RE: Sind Zeitreisen wirklich möglich – aber anders, als wir sie uns vorstellen?
Total interessantes Thema! Ich lese deinen Beitrag und gleichzeitig läuft Raumschiff Voyager😀. Einstein-Rosenbrücken schaffen Abkürzungen zu weit entfernten Orten bzw. schaffen Verbindungen zwischen Raum und Zeit ja. Gehen wir zurück ins alte Ägypten und schauen uns die Malereien in Tempeln und Pyramiden an. Da sieht man viel science fiction. Hatten die Menschen damals ein so großes Wissen ohne Hilfe?
Der Sonnengott Ra fährt auf einer Barke zu Welten zwischen Tag und Nacht. Schauen wir uns seine Barke an, erkennen wir eine Einstein-Rosenbrücke. Wenn die Einstein-Rosenbrücke der einzige Weg ist eine Zeitreise zu unternehmen, dann wussten das auch die Gelehrten im alten Ägypten. Ich glaube schwer an einen Zufall, dass ein Gott zwischen Welten fährt und sein Gefährt dazu noch aussieht wie eine Einstein-Rosenbrücke.
Im Horrorfilm namens "Event Horizon" wird eine Zeitreise getestet mit einem einzigartigen Raumschiff, das einen hat das einen Übergang schaffen kann, bzw. ein schwarzes Loch.
Ich frage mich oft wie das in der Praxis aussehen könnte, denn wie viele andere Raumschiffe, Flugzeuge, Häuser oder Menschen die sich im Umkreis befinden reißt ein schwarzes Loch mit? Kann ich mir schwer vorstellen. Dasselbe frage ich mich immer wenn ich ein Raumschiff im Film sehe das schneller wie Lichtgeschwindigkeit fliegt. Ist ein kleiner Meteorit oder Weltraumschrott in der Flugbahn, dann würde es das Schiff eigentlich zerreißen.
Ich hoffe trotzdem, dass wir so etwas noch erleben dürfen.

Wow, danke dir für deinen ausführlichen Kommentar und die spannenden Gedanken dazu 🙏
Ich finde deine Verbindung zum alten Ägypten faszinierend – gerade weil dort tatsächlich viele Darstellungen existieren, die erstaunlich moderne Konzepte andeuten. Ob das nun reiner Zufall, Symbolik oder überliefertes Wissen war, bleibt eines dieser großen Rätsel.
Die Idee, dass eine Einstein-Rosen-Brücke sinnbildlich als „Sonnenbarke“ dargestellt wurde, ist wirklich ein interessanter Gedanke. In beiden Fällen geht es ja letztlich um Übergänge zwischen Welten – sei es zwischen Tag und Nacht, Leben und Tod oder Raum und Zeit.
Und ja, „Event Horizon“ war in dieser Hinsicht fast prophetisch – ein Science-Fiction-Film, der theoretische Physik und Mythologie auf düstere Weise vereint. Vielleicht liegt genau da der Reiz: Wir spüren, dass es etwas gibt, was die klassische Physik noch nicht vollständig erklären kann.
Jedenfalls danke für deine Perspektive – sie gibt dem Thema nochmal eine zusätzliche Dimension. 🌌
Der Film hat mich geprägt: Das Schiff ist so weit geflogen - in die Hölle 🥶😀