Noch einmal
Noch einmal weinen – und sterben
mit dir: den dunklen Sinn
von Liebe und Verderben
den fremden Göttern hin.
Du kannst es doch nicht hüten,
es bleibt doch immer nah:
was nicht aus Meer und Blüten,
ist nur in Qualen da.
Versinken und erheben,
vergessen und erspähn,
die letzten Fluten geben,
die letzten Gluten mähn.
Das Weben ohne Masche,
das Säumen ohne Sinn –,
die Tränen und die Asche
den fremden Göttern hin.
Gottfried Benn (1934)

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