Pumatoni und die Räuberbande...😃

in #deutsch2 days ago (edited)

IMG_20260314_162416.jpg

Gute Freunde sind die halbe Miete...

Es war einmal im tiefen, grünen Urwald, wo die Lianen wie Vorhänge hingen und die Sonne goldene Flecken auf den Boden malte, da lebte der mutige, graue Puma Pumatoni.

Seine allerbeste Freundin war die kleine, flinke Maus Frida, die am liebsten auf seinem Rücken saß und rief:

„Schneller, Pumatoni!
Wir sind das schnellste Team der Welt!“

Eines Tages hörten sie großes Gezeter.

Die Affenbande (Keks, Banjo, Purzel, Flip und Zappel) kam geschaukelt und schrie:

„Diebe! Diebe!
Überall nur Diebe!!!“

Max, der stolze Adler, landete und meldete:

„Zwölf Räuber! Sie haben sich in vier Gruppen geteilt und klauen Mangos, Kokosnüsse, Bananen und Erdbeeren!“

Der weiße Rabe Schneeweiß* krächzte aufgeregt: „Alles in riesigen Säcken!“

Und Fridolin, der sanfte Elefant, trompetete leise: „Ich rieche Gier… und sehr viele Früchte.“

Die zwölf Räuber hießen wie die Monate:

Januar, Februar, März – die Mangoräuber
April, Mai, Juni – die Kokosnuss-Gang
Juli, August, September – die Bananenbande
Oktober, November, Dezember– die Erdbeer-Gruppe.

Pumatoni richtete sich auf.

"„Dann machen wir Jagd!“*

Die Monstertruck-Gang (Feuersturm, Donnerkeil, Blitzrad und Sternenbrecher) röhrte zustimmend: „Wir helfen beim Einkreisen!“

Die Jagd begann sofort.

IMG_20260314_160927.jpg

Max flog voraus und rief Richtungen, Schneeweiß pickte frech in Mützen, die Affen warfen mit weichen Früchten, Fridolin bahnte Wege.

Pumatoni und Frida bildeten das Herz der Verfolgungsjagd.

Aber die Räuber waren schlau. Sie kannten einen geheimen Pfad und rannten mit ihren prallen Säcken in ihre alte Räuberhütte – ein wackeliges Holzhaus versteckt hinter dicken Farnen und riesigen Wurzeln.

Kaum drin, verriegelten sie die Tür, zündeten Petroleumlampen an und feierten ihren „Clou des Jahrhunderts“.

„Prost, Februar! Die Mangos sind saftig wie nie!“
„Hihihi, September, schau mal, wie gelb die Bananen leuchten!“

Sie verteilten die Beute im ganzen Haus:

Mangos unter dem Tisch,
Kokosnüsse im Schrank,
Bananen auf dem Dachboden,
Erdbeeren im alten Ofen und sogar welche in den Stiefeln.

Sie lachten, tanzten auf den quietschenden Dielen und sangen ein dummes Räuberlied, bis sie gegen Mitternacht einer nach dem anderen einschliefen – zwischen Früchtesäcken, mit vollem Bauch und einem zufriedenen Grinsen im Gesicht...

Genau in diesem Moment, als der Vollmond riesig und silbern über dem Urwald stand, schlichen Pumatoni und seine Freunde heran.

IMG_20260314_161744.jpg

Frida flüsterte vom Puma-Rücken: „Pssst… sie schlafen alle!“

Max landete lautlos auf dem Dach. Schneeweiß saß auf dem Schornstein. Die Affenbande hing in den Bäumen ringsum. Fridolin wartete im Schatten wie ein lebender Berg.

Und die vier Monstertrucks rollten langsam, mit abgestelltem Motor und Parklicht an, in einem perfekten Kreis um die Hütte – wie vier feuerspeiende Riesen, die den Mond im Rücken hatten.

Pumatoni trat vor die Tür. Seine gelben Augen leuchteten im Mondlicht. Ganz leise, aber sehr bestimmt, kratzte er mit der Pranke an der Holzwand – einmal, zweimal, dreimal.

Drinnen fuhren die Räuber hoch.
„Was war das?!“
„Ein Geist?!“
„Oder… der Puma?!“

Im selben Moment sprangen die Affen los:

Sie warfen die restlichen überreifen Mangos und Erdbeeren durch die offenen Fenster – matschi, matschi, platsch! – direkt auf die Räuber.

Fridolin trompetete einmal kurz und sehr tief – das ganze Haus zitterte.

Die Monstertrucks schalteten gleichzeitig die riesigen Scheinwerfer ein: vier grelle Lichtkegel bohrten sich durch die Fenster und tauchten die Hütte in gleißendes Licht.

Die Räuber schrien durcheinander, stolperten über Bananenschalen, rutschten auf Erdbeermatsch aus, stießen Kokosnüsse um.

Panik brach aus.

Pumatoni stieß die Tür mit der Schulter auf (sie war sowieso schon morsch). Frida rief von seinem Kopf aus mit ihrer piepsigsten, aber mutigsten Stimme:
„Raus mit euch! Die Früchte gehören allen Tieren im Wald – nicht nur euch!“

IMG_20260314_161211.jpg

Die 12 Räuber rannten schreiend hinaus – direkt in den Kreis der Monstertrucks. Überall blitzten Lichter, röhrten Motoren im Leerlauf, wackelten riesige Reifen. Es sah aus, als würden vier feuerspeiende Drachen die Hütte bewachen...😃

Januar fiel über eine Liane, die Purzel extra gespannt hatte.
April und Mai landeten in Fridolins weichem Rüssel-Wasserstrahl (er hatte extra getrunken).

September rutschte auf seiner eigenen Bananenschale in den Farn.

Und Dezember schrie: „Ich will nie wieder Erdbeeren klauen!“

Pumatoni und Frida standen ruhig da, während die anderen Tiere die panisch fliehenden Räuber in verschiedene Richtungen des Waldes trieben – jeder mit nur noch einem winzigen, leeren Beutel in der Hand. Als der letzte Räuber (Dezember) im Dickicht verschwand, wurde es still...

Die Glühwürmchen kamen heraus und tanzten über der Lichtung. Die Monstertrucks machten ein sanftes „"Brmmm… brumm…“* wie ein zufriedenes Schnurren.

Fridolin pustete leise durch den Rüssel und blies die Petroleumlampen in der Hütte aus.

Da kuschelte sich Frida in Pumatonis Nackenfell.

„Pumatoni?“
„Ja, Frida?“
„Das war die beste Mitternachtsjagd aller Zeiten.“
„Und weißt du, was das Allerbeste war?“
„Was denn?“, fragte Frida.
"„Dass wir die Früchte gerettet haben… und dass niemand verletzt wurde.“*, erwiderte Pumatoni.

Noch in der Nacht halfen alle Tiere zusammen, die versteckten Früchte aus der Räuberhütte zu holen und sie begannen Sie ein riesiges Picknick unter dem Vollmond, der langsam verblasste, während sie gemeinsam bis zum Sonnenaufgang feierten.

Und wenn die zwölf Monatsräuber je wieder in die Nähe des Waldes kommen sollten – dann wissen sie jetzt:
Hier wacht Pumatoni.

Und seine Freunde sind immer schneller, schlauer und viel lustiger als jeder Räuber...

IMG_20260314_162128.jpg

Sort:  

Upvoted! Thank you for supporting witness @jswit.

@jswit reply-off

Coin Marketplace

STEEM 0.06
TRX 0.30
JST 0.054
BTC 73143.00
ETH 2244.49
USDT 1.00
SBD 0.51