Wisst ihr, was das Schöne ist, wenn man ein wenig depri ist?
đ Was dir wirklich gehört
Eine nĂ€chtliche Reflexion ĂŒber Sinn und VergĂ€nglichkeit
Bei mir jedenfalls funktioniert es so: Man kann das, was einem durch den Kopf geht, niederschreiben â und manchmal kommt dabei etwas ganz Gutes raus. Na ja, finde ich jedenfalls. Ob man es glaubt oder nicht â das Ganze habe ich gegen 3 Uhr am Morgen geschrieben, wo ihr sicherlich alle noch geschlafen habt. đ
Die groĂen Fragen des Lebens
Vor allem ĂŒber die Sinnhaftigkeit des Daseins habe ich nachgedacht. Die VergĂ€nglichkeit. DarĂŒber, dass wir ein ganzes Leben lang Dingen hinterherjagen, die uns am Ende nicht gehören werden. Dass wir Zeit eintauschen gegen Besitz â und irgendwann feststellen, dass wir die Zeit nie zurĂŒckbekommen, den Besitz aber sehr wohl verlieren werden.
Dass wir arbeiten, um zu leben, und irgendwann nur noch leben, um zu arbeiten. Dass wir HĂ€user bauen, Karrieren verfolgen und Konten fĂŒllen â wĂ€hrend die Menschen, fĂŒr die wir das angeblich tun, leise aus unserem Leben verschwinden, weil wir keine Zeit mehr fĂŒr sie hatten.
Und dann sitzt man eines Tages da â mit allem, was man sich erarbeitet hat â und fragt sich, warum sich das Ganze so leer anfĂŒhlt.
Also hier wieder eins meiner literarischen Meisterwerke đ

ââââââââââââââââââââââââ
đȘđźđ đ±đ¶đż đŽđČđ”öđżđ
Der Kreislauf des Besitzes
Du arbeitest. Du sparst. Du kaufst. Du stellst es hin, du schlieĂt es ab, du sicherst es. Du sagst: Das ist meins.
Aber hast du jemals gesehen, wie ein Umzugswagen hinter einem Leichenwagen fÀhrt?
Was bleibt, wenn alles geht
Die Uhr an deinem Handgelenk â sie wird weiterlaufen, wenn dein Herz aufhört. Das Auto in deiner Garage â jemand anderes wird den SchlĂŒssel drehen. Das Haus, fĂŒr das du zwanzig Jahre geschuftet hast â es wird neu gestrichen, und niemand wird fragen, welche Farbe du gewĂ€hlt hattest.
Du hast Ăberstunden gemacht, damit du dir Dinge leisten konntest, die du nie richtig genossen hast, weil du zu beschĂ€ftigt warst, Ăberstunden zu machen.
Der Tausch, der zu teuer ist
Du hast dein Leben getauscht. Stunde fĂŒr Stunde. Tag fĂŒr Tag. Nicht gegen Freiheit. Nicht gegen Erinnerungen. Gegen GegenstĂ€nde.
Und irgendwann stehst du in einem Zimmer voller Dinge und merkst, dass das Zimmer leer ist. Weil niemand darin auf dich wartet.
Was wirklich zÀhlt
Dein Kind wollte nie das gröĂere Haus. Es wollte dich auf dem Boden sitzen sehen, beim Spielen. Dein Partner wollte nie den Ring. Er wollte deine Hand â und dass du bleibst.
Am Ende nimmt man dir alles ab. Jeden Anzug, jede Uhr, jeden Titel. Man legt dich in eine Kiste, die fĂŒr alle gleich aussieht. Und dann zĂ€hlt nur noch eins: Wie viel Liebe hast du verschenkt? Nicht â wie viel hast du besessen.
Ein Aufruf zum Handeln â°
Also leg das Telefon hin. Schlieà den Laptop. Geh raus. Atme. Schau jemanden an, den du liebst. Denn das Einzige, was dir wirklich gehört, ist dieser Moment. Und er wartet nicht.
Veröffentlicht mit Welako
Wie recht du hast.
Das ist auch mein Denken đ
0.00 SBD,
0.87 STEEM,
0.87 SP