Reisen mit Hund / Travelling with a dog

in Deutsch Unplugged27 days ago

english below…

Da Dogo Argentino Hündin Heather für einige Monate wie unsere eigene bei uns lebt, geht es von Zeit zu Zeit auch auf Reisen mit ihr.

Von meinen früheren Reisen mit Hund ist mir noch erinnerlich, daß es meist entspannter war als mit Kindern ;-)) Aber die Zeiten haben sich auch in dieser Hinsicht geändert und ein bißchen mehr Vorbereitung ist heutzutage angesagt…

Unser erster Trip in einen abgelegenen Winkel Brandenburgs war noch vergleichsweise unspektakulär: da wir bei einer Freundin auf dem Hof übernachtet haben, galt es keine hundefreundliche Unterkunft zu finden, keine extra Gebühren zu kalkulieren und die Hundehalterverordnung des Landes wurde jüngst liberalisiert, indem auf die jahrelang umstrittene Rasseliste verzichtet, die allgemeine Leinenpflicht aufgehoben und somit gab es nichts besonderes zu beachten für uns. Die Packliste war dennoch umfangreich – Hundebett, Spielzeug, Geschirr und Leinen, Maulkorb, Futter, Notfallkit (Allergiker)…

Für mich war es ein Test, wie lange Madame zufrieden und klaglos Auto fährt. Wir waren 2,5 Stunden unterwegs und das stellte überhaupt kein Problem dar.

Nachdem ich dort ja leider ein wenig verunfallt war, trat ich in den Folgewochen, zumindest was weitere Reisen angeht, tatsächlich etwas kürzer.

Der nächste Ausflug führte uns erst Ende November nach Mecklenburg/Vorpommern, was nach der herrschenden Verkehrslage 4 Stunden Fahrt bedeutete. Für diesen Trip checkte ich nur, wie das so aussieht mit Leinenpflicht – und die besteht dort (außerhalb städtischer Infrastruktur) nur während der Absetzzeit. Wir würden uns sehr abseits, mitten im Wald und bei einer Freundin aufhalten – weitere Vorkehrungen schienen also nicht nötig. Die Packliste wurde um einen Wintermantel ergänzt, da unser Schützling extrem kälteempfindlich ist.

Für diese Fahrt hatte ich eine Pause unterwegs eingeplant. Ich weiß, daß die meisten Autobahnrastplätze eingezäunt sind, aber von einigen hat man auch direkten Zugang zur Landschaft, so daß wir eine kleine Wanderung anstreben konnten. Nur: wie findet man diese nach außen offenen Raststätten? Google mochte sie mir nicht so wirklich verraten, auch eine App konnte ich nicht finden, die dieses Geheimwissen preisgibt. Normalerweise gibt es für jeden Mist Apps. Nun, hier konstatiere ich eine Marktlücke.

Auf gut Glück bei einem schön klingenden Namen anhalten ist nur mäßig erfolgreich; aus der gewünschten Wanderung wurde also nichts. Kurzer Stop für die dringendsten Bedürfnisse – was für Heather anscheinend darin bestand, das warme Auto nicht verlassen zu müssen. Letzteres hatte ich übrigens extra für solche winterlichen Touren mit einem separaten Heizer im Laderaum ausgestattet. Für unsere Frostbeule wäre es dort ansonsten arg kalt geblieben. Offensichtlich hat meine Strategie gut funktioniert ;-))

Ich hatte den Eindruck, daß sie sowohl lange Autofahrten also auch des Entdecken neuer Gegenden absolut genießt – was mir ihre Halterin auch bestätigte.

Um so weniger Bedenken hatte ich unseres letzten Trips wegen, der ins Saarland führte. Hier war die erste Herausforderung, eine Unterkunft zu finden, die Hunde zuläßt. Es gab zwei Angebote in der fraglichen Gegend und ich wählte diejenige, die direkt am Wald gelegen war (alternativ hätte es eine sicher luxuriösere Ferienwohnung mitten im Ort gegeben). Der Preis war okay, die Anreisebedingungen geradezu traumhaft: ich konnte je meine Ankunftszeit nicht gut vorhersagen und die Gastgeber versicherten mir, der Schlüssel würde stecken, ich könne in Ruhe und ganz nach Belieben anrücken.

Aus 6,5 Stunden Fahrt netto wurden durch drei kurze Pausen 8 Stunden, aber das Wetter war prima, die Straßen frei und die Streckenführung sehr angenehm. Heather meisterte auch diese Langstrecke mit Bravour.

Vor Ort wurden wir herzlich empfangen, der nicht so kleine Hund wurde weder mißtrauisch beäugt noch wurden zusätzliche Reinigungsgebühren für dessen Anwesenheit berechnet.

Im Saarland gilt allerdings eine etwas schwammige Hundehalterverordnung, nach der es zwar ebenfalls keine allgemeine Leinenpflicht in der Natur außerhalb der Absetzzeit gibt, aber… Der Dogo Argentino gehört zu den Rassen, für die ein Negativzeugnis verlangt wird, also die amtliche Bestätigung, daß keine Gefahr von dem jeweiligen Tier ausgeht. Das gilt wohl auch für nicht ansässige Hunde, also tierische Besucher. Dieses haben wir für Heather nicht, ist bei uns nicht erforderlich. Meine Hoffnung war, daß im Falle einer Kontrolle ihre „Arbeit“ als Such- und Rettungshund Grund genug wäre, sie von dieser Nachweispflicht auszunehmen.

Wie ich während des Aufenthaltes las, wird auch im Saarland an der Hundehalterverordnung nachgebessert, so daß sich demnächst entweder günstigere Bedingungen darin finden oder zumindest ausdrückliche Klarheit, was für wen Geltung hat…

Meine Reisebegleitung erwies sich ein weiteres Mal als total unkompliziert, anpassungsfähig und ausdauernd auch bei Touren durch die wunderschöne Gegend. Solange sie noch bei uns ist, wird sie kein Grund sein, auf Abenteuer zu verzichten!

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english version:

Since Heather, the Dogo Argentino bitch, has been living with us as if she were our own for several months now, we occasionally take her with us on our travels.

From my previous trips with dogs, I recall that it was usually more relaxed than travelling with children ;-)) However, times have changed in this regard as well, and a bit more preparation is required nowadays...

Our first trip to a remote corner of Brandenburg was relatively unspectacular: since we stayed at a friend's farm, we didn't have to find dog-friendly accommodation or calculate extra fees, and the state's dog ownership regulations had recently been liberalised, with the controversial breed list that had been in place for years being abolished and the general leash requirement being lifted, so there was nothing special for us to consider. Nevertheless, the packing list was extensive – dog bed, toys, harness and leashes, muzzle, food, emergency kit (allergy sufferers)...

For me, it was a test to see how long Madame would be happy and uncomplaining in the car. We were on the road for 2.5 hours and that was no problem at all.

After I unfortunately had my little accident there, I did actually take it a bit easier in the following weeks, at least as far as further trips were concerned.

Our next trip took us to Mecklenburg- Vorpommern at the end of November, which meant a four-hour drive given the prevailing traffic conditions. For this trip, I only checked the leash requirements, which apply there (outside urban areas) only during the dropping-off period. We would be staying far away, in the middle of the forest and with a friend, so no further precautions seemed necessary. A winter coat was added to the packing list, as our protégé is extremely sensitive to the cold.

I had planned a break along the way for this trip. I know that most motorway service stations are fenced in, but some of them also have direct access to the countryside, so we could go for a short walk. But how do you find these open-air rest stops? Google didn't really want to tell me, and I couldn't find an app that revealed this secret knowledge either. Normally, there are apps for everything. Well, I see a gap in the market here.

Stopping on the off chance when you hear a nice-sounding name is only moderately successful, so the desired hike didn't happen. A quick stop for the most urgent needs – which for Heather apparently meant not having to leave the warm car. Incidentally, I had equipped the latter with a separate heater in the cargo space especially for such winter tours. Otherwise, it would have been very cold for our frostbite victim. Obviously, my strategy worked well ;-))

I had the impression that she absolutely enjoys both long car rides and discovering new areas – which her owner confirmed.

This meant I had even fewer concerns about our last trip, which took us to the Saarland. The first challenge here was to find accommodation that allowed dogs. There were two options in the area in question, and I chose the one located right next to the forest (the alternative would have been a more luxurious holiday apartment in the centre of town). The price was okay, and the travel conditions were fantastic: I couldn't predict my arrival time very well, and the hosts assured me that the key would be in the door and I could arrive at my leisure.

Three short breaks turned the 6.5-hour journey into an 8-hour one, but the weather was great, the roads were clear and the route was very pleasant. Heather also mastered this long journey with flying colours.

We received a warm welcome at our destination, and our rather large dog was neither viewed with suspicion nor charged additional cleaning fees for its presence.

However, Saarland has somewhat vague dog ownership regulations, according to which there is no general leash requirement in nature outside of the off-season, but... The Dogo Argentino is one of the breeds for which a negative certificate is required, i.e. official confirmation that the animal in question does not pose a danger. This also seems to apply to non-resident dogs, i.e. visitors. We don't have this for Heather, as it's not required where we live. My hope was that, in the event of an inspection, her ‘work’ as a search and rescue dog would be reason enough to exempt her from this requirement.

As I read during my stay, the dog ownership regulations in Saarland are also being revised, so that soon there will either be more favourable conditions or at least explicit clarity about what applies to whom...

Once again, my travel companion proved to be totally uncomplicated, adaptable and persevering, even on tours through the beautiful countryside. As long as she is still with us, she will be no reason to forego adventure!

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 25 days ago 

Ui, ich habe nun länger als mein gesamtes Erwachsenenleben stets mindestens einen Hund, aber so viele Gedanken habe ich mir ums Reisen noch nie gemacht. Außer bei Reisen nach Skandinavien / ins Ausland, weil dort teilweise (andere) Impfungen Pflicht sind. Wir hatten auch schon mal einen Gefahrenhund (dem sah man das allerdings nicht an, hatte nur dieses furchtbare "Manko", weil er ein (lahmendes, blindes) Reh vor Zeugen gerissen hat). Und "Teddybär" Nuka war als Mastin Espanol ein Listenhund. Gott sei Dank ist dieser Schwachsinn in S.-H. seit Jahren abgeschafft. Gibt's noch irgendwo Listen? Haha, da siehste mal, wie gut die "reisende" Hundebesitzerin informiert ist... "Wo kein Kläger, da kein Richter" war irgendwie immer easy going...
Achso. Äh. Hoffentlich rhetorische Frage: Heather wirst du ja wohl nicht wieder hergeben, oder?! 🥰
Grüße an die Süße

 23 days ago 

Nuka war als Mastin Espanol ein Listenhund

Liebe Christiane,
das ist wirklich Schwachsinn mit dieser Liste. Ich bin nicht der erste und einzige der auch der Meinung ist: diese Liste sollte es geben für entsprechende Hundehalter. Da bin ich mal fürs gendern. Ich glaube Frauen neigen nicht so schnell dazu "Kampfhunde" zu kreieren.
Lg jochen

 22 days ago 

Hihi, nennt man das Gendern oder Vorverurteilen? ;-)
Ob Männlein oder Weiblein, sollte einfach jeder Halter einen Hundeführerschein machen müssen. Dann könnte man sogleich auf den Schwachsinn - da bin ich 100%ig deiner Meinung - verzichten. Das Problem befindet sich nun mal in den allermeisten Fällen am anderen Ende der Leine. Diese Regel bestätigende Ausnahmen bzw. Unfälle gibt’s natürlich, doch darunter sollte kein Tier leiden müssen.
Schönen 3. Advent, lieber Jochen,
Christiane

 25 days ago 

Klar, normal treibe ich mich ja abseits von allem rum, da kann man das alles schon locker sehen. Aber sobald man irgendwo im belebten Raum unterwegs ist, will ich schon niemanden ängstigen oder beunruhigen. Heather sieht eben nicht so kuschelig aus wie Mäx ;-))

Tja, bislang verzichten 4 Bundesländer auf die Listen, zwei arbeiten an der Abschaffung bzw. Modifikation. Braucht kein Mensch...

A super creative day/week
🍀♥️
@ wakeupkitty

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 24 days ago 

🤗

 26 days ago 

Der Hund ist ja braver als ich beim Autofahren, ich brauche nach einer Stunde schon eine Ziagrettenpause xD ist dann natürlich blöd, wenn der Kleine noch für 4 Stunden brav sitzt, das muss man dann schon ausnutzen und die Nikotinsucht dementsprechend später Platz haben ;)

Wusste gar nicht, dass es bei Hunden so viel zu beachten gibt von Gesetzes wegen her... Ich weiß gar nicht, wie das bei uns gehandhabt wird, was ich von meinem Arbeitskollegen mit 3 Hunden heraushöre, gilt in ganz Italien Leinenpflicht... Auch möchten sie seit Jahren (oder wurde sie schon?) eine Hundesteuer einführen, die jeder Hundehalter (ich glaube pro Hund) zahlen soll (wie erfinderisch man wird, wenn einem das Geld fehlt...). Da finde ich die deutschen Gesetze doch schöner, wenn die Hunde meistens frei herumlaufen können ;)

 26 days ago 

Ja nun... Hundesteuer gibt es in Deutschland seit den 1880-ern... Seit 1949 ist es eine kommunale Steuer, die der Begrenzung der Hundehaltung dient und Ausgaben für Straßenreinigung, Betrieb von Auslaufgebieten, aber auch Tierheimkosten decken soll. Die Höhe variiert von Gemeinde zu Gemeinde. In den Städten ist sie meist höher. Beginnt bei ungefähr 90€ jährlich für einen Hund. Die auf der Liste kosten auch schon mal 600€ und mehr...

Und damit sind wir schon bei den nicht so tollen Hundegestzen in Deutschland. Es kann nicht sein, daß Hunde nur aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft werden. Ja, diese Rassen haben eine sehr viel höhere Beißkraft, aber eben auch eine sehr hohe Reizschwelle. Hundebisse kommen bei den "Familienrassen" viel häufiger vor. Daß die Regelungen nicht bundesweit einheitlich sind, kommt außerdem erschwerend hinzu. Reisen mit Hund wird dadurch zu einer permanenten Rechercheaufgabe.

Grundsätzlich sollte ein Hund alles können - Leinenführung, Maukorb tragen, alleine bleiben, Sozialkontakt zu Artgenossen... Nun sind es aber Tiere und keine Maschinen. Weil das so ist, sollten wir Rücksicht aufeinander nehmen und Sorge tragen, daß wir anderen nicht schaden. Wie bei allem im Leben. Das muß nicht unnötig kompliziert gestaltet werden...

 26 days ago 

Und ich dachte immer diese Hundesteuer sei nur was italienisches^^

Wir haben in Südtirol solche "Dog-Toilets" also Mülleimer mit den Beuteln dran zum Aufklauben (normalerweise, eignen sich aber auch gut zum Verpacken von... Sagen wir mal Material xD). Wäre nur gut, wenn meine Gemeinde die Beutel auch mal auffüllen würde...

Ufff.. Das ist echt anstrengend, wenn man von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Gesetze hat... Mal so ein ganz banales Beispiel (wie man es von mir gewohnt ist^^): Was wäre, wenn man auf der Grenze von einem auf dem anderen Bundesland stehen würde, in dem wo du stehst gilt keine Leinenpflicht, dafür aber im Anderen und der Hund rennt dort rüber, du stehst aber noch im "Leinenfreien-Bundesland". Zählt das dann schon als verstoß, oder wie würde so was gehandhabt werden? Gilt es ab da wo der Besitzer steht? Müsstest du dem Hund nachrennen um ihm die Leine anzumachen? Blöde Fragen, ich weiß, aber ich mag es halt mir so banale Dinge zu banalen Gesetzen auszudenken ;)

Ich fidns ja super, wie die Mutter damals den Dobbermann von ihrem Ex behielt, der einfach gar nicht mit kleinen Kindern konnte und ihn einfach frei mit mir, als ich eben so ein kleines Kind war, herumgegangen ist...
Mein Vater meinte zu ihr entweder du hältst ihn an der Leine (also den Hund, nicht mich^^) oder ich lasse ihn einschläfern. Long story short: Er wurde eingeschläfert.

Trotzdem mag ich Hunde :) also nicht mehr selbst einen Besitzen (dafür ist mir das tägliche Gassigehen zu anspruchsvoll) aber ansonsten hab ich sie gern, kann recht gut mit denen ;)

A super creative day/week
🍀♥️
@ wakeupkitty

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 26 days ago 

Mal unabhängig davon, daß Deine Ma da ziemlich verantwortungslos gehandelt hat, wäre Einschläfern natürlich auch keine korrekte Option (Schande über den Tierarzt!)

Ja, formal wäre es genau so, wie Du es Dir ausmalst. Natürlich steht keine Kontrolle vom Ordnungsamt auf so einer grünen Grenze. Die bewegen sich im städtischen Bereich und da begrüße ich die allgemeine Leinenpflicht durchaus. Hund könnte unkontrolliert vor Autos laufen, Menschen beunruhigen, Kinder umschubsen, Artgenossen lecker oder bedrohlich finden, sich überall erleichtern, Radfahrer anspringen,... Wenn man zusammen auf engem Raum lebt, erfordert das immer gegenseitige Rücksichtnahme und einen Hund an die Leine zu nehmen, gehört da zum Mindesten.

 26 days ago 

Mal unabhängig davon, daß Deine Ma da ziemlich verantwortungslos gehandelt hat, wäre Einschläfern natürlich auch keine korrekte Option (Schande über den Tierarzt!)

Naja, ich finde halt besser einschläfern, als dass ein Dobbermann ein kleines Kind beißt (egal ob mich oder ein fremdes Kind)... Sicherlich, einschläfern ist vlt. auch nicht die richtige Lösung gewesen. Ah, das hab ich vorhin vergessen zu erwähnen, mein Vater ging auch zu dessen Züchter und sagte ihm, dass diese Linie keine Kinder mag und sie beißt, da er es auch noch von anderswo gehört hat, also von einem anderen Dobbermann dieses Züchters.

Mehr kenne ich leider auch nicht zu dieser Story, evtl. hätte man den Züchter anzeigen können für extranes züchten solch für Kleinkinder gefährlichen Exemplaren, aber wie gesagt, ich kenn da zu wenig von der Story, vlt. war der Züchter ja auch nett ;)

Aber um zurückzukommen zum Einschläfern und dessen richtige Option: Ich denke es war die richtige Entscheidung. Klar, man hätte ihn einfach weggeben können, aber dann würde er halt unter neuem Besitzer ein Kleinkind beißen, wenns blöd kommt. Das ist halt meine Sicht auf das. Aber mich würde jetzt auch deine Ansicht interessieren, was du gemacht hättest ;)

Auf engem Raum macht die Leinenpflicht Sinn. Auch bei uns im Wald macht es irgendwo Sinn, wegen der Wildtiere, dass die nicht gestört/angegriffen werden ;) Und sonst gibt es noch die Hundeplätze bei denen sie frei rumlaufen können :)

 26 days ago 

Genau, im Wald, zumindest in der Absetzzeit, hat kein Hund frei rumzulaufen. Außerhalb dieser Zeit, wenn er kaum Jagdtrieb hat und zuverlässig abrufbar ist: go for it...

Mein Lieblings-Bilderbuch-Hundehalter überlegt vor der Übernahme der Verantwortung für ein Tier, was möglich ist und was evtl. nicht funktioniert. Die Entscheidung pro Hund darf nur getroffen werden, wenn Mensch sich dieser Verantwortung bewußt ist. Kommt es dann zu einer Entwicklung, die das weitere Zusammenleben mit dem Tier unmöglich macht, muß nach einer guten Lösung für alle gesucht werden. In Deinem Beispiel muß der Hund raus aus der Familie. Ein Tierschutzverein oder ein Hundetrainer sollte die Vermittlung in ein passendes Zuhause oder zu einer notwendigen Ausbildung veranlassen.

Ich weiß. Seit Du ein Kleinkind warst, hat sich die Situation in Tierheimen und bei Trainern drastisch verschlechtert. Trotzdem würde heute kein seriöser Tierarzt einen Hund aus dem geschilderten Grund einschläfern. Der richtige Weg wäre also, eine Pflegestelle zu suchen (also jemanden wie mich), die sich diesen Hund zutraut und sicherstellt, daß er nicht in falsche Hände kommt, und die den Hund vermittlungsfähig machen kann oder sich mit entsprechenden Fachleuten zusammen tut.

 25 days ago 

Das wäre sicherlich eine humanere Methode gewesen... Südtirol ist halt klein, da gibt es nicht so viele, die so was machen und eben Tierheime (kenne ich nur aus Filmen, da geht es den Tieren schlecht) hätten wir sogar eines in Bozen, aber da kenne ich die Zustände nicht, war noch nie dort. Aber ja, wäre evtl. eine Lösung gewesen. Ich kann auch gar nicht das Alter des Tieres abschätzen, ich glaube er war schon noch recht jung, soweit ich von Fotos weiß, hatte er noch keine weißen Haare. Sonst hätte man noch mit dem Alter argumentieren können ;)

Aber gut zu wissen, dass du so was machst, dann weiß ich, an wem ich mich wenden könnte, falls ich mal was brauche :)

 25 days ago 

Das wäre sicherlich eine humanere Methode gewesen... Südtirol ist halt klein, da gibt es nicht so viele, die so was machen und eben Tierheime (kenne ich nur aus Filmen, da geht es den Tieren schlecht) hätten wir sogar eines in Bozen, aber da kenne ich die Zustände nicht, war noch nie dort. Aber ja, wäre evtl. eine Lösung gewesen. Ich kann auch gar nicht das Alter des Tieres abschätzen, ich glaube er war schon noch recht jung, soweit ich von Fotos weiß, hatte er noch keine weißen Haare. Sonst hätte man noch mit dem Alter argumentieren können ;)

 23 days ago 

Liebe Heather, oh Entschuldigung Heike natürlich
aber Heather hat mich total in ihren Bann gezogen, daß ich deinen Bericht von euren Reisen mindestens 2 - mal gelesen habe. Wenn ich dieser stattlichen Hundedame begegnen würde, wäre ich sehr erfreut, wenn sie mich auch mögen würde, denn ich glaube, das würde sie bald zeigen. Ich bin mal gespannt, ob du sie wieder weg von Euch läßt, wie auch eine bekannte Schafzüchterin vermutet.

 23 days ago 

Sie würde Dich vergöttern. Wie jeden Menschen mit Händen zum Kraulen... ;-)) Sogar jemand mit sehr großer Angst vor Hunden aller Art konnte gar nicht anders, als sie zu knuddeln und zu herzen. Sie ist ein kleiner Charmebolzen ;-)) Okay. Klein nicht direkt.

 22 days ago 

Sie ist ein kleiner Charmebolzen ;-)) Okay. Klein nicht direkt.

Wir haben in der erweiterten Familie 2 Rhodesian Ridgeback Rüden genossen. Die sind auch nicht gerade klein und ebenfalls immer zum Knuddeln und Kraulen aufgelegt. Einer von beiden hat, wenn man ankam, erst immer Mordsspektakel gemacht. Nach kurzer Zeit energisch seine Streicheleinheiten verlangt.

 22 days ago 

The first challenge here was to find accommodation that allowed dogs.

I knew this was going to be a challenge... Whenever I watch foreign movies, I’ve noticed how strict the hotels are when it comes to their “no dogs allowed” policy. They don’t joke with it at all.

I'm just curious, does such rules also apply to those very wealthy and popular person...??

 27 days ago 

wow,
toller reisebericht
die hündin ist ja mal ein träumchen

ich denke ihr hattet spaß

 27 days ago 

Haste recht, die ist Zucker! Eine ältere Dame schon mit ihren 9 Jahren, aber topfit und total auf Zack ;-))