis auf ganz, ganz wenige Ausnahmen. Und diese Ausnahmen sind langsam einige Follower, die mir auf meinem privaten Profil folgen und sicherlich dann auch auf die neue Plattform mitgehen 🙂
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Veröffentlicht mit Welako