Time to warm up =/= Zeit sich aufzuwärmen - Aizu Impressions 👹🍣🎎 Wonderful Japan ENG-GER
Winter can be cold, but fortunately there are plenty of ways to warm up. And some of them can be extremely charming, as we have seen time and again, and as our pictures today prove as well.
We see an irori (囲炉裏), a traditional hearth built into the floor of Japanese homes, which was used for cooking, heating, drying, and smoking, and which was once considered the social center of family life.
An irori consists of a square pit lined with sand and ash, over which hangs a height-adjustable hook – the jizaikagi – on which kettles and pots could be positioned over the fire. In old farmhouses, the irori not only provided warm meals, but also light and heat. The slowly rising smoke then preserved the wooden beams and gave them their characteristic dark color.
In winter, people would sit close around the irori, warming themselves, telling stories, and preparing dishes such as nabe, grilled fish, or mochi. Even today, irori can still be found in traditional inns, historic villages, and some restaurants, where they continue to create a very special atmosphere.
Our irori today is located in a small train station in the Aizu region, which is perhaps why I have visited there several times already. It is this rustic charm that attracts me, and I hope I have been able to capture some of it in my pictures. And probably that is also the reason why I will visit there again one day...
DEUTSCH
Der Winter kann kalt sein, aber zum Glück gibt es genug Möglichkeiten sich aufzuwärmen. Und manche davon können äußerst charmant sein, wie wir immer wieder feststellen können, und wie unsere heutigen Bilder beweisen.
Wir sehen hier einen Irori (囲炉裏), einen traditionellen, in den Boden eingelassenen Feuerplatz japanischer Wohnhäuser, der zugleich zum Kochen, Heizen, Trocknen und Räuchern diente und der früher als sozialer Mittelpunkt des Familienlebens galt.
Ein Irori besteht aus einer mit Sand und Asche ausgekleideten quadratischen Grube, über der ein höhenverstellbarer Haken – der Jizaikagi – hängt, an dem man Kessel und Töpfe über dem Feuer positionieren konnte. In alten Bauernhäusern sorgte der Irori nicht nur für warme Mahlzeiten, sondern sorgte auch für Licht und Raumwärme. Der langsam aufsteigende Rauch konservierte dabei die Holzbalken und verlieh ihnen ihre charakteristische dunkle Farbe.
Die Menschen saßen im Winter eng um den Irori herum, wärmten sich, erzählten Geschichten und bereiteten Speisen wie Nabe, gegrillten Fisch oder auch Mochi zu. Und auch heute noch findet man Irori in traditionellen Gasthäusern, in historischen Dörfern und auch in manchen Restaurants, wo sie weiterhin für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen.
Unser Irori heute befindet sich in einem kleinen Bahnhof in der Aizu-Region, den ich vielleicht gerade deshalb schon einige Male aufgesucht habe. Es ist dieser rustikale Charm, der mich anzieht, und den ich hoffentlich in meinen Bildern ein wenig einfangen konnte. Und wahrscheinlich werde ich genau deshalb dort eines Tages noch einmal vorbeischauen...

