RE: Small System, Big Decisions / Kleine Anlage, große Entscheidung (DE/EN)
Danke dir für deinen Kommentar – ich glaube, ich habe mich einfach unglücklich ausgedrückt. Mein eigentliches „Problem“ ist nicht, dass die Tagesgrafik brutal einbricht, sondern dass meine Batterie in der Praxis nicht so nachgeladen wird, wie ich es mir erhofft habe.
Ich habe aktuell nur ein 100-Watt-Modul auf dem Garagendach, und in der Spitze sehe ich bei mir gerade mal um die 37 Watt. Das ist der Punkt, an dem ich merke: Für ein echtes Nachladen reicht das nur sehr begrenzt, vor allem weil die Garage komplett ohne Stromanschluss ist. Die Inselanlage muss also allein über PV funktionieren – es gibt keinen Netzstrom als Backup.
Dazu kommt noch: Der Baum hat im Moment noch keine Blätter. Das bedeutet, das Schatten-Thema ist gerade eher „mild“ und wird sich mit Laub sehr wahrscheinlich verändern bzw. verschärfen. Genau deshalb beobachte ich das jetzt so genau und denke darüber nach, ob ein größeres Modul sinnvoll wäre. Nicht, weil ein MPPT Schatten wegzaubert (das kann er natürlich nicht), sondern weil ich in dem vorhandenen Zeitfenster einfach mehr Energie pro Stunde einsammeln müsste, damit die Batterie am Ende des Tages wirklich spürbar voller wird.
Kurz gesagt: Die Grafik sieht vielleicht okay aus, aber die Energie-Menge, die bei mir am Ende wirklich im Akku landet, ist mir aktuell zu wenig – und deshalb kreist mein Kopf gerade um „größeres Modul“ statt nur um Feintuning.
Aha, jetzt ist es klarer geworden.
Ich würde mal vermuten, dass das Panel zu flach installiert ist. Es sieht wie ein DDR-Garagendach aus, die recht flach sind. Bei der Jahreszeit steht die Sonne zudem noch nicht so hoch. Da wird das 100 Watt-Panel nicht viel Ertrag bringen können.
Kann aber tatsächlich auch sein, dass der Tracker nicht zum Panel passt. Ist ja immer die Frage innerhalb welcher Spannungs- und Strombereiche der Tracker arbeitet. Wenn die dann nicht zum Panel passen, kommt nicht viel bei raus.