DDR 2.0: Der „Soli“ – diese kleine Zusatzabgabe, die seit der Wiedervereinigung fröhlich mitkassiert wurde 💸😅
Der Solidaritätszuschlag wurde seit 1991 erhoben (ab 1995 dann dauerhaft) und hat bis Ende 2025 insgesamt grob rund 395 Milliarden Euro eingebracht. Ja, Milliarden. Nicht „ein bisschen Kleingeld für ein paar Bordsteine“, sondern eine Summe, bei der jeder Finanzminister kurz Schnappatmung vor Glück bekommt.
Und jetzt kommt der Teil, den viele bis heute nicht hören wollen:
Der Soli war nie so eine Art „Ost-Spardose“, aus der man nur Straßen in der ehemaligen DDR bezahlt hat. Er ist nicht zweckgebunden, sondern fließt ganz normal in den allgemeinen Bundeshaushalt. Heißt auf Deutsch: Das Geld geht in einen großen Topf, und daraus wird dann alles Mögliche finanziert, was Bund und Bundestag so beschließen. 🧾🏛️
Das Märchen „Der Westen hat den Aufbau Ost alleine bezahlt“ hat also gleich zwei Haken:
Auch Ostdeutsche haben den Soli bezahlt (Überraschung: Wir hatten nach 1990 tatsächlich auch Jobs… manche jedenfalls 😄).
Selbst wenn „Aufbau Ost“ ein Grund war: Ausgezahlt wurde am Ende aus dem Bundeshaushalt, nicht aus einem extra Soli-Sparschwein mit DDR-Aufkleber drauf. 🐷🧱
Was ist denn dann mit dem Geld passiert?
Ganz simpel: Es wurde im Bundeshaushalt mitverwurstet. Da drin stecken zig Posten: Infrastruktur, Förderprogramme, Bundeszuschüsse, Ausgleichszahlungen, alles Mögliche. Wenn man ehrlich ist: Der Soli war politisch ein Etikett, haushalterisch war es einfach Einnahme. 📦➡️🏦
Und während man sich bis heute über „damals“ streitet, wird heute bei richtig großen Nummern plötzlich ganz ruhig genickt. Wenn es um gigantische Summen und Schulden geht, die Generationen beschäftigen, ist der brave Bundesbürger oft erstaunlich entspannt. Tja. 🤷♂️⏳💶
Unterm Strich: Der Soli war politisch „für die Einheit“, praktisch aber ein gigantischer Geldstrom in den Bundeshaushalt – bezahlt von Ost und West, und verwendet nach Haushaltslage, nicht nach Landkarte. ✅
