Was sind schon sechs Monate 👹🍣🎎 Mein Japan
Und ruckzuck ist ein halbes Jahr vorbei. Wenn man es nicht ganz deutlich auf dem Kalender sehen würde, würde man es gar nicht so recht glauben wollen. Aber der Juni hat sich bereits verabschiedet und nun liegt bereits die Hälfte dieses Jahres hinter uns. Wie üblich kommt nicht nur mir das auch in diesem Jahr ein wenig unwirklich vor, aber am Ende sind sechs Monate dann eben nicht viel, und sind wie gesagt ruckzuck vorbei.
Und was ist passiert? Für die einen überhaupt nichts und für andere eine ganze Menge. Persönlich zähle ich mich dann wohl zur ersten Gruppe, denn so richtig kann ich eigentlich gar nicht aufzählen, was ich denn in diesem Jahr bisher erledigt habe. Große Erfolge gibt es leider nicht zu vermelden, aber zum Glück auch keine großen Ausfälle.
Doch wenn ich genau hinschaue, haben wir zumindest so einiges erlebt, auch wenn das oft recht schnell, eigentlich viel zu schnell, in Vergessenheit gerät. Der Alltag hat einen immer viel zu schnell zurück, als man man wirklich die Chance hätte, zurückzuschauen und sich zu besinnen.
Also ja, ein halbes Jahr hätten wir also geschafft, wobei ich nicht wirklich froh darüber bin, dass die ersten sechs Monate schon vorbei sind. Ich würde lieber die Zeit stoppen und den derzeitigen Augenblick so lange festhalten wie nur möglich. Nicht weil gerade alles perfekt ist, sondern einfach nur, weil ich keine Lust auf die Zukunft habe.
Das mag bescheuert klingen, aber ich denke mal so geht es vielen von uns. Nicht nur in diesen Tagen, aber dann doch gerade jetzt. Auch wenn es immer und überall ganz viel zu verbessern und damit eine Menge Luft nach oben gibt, sind die Chancen, dass es wirklich nach oben geht eher gering. Wenn man sich das ganze in Ruhe anschaut, wirkt es eher, als würde es von jetzt an eher noch schwieriger und anstrengender werden, und man würde sich eher noch mehr Sorgen machen als jetzt schon.
Eigentlich bin ich doch gar nicht so negativ eingestellt. Aber auch wenn ich realistisch an die Sache rangehe, bin ich mir nicht sicher, ob ich am Ende des Jahres wirklich Grund zum Jubeln haben werde. Klar wird ab und an die Sonne scheinen, und wir haben im Spätsommer auch noch was Großes vor. Aber nichsdestotrotz sehe ich leider nicht, wo ich in der nächsten Zeit irgendwelche Fortschritte machen werde. Was natürlich auch an mir liegt, da brauche ich mich gar nicht rauszureden.
Nun ja, Trübsal blasen hilft hier aber auch nicht weiter. Und deshalb versuche ich besser mal, ganz schnell auf andere Gedanken zu kommen. Vielleicht habe ich ja in der nächsten Zeit doch noch ein paar Ideen, wie es weiter gehen könnte. Möglicherweile hilft ja mal ein Tapetenwechsel, um diesbezüglich den Kopf mal wieder etwas klarer zu bekommen.
