2025 war auch wieder ein Jahr des Abschieds großer Musiker
Wie jedes Jahr starben auch 2025 wieder viele Musiker. Auch viele, deren Platten ich in meinem Regal habe. Mit fortschreitendem Alter gibt es immer öfter die Situation, dass von Lieblingsbands kein Musiker mehr am Leben ist. Im Dezember verstarb Joe Ely. Ein Texaner, der zu Beginn der 1970er , gemeinsam mit Jimmie Dale Gilmore und Butch Hancock die kurzlebige Band „The Flatlanders“ gründete. Nach einer LP, die ich jedem, der die Musik mag, die heute unter dem Begriff Americana läuft, ans Herz legen möchte. Danach schlugen sie Solokarrieren ein. 1990 gab es eine Reunion mit dem Album „More a Legend Than a Band“. Es folgten dann lose noch einige Alben über die Jahre. Wie gesagt, die Musiker verfolgten ihre Solokarrieren weiter.
Joe Ely wird vielleicht dem einen oder anderen punkaffinen Leser ein Begriff sein, da er 1979 gemeinsam mit The Clash eine US-Tournee absolvierte. Für jene, die ihn nicht kennen, würde ich bei Interesse empfehlen, in seine ersten drei LPs mal reinzuhören. 1989 kam eine wirklich tolle Compilation „Whatever Happened To Maria?“ heraus, wo diese LPs zusammengefasst sind.

Musiker der 1960er und 1970er waren wirklich einzigartig und wachsen leider kaum mehr in dieser Qualität nach. Dafür gibt es viele Gründe, die hier den Rahmen sprengen würden.
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Mit Keith Richards
Mit Lucinda Williams 1993
I Had My Hopes Up High - von seiner ersten LP

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