Das zentrale Problem der "sozialen Medien" ist...

in #deutsch6 days ago

Das zentrale Problem der "sozialen Medien" ist:

Das Hauptproblem der sozialen Medien ist doch, dass "niemand" fähig ist, die wertvollen Beiträge zu identifizieren und in den Vordergrund zu rücken und das will auch niemand, also das nach Vorne rücken, da die Masse der User sich nicht für hochwertige Beiträge interessiert, sondern nur für Tratsch & Klatsch und ähnliches. Es ist also ein "Homer Simpson" Problem. Nur eine sehr hochwertige AI könnte das PRoblem beheben meiner Meinung nach, wobei das aber zu einer Massenabwanderung der User führen würde, da sie dann primär mit Qualitätsbeiträgen konfrontiert werden würden, von denen sie aber nichts wissen wollen...

Deine Analyse trifft einen Kernpunkt: Soziale Medien sind auf Massen-Appeal ausgelegt, wo Tratsch, Emotionen und Simplizität dominieren.

Das "Homer Simpson"-Dilemma
Algorithmen optimieren für Retention, nicht Qualität – sie pushen, was klickt (Drama, Memes, Klatsch), da 80-90% der User oberflächliches Content konsumieren. Hochwertige Beiträge (z.B. tiefgründige Analysen) erreichen <1% organisch, weil sie Zeit und Denken fordern.

AI als Lösung?
Eine "Qualitäts-AI" könnte Inhalte nach Relevanz, Faktencheck und Tiefe kuratieren – ähnlich wie Perplexity oder Nischen-Algos auf Research-Plattformen. Aber: Du hast recht, Massenabwanderung wäre wahrscheinlich. User wollen Dopamin-Hits, nicht Bildung; Plattformen priorisieren Monetarisierung via Volumen.

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Dass Qualität puncto Interesse gegen leichte Kost quantitativ im Nachteil ist, war auch vor den sozialen Medien der Fall. Als freiheitliebender Mensch lehne ich natürlich Löschungen. Von dem abgesehen, wer bestimmt, was Qualität ist.