Wie kommen die Daten vom Mars zur Erde? - 2. Teil

In diesem Netzwerk werden zahlreiche Parabolantennen auf der Erde betrieben. Die dazugehörigen Bodenstationen mit den riesigen Satellitenschüsseln befinden sich in Goldstone (Kalifornien), Madrid (Spanien) und Canberra (Australien). Die Antennen sind auf der Erde, in einem Abstand von je 120 Längengraden verteilt.

Auf diese Art und Weise kann die Erdrotation ausgeglichen werden. Forscher auf der ganzen Welt wird somit die Möglichkeit geboten, mit den Raumstationen zu kommunizieren. Wenn eine Raumstation hinter dem Horizont verschwindet, kann man zur Nächsten wechseln. Während der Landung von Perseverance, nutze man die Antenne von Madrid. Diese war zu diesem Zeitpunkt gerade dem Mars zugewandt. Zur Unterstützung war die Antenne in Kalifornien aktiv.

Ein paar Signale kann Perseverance sogar ohne Hilfe der Orbiter zur Erde funken. Dank seiner starken Antennen wird ein Funksignal im X-Frequenzband übertragen, welches für den Forschungsfunk reserviert ist. Dazu zählen z.B. die kleinen Datenmengen, welche Perseverance während der Landung auf dem Mars versandte.

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