Ach mensch, wie schnell doch die Zeit vergeht 😅
Morgen reisen wir schon wieder aus der schönen Stadt Dresden ab. Kaum angekommen, schon wieder Koffer packen. Dabei hätte ich hier locker noch ein paar Tage dranhängen können. Dresden ist einfach ideal für Recherchen aller Art, ganz besonders für alles, was mit DDR-Geschichte zu tun hat. In fast jedem Museum stolpert man über Exponate, Ausstellungen und Details, die man so gar nicht auf dem Schirm hatte 🏛️
Ich habe Material für unzählige Beiträge gesammelt – viele davon humorvoll, ein paar bewusst ernster, gerade wenn es um die dunkleren Kapitel der DDR-Geschichte geht. Bücher, Kataloge, Bildmaterial ohne Ende und mehrere tausend Seiten, die ich in den nächsten Wochen und Monaten durcharbeiten werde 📚 Sicher ist jedenfalls: Das war ganz bestimmt nicht unser letzter Besuch in Dresden.
Heute steht der Tag an, auf den ich mich besonders freue 📷 Es geht mit der alten DDR-Praktika auf Fototour. Ob das alles so klappt wie geplant, wird sich zeigen – immerhin ist es gut 30 Jahre her, dass ich so eine Kamera in der Hand hatte. Ich werde später mal ein kurzes Video machen, wie man den Film einlegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass da heute einige schon scheitern würden 😄 Aber ein echter Ossi bekommt das natürlich hin. Wobei man fairerweise sagen muss: 35-mm-Kameras gab es weltweit, und das schon seit fast 100 Jahren.
Der Kopf ist jedenfalls randvoll 🧠 Ich habe mir viele Notizen gemacht und teilweise direkt diktiert, damit mir nichts verloren geht. Einige wissen ja, dass ich Dinge lieber sofort festhalte, bevor sie wieder verschwinden. Struktur hilft, Punkt.
Gestern hätte ich übrigens fast schlappgemacht 😵💫 Die Rückenschmerzen haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet. So eine Hardcore-Recherche mit Museums-, Ausstellungs- und Laufmarathon ist eben nichts für alte Männer aus dem tiefen dunklen Wald 🌲😅
Auf dem Bild seht ihr mich genau in dem Moment, als ich auf einem Massagesessel eine kleine Zwangspause eingelegt habe. Forschung ist halt auch Knochenarbeit.
Übrigens habe ich mal überschlagen: In den letzten sechs Tagen bin ich rund 70.000 Schritte in Museen und Ausstellungen gelaufen 🚶♂️ Man könnte meinen, ich hätte dabei ein paar Kilo verloren. Tja… eher das Gegenteil 😂 So wie wir hier geschlemmt haben und mein Intervallfasten komplett über Bord ging, habe ich vermutlich eher drei Kilo zugelegt. Morgen wartet zu Hause die Waage – das wird ein spannender Moment 😬 Aber egal. Weihnachten wird noch genossen 🎄 und im neuen Jahr geht’s dann wieder los mit mehr Bewegung, Intervallfasten und vielleicht schon im Januar wieder ketogener Ernährung. Oder im Februar. Oder irgendwann. Wir kennen das ja 🙃
Gestern waren wir übrigens noch im Deutschen Hygienemuseum, das auch sehenswert war. Mein bisheriger Favorit bleibt aber ganz klar das Technische Museum, dicht gefolgt von der Gedenkstätte in der Bautzner Straße, dem ehemaligen Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit. Eindrücklich, intensiv und nichts, was man mal eben so abhakt.
Fazit: müde Füße, voller Kopf, volle Speicherkarte – genau so fühlt sich gute Recherche an ✊📸

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Schaut gemütlich aus! :)
Wenn man während eines Urlaubs abnimmt, ist das meist kein gutes Zeichen. Insofern passt das doch 😉