Deutschland auf dem Weg ins weltpolitische Abseits? Das hatte es noch nie verlassen.

in #deutsch8 years ago (edited)

Isabella Klais / Aufbruch - Wir für Deutschland!

Der unverbesserliche US-Adept und unsägliche Ignorant Matthias Döpfner, seines Zeichens Schreiberling bei der Zeitung "die Welt", muß irgendwann einmal der Halluzination erlegen sein, Deutschland habe sich zu irgendeinem Zeitpunkt schon einmal in der Rolle eines politischen "global players" befunden.

Tatsächlich galt und gilt immer noch die Metapher vom ökonomischen Riesen und politischen Zwerg. Nur wenn der große Bruder über dem Teich es für opportun hält, dürfen wir ein wenig mitspielen - oder wenigstens so tun, als ob. Selbstverständlich dürfen wir auch jederzeit für ihn die Kohlen aus den von ihm entfachten zahllosen weltpolitischen Feuern holen.
Und wenn wir schon einmal beim Thema "Kohlen" sind: Derzeit zahlen wir Unsummen zur direkten und indirekten Finanzierung der weltpolitischen Eskapaden der USA sowie zur Kompensation von deren Kollateralschäden. Fast alle derzeitigen Krisenherde dieser Welt beruhen auf Interventionen dieses globalen Unheilstifters - von Nordafrika über Asien bis zur Ukraine. Dabei schreckt diese destruktive Macht auch nicht vor der Zusammenarbeit mit Terroristen und ihren Förderern zurück. Zum Teil waren später scheinheilig bekämpfte Terrornetzwerke von den USA dereinst ins Leben gerufen worden. Krisen und Kriege dienten ihnen schon immer als Mittel der nationalen Wirtschaftsförderung. Das ist seit dem ersten Weltkrieg der Fall und hat sich bis in die Gegenwart nie geändert. Wer dabei im Wege steht, wird gewissenlos beseitigt. Ein Blick in die Geschichte sollte da doch für Erleuchtung sorgen. Der rote Faden ist unverkennbar.
Wenn nun hier behauptet wird, eine Allianz mit Rußland käme uns finanziell teuer zu stehen, zeugt dies von einer Naivität, die vollkommen die Realitäten verkennt.

Das Leitmotiv der USA stellt der Keil der Zwietracht dar, den sie zwischen Deutschland und Rußland seit alters her zu treiben trachten. Wer die USA zum Freund hat, braucht keinen Feind mehr, wenn man schon das zwischen Staaten verfehlte Begriffsbild von Freundschaft bemühen möchte. Wenn es uns nicht gelingt, uns endgültig und für immer aus den Ketten dieses Besatzers zu befreien, haben wir nicht die allergeringste Chance, jemals Selbstbestimmung zu erreichen, geschweige denn, zum global player aufzusteigen. Wir werden von den USA permanent mißbraucht und instrumentalisiert. Nur der Weg über die Lösung dieser Fessel führt zur freien Wahl der Allianzpartner von Fall zu Fall, so wie unsere selbst definierten Interessen es gebieten. Als Zwischenlösung zur Findung der Balance ist eine Anlehnung an Rußland die gebotene Entscheidung.
Eine auf Dauer festgeschriebene Allianz - mit wem auch immer - vermindert unseren Marktwert als Partner. Wer zahlt schon für etwas, das er umsonst erhält oder bereits sicher im Sack weiß?

Israel schließlich, das diesem Zeitungsschmierer irgendwie am Herzen zu liegen scheint, wäre gut beraten, nicht durch die Allianz mit den saudischen Terroristen an einer Lunte zu zündeln. Dies könnte sich als seine letzte Tat und dann als letal erweisen. Von diesen Schergen hat es nichts Gutes zu erwarten. Das orientalische Prinzip "Der Feind meines Feindes ist mein Freund." funktioniert in der charakterarmen Welt dieser Region nur auf kurze Sicht. Bei wechselnden - vor allem wirtschaftlichen - Interessen steht man dann schnell einmal auf der falschen Seite.

Den Seitenwechsel aber müssen auch wir dringend vollziehen.

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