Haben wir das Ausländerproblem erst seit 2015?
Kein Tag vergeht, an dem nicht von entsetzlichen Straftaten berichtet wird, die von Ausländern begangen wurden. Die Systemmedien schreiben dann euphemistisch wie auch verräterisch von „Schutzsuchenden“ oder Menschen mit Migrationsgeschichte. Strafdelikte wie z. B. Gruppenvergewaltigungen gab es vor Jahrzehnten schlichtweg nicht.

Die Mär vom Gastarbeiter
Selbst heute noch versucht die Migrationsindustrie und die mit ihr in Komplizenschaft stehende korrupte Politik, das Bild der Gastarbeiter für das Heer der Eindringlinge zu nutzen. Es wird die alte Geschichte aufgewärmt, dass die Gastarbeiter nach dem Krieg das Land aufgebaut hätten und ohne sie der Deutsche noch in der Hölle leben würde.
Da die Thematik der Gastarbeiter vielen nicht mehr so geläufig ist und viele zu jung sind, um sie selbst hautnah miterlebt zu haben, möchte ich sie hier kurz zusammenfassen bzw. in Erinnerung rufen. Die aktive staatliche Anwerbung von Gastarbeitern in der BRD startete 1955 und wurde 1973 beendet. Den Anfang machte Italien: Am 20. Dezember 1955 wurde ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Neben der Küche gab es dadurch später auch Veränderungen im Sicherheitsbereich. Spätestens in den 1970er Jahren war die Mafiakriminalität in der BRD so stark, dass sie auch im Kulturbetrieb thematisiert wurde. Stellvertretend sei für bekannte Krimis jeweils eine Folge erwähnt:
Derrick "Die Stimme" (1979)
Der Alte "Die Entführung" (1974)
Tatort "Tod im U-Boot" (1973)
Der Höhepunkt der Anwerbung fand in den 1960ern statt. Zeitpunkt der Abkommen: Spanien und Griechenland (1960), Türkei (1961), Marokko (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und Jugoslawien (1968). Von der Quantität her sind vor allem die Türkei und Jugoslawien von Bedeutung. Im Zuge der Ölkrise von 1973 wurde dieses Programm eingestellt. Einzig den Italienern — als EWG-Mitgliedern — war es danach noch möglich, ins Land zu kommen. Ursprünglich war ein Rotationsprinzip geplant, wonach der Gastarbeiter nur 1–2 Jahre bleiben durfte. Auf Druck der Wirtschaft wurde das aufgehoben. Mit dem Ende des Aufnahmestopps 1973 wurden die Ausländer nicht weniger, sondern mehr: Den Gastarbeitern wurde erlaubt, ihre Familien nachzuholen, was die dauerhafte Einwanderung stark erhöhte. Die Zahl der Türken wuchs zum Beispiel zwischen 1973 und 1980 trotz Anwerbestopps von einer Million auf 1,4 Millionen. Der SPIEGEL berichtete bereits 1973 aufmerksam von den Schattenseiten dieser Flutung, von der nur Industrie und Unternehmer, nicht aber das Volk, profitierte.

Durch die Ölkrise und die damit ausgelösten wirtschaftlichen Turbulenzen verschwand in der BRD die mehr oder weniger vorhandene Vollbeschäftigung, und das Phänomen der Arbeitslosigkeit machte sich in der makroökonomischen Arena breit — ein Umstand, der vor allem den sozialistischen Parteien, die damals vor allem von der Wählerschaft der Arbeiter getragen wurden, zu schaffen machte. Hier muss in Erinnerung gerufen werden, dass in den 1970ern der sekundäre Sektor (Industrie inklusive Bau) noch 40–50 Prozent ausmachte. Heute liegt er bei 25–28 Prozent, mit tendenziell weiter fallender Entwicklung aufgrund katastrophaler Politik. 1975 sah sich daher im TV‑Duell für die anstehende Nationalratswahl der sozialistische Kanzler Kreisky in Österreich dazu genötigt, eine Remigration der arbeitslosen Gastarbeiter zu fordern. Heute wäre das undenkbar, da die Sozialisten ihre Hauptklientel im geschützten Sektor haben. Hier der Link zum TV-Duell: https://on.orf.at/video/6240717/wahl-1975-tv-duell-kreisky-taus
Das Ende des Gastarbeiters und die Geburt des Asylwerbers
In den 1970ern strömten aus der Türkei — die in diesen Jahren politisch unruhig und von erheblicher politischer Gewalt gekennzeichnet war — Menschen mit dem Ticket der Familienzusammenführung ins Land. Am 12. September 1980 fand in der Türkei ein Militärputsch statt, der sich in weiterer Folge ebenfalls auf die Auswanderung nach Deutschland und in abgeschwächter Form auch auf Österreich und die Schweiz auswirkte. Da es keinen Bedarf für diese Menschen auf dem Arbeitsmarkt gab und ein neues Anwerbeabkommen politisch nicht durchsetzbar gewesen wäre, kam ein neues Instrument zur Anwendung, nämlich das Asyl. Es kamen also nicht mehr Menschen der Arbeit wegen, sondern Menschen mit einem rechtlich verbürgten Anspruch auf Existenzsicherung. Und dieser Zustrom reißt bis zum heutigen Tage nicht ab. Der Kniff, warum das möglich ist, wurde bereits 1967 gelegt; dort wurde das Asyl völlig zweckentfremdet. Das würde hier zu weit führen. Interessierte verweise ich auf diesen Artikel: https://steemit.com/migration/@soulman66/4pjrgf-der-einwanderungsschluessel-der-nicht-mehr-schliesstFazit
Jeder, der es sehen wollte, konnte es bereits vor 40 Jahren sehen, wohin die Reise geht. Heute stellt sich nur noch die mathematische Frage, wie lange es noch dauert, bis der Deutsche und somit seine Kultur in der Minderheit sind.

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