Brocken 01/ 2026

in #deutsch9 days ago

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Brocken 01/ 2026

Auch für 2026 gilt: „Wer sein Rad liebt, der schiebt“. Das Wetter hat zum Schifahren zu wenig und zum Fahrradfahren zuviel: Schnee.

Am Sonntag den 18. Januar fand die Jungfernfahrt für 2026 statt und eigentlich wollte ich ja nur mal gucken. Nachdem ich an den Ilsefällen das erste Mal schieben musste, wegen zuviel Schnee, war schon klar, dort kann man auch nicht sicher hinabfahren.

Das zweite Mal schob ich dann oberhalb vom Schlüsie und das dritte Mal den langen Gelben Brink entlang, so spätestens ab der Hälfte. Ich beschloss da irgendwo zurück die Landstraße zu nehmen. Was ich da noch nicht wusste, das Rücklicht hatte sich verabschiedet, war aus und ging nicht mehr an.
Ab der Brockenstraße hätte ich gleich zurückfahren müssen und nicht erst noch bis ganz hinauf. Aber mit diesem Gedanken habe ich nicht lang gehadert, bin erst noch hoch.

Oben dann war es ganz schön windig und kalt sowieso. Ich habe mich weitestgehend eingepackt und für die Finger habe ich mir Akku- Wärmer in die Handschuh getan. Die Dinger hatte ich vorher noch nicht ausprobiert, sie sind ganz schön klobig, etwa wie ein großes Stück Waschseife, stören gehörig beim Fahren und machen auf der höchsten von drei Stufen, eine Stunde lang 60°, das hilft etwas. Der Zeigerfinger und Daumen wurden trotzdem schmerzhaft kalt beim Hinunterfahren, doch 1- 2 Pausen, bei denen die Wärmer beide rasch „wiederbelebt“ haben, schafften Abhilfe.

Blöd war dass kein Rücklicht vorhanden war, was bei einsetzender Dunkelheit echt unangenehm ist. Bis nach Schierke war noch keine Landstraße und alles OK. Schierke ist ein bisschen verträumter (Sackgassen-)Kurort, fand ich. Die erste Landstraße von Schierke nach Drei Annen Hohne hat laut den Ortsschildern 5 km und man kann sich gar nicht vorstellen wie einsam und verloren man sich kurz mal fühlen kann, auf einer Landstraße, im Winter, auf dem Fahrrad und ohne Rücklicht. Die Zweite Landstraße von Drei Annen nach Wernigerode hat 10 km und war, wie zu erwarten, noch dunkler. Ich war heilfroh als ich den Abzweig zur Himmelpforte passierte und kurz darauf in Hasserode einfuhr. Das Gefühl war augenblicklich besser. Ab hier nahm ich dann nur noch Radwege und ein kurzes Stück musste ich gehen, weil die Füße schon ganz taub wegen der Kälte waren. Aber die kriegt man mit etwas Gehen schnell wieder warm. Die Vorderleuchte, ein ewig altes Teil, die hat übrigens wider Erwarten durchgehalten.

Zum Schluss waren es dann 50 km und 3,75 Stunden, auf der Landstraße mit Fahrrad und den Autos ist es immer echt unangenehm, ohne Rückleuchte Hoch-3.

Grüsse gehen raus an die neue- alte Kollegin, die war Samstag oben und zwar über den Geotheweg, wie empfohlen. Sie fand es super, Muskelkater inklusive.

Soweit zu Nr. 1 im neuen Jahr.

Kommt gut durch die neue Woche.

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Vielen Dank &
Schöne Grüße

Schau mal bei einem Motorrad-Ausstatter nach beheizbaren Handschuhen. Vielleicht wäre das etwas... Die sind deutlich filigraner als so Wärmerpads und sind ja genau dafür gemacht: noch kontrolliert alle Fingerchen nutzen zu können.

Mach ich- genaugenommen ist es grad gar kein „Zweiradwetter“.