Ich weiß, viele verstehen diese ganze Ostalgiewelle nicht
... die so viele ehemalige DDR-Bürger ausleben. Aber es ist nun mal so: Wer bei der Grenzöffnung 20, 30 Jahre alt war, der hat seine Kindheit und Jugend in einem komplett anderen System erlebt.
Und selbst wenn viele der Meinung sind, die Grenzöffnung sei ein reiner Segen gewesen, sehen das heute nicht wenige mit gemischten Gefühlen.
Man sieht, wie im Laufe der Jahre eine neue Generation darauf trainiert wurde, ein bestimmtes Narrativ nachzuplappern:
„Die DDR war pleite.“ War sie nicht. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Bundesrepublik war deutlich höher.
Der betrügerische Ausverkauf durch die Treuhand, gut gehende Betriebe, die für eine symbolische D-Mark verramscht wurden.
Zeitungsverlage, die an die Freunde von Kohl gingen, die selbst schon dick im Verlagswesen saßen.
Unternehmen, die von westdeutschen Konkurrenten aufgekauft und anschließend dichtgemacht wurden.
Kapitalismus in Reinform.
Und nein: Deshalb sind die Menschen damals nicht auf die Straße gegangen. Sie sind auf die Straße gegangen für Meinungsfreiheit, für Veränderungen, für Reisefreiheit.
Aber ich bin fest davon überzeugt:
Viele wollten keinen Totalausverkauf ihres Landes.
Und ein großer Teil wollte durchaus, dass es weiterhin zwei deutsche Staaten nebeneinander gibt.
Ich würde sogar behaupten, dass es heute nicht wenige gibt, die das bitter bereuen.
Und die die Mauer – mit dem Wissen von heute – vielleicht sogar fünf Meter höher bauen würden.
Die Bilder haben Symbolcharakter – nicht mehr und nicht weniger.
DDR-Fahne und Wappen sind hier ein Augenzwinkern, kein politisches Manifest. Das verstehen alle, die damals groß geworden sind.
Du willst mehr solcher Rückblicke?
Dann bleib hier – DDR 2.0 erzählt Erinnerungen nicht verklärt, aber mit Herz, Humor und einem Augenzwinkern.
DDR 2.0 – wie es war, wie es hätte sein können und warum wir heute noch darüber lachen.
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