Wenn der "Terminator" im Hochbeet loslegt
Wer Zucchini anbaut, kennt dieses kleine Gartenparadox: Erst wartet man ungeduldig auf die erste Frucht - und wenige Wochen später wird aus der Ernte fast ein logistisches Problem.
Meine Sorte trägt passenderweise den Namen "Terminator". Sie ist eine F1-Hybride, also eine gezielte Kreuzung zweier Elternlinien. Solche Sorten zeichnen sich meist durch kräftigen Wuchs, gleichmäßige Früchte und einen hohen Ertrag aus. beibehalten.
Ich habe die beiden Zuccini- und vier Tomatenpflanzen bereits im April im Haus in Töpfen vorgezogen und am 1. Mai ins Hochbeet gesetzt. In den ersten Wochen schützten transparente Hauben die jungen Pflanzen vor kalten Nächten und Wind.
Auf dem kompostreichen Boden gedeihen sie prächtig und danken es inzwischen mit einer überaus reichlichen Ernte.
Nicht nur die Früchte sind essbar, sondern auch die großen gelben Blüten. Ich ernte sie früh am Morgen, wenn sie noch frisch, geöffnet und besonders zart sind. Ich nehme nur die männliche Blüten.
Sie sitzen an langen, dünnen Stielen und bilden keine Frucht. Die weiblichen Blüten erkennt man dagegen an dem kleinen Fruchtansatz direkt hinter der Blüte.
Die geernteten Blüten bereichern in Wochen mein Frühstück.
Die Zucchini selbst esse ich gern ganz einfach roh mit etwas Salz, gegrillt oder zu Puffern verarbeitet, bei denen Kartoffeln und Zucchini ungefähr zu gleichen Teilen verwendet werden. Besonders gern lege ich sie süß-sauer-scharf nach Art von Schüttelgurken ein. Nach einem alten DDR-Rezept.
Doch selbst bei so vielen Verwendungsmöglichkeiten ist die Ernte inzwischen größer als unser Appetit. Deshalb wandert regelmäßig die eine oder andere Zucchini zu lieben Nachbarn.
Beste Grüße aus meinem Zucchini Dschungel
Thomas alias @germansailor
alle Fotos: eigenes Werk







