Es kostet nichts und ist trotzdem unbezahlbar

in #brennglas7 years ago

Was motiviert mich überhaupt noch geistige Energie in Beiträge zu investieren, obwohl meine knapp bemessene Freizeit mit unübersehbar interessanten Angeboten lockt?
Eine kurze Frage giert nach einer kurzen Antwort, die dann in diesem speziellen Fall lautet: @balte und @seo-boss.
Beide verantwortlich für das, was (der eine mehr, der andere weniger, aber im Verbund mehr als überzeugend hier nachzulesen ist): https://steemit.com/deutsch/@balte/baltencontest-fuer-poesie-sind-500-steempower-zu-vergeben.
Die Nachdenklichkeit, die mich beim Lesen der von @seo-boss verfassten Poesie erfasste, leitete mich zu einer Passage, von mir im BRenNgLAS in Worte gefasst, wie unterschiedlich Kinder ein und dieselbe Situation erleben können. Warum das so ist, sollten sich die Menschen fragen, die dem Kind kurz nach der Geburt eine unbeschwerte Kindheit und ein glückliches Leben vorhersagten, wünschten oder gar garantierten.
Wie leicht solche Versprechen den eigenen Interessen dann untergeordnet werden, ohne sich der Auswirkungen bewusst zu sein, das soll die folgende Momentaufnahme verdeutlichen.

Bosanski Lonac



Vasco, beinahe 7 Jahre alt, Grundschüler an der örtlichen Gesamtschule und dort Platznachbar von Selma, hat (aber davon dürften die meisten seiner Altersgenossen keinen blassen Schimmer haben) bereits eine intensive Ausbildung in Sachen Selbsternährung erfolgreich abgeschlossen. Die Betriebsanleitung der heimischen Mikrowelle mit integrierter Grillfunktion könnte er, wenn ihn je jemand auffordern würde, im Gleichklang zu Schillers Glocke, ganz ohne Spickzettel, von Seite 1 bis zum Anhang, der Seite mit der üblichen Kontaktadresse, rezitieren.

Vascos Eltern, sehr stolz auf die Fähigkeit ihres Nachkömmlings, in ihn gesteckte Erwartungen in die Tat umzusetzen zu können, sind (da in überaus exponierten Anstellungsverhältnissen fest verankert) selbstverständlich Vollzeit beschäftigt. Der gehobene Standard, den sich das Paar hart erarbeitet hat, muss schließlich auch gehalten und noch besser, weiter ausgebaut werden. Da sollte mit einer gewissen Großzügigkeit darüber hinweggesehen werden, dass der Filius nicht nur die Betriebsanleitung der Mikrowelle, sondern auch den Katalog von Bofrost komplett abgespeichert hat. Nichts kommt von nichts und außerdem, das wiegt wohl vieles auf, wird ja am Abend, wenn es sich irgendwie einrichten lässt und außnahmsweise keine kommunalpolitischen Verpflichtungen nachzukommen ist, gemeinsam und (insbesondere für die Mutter sehr wichtig)richtig gesund gegessen.

Es war ein unglaublicher Zufall, der Vasco dazu verhalf erstmals mitzuerleben, wie ein Mittagessen auch außerhalb der Einsamkeit erlebt und genossen werden kann.
Wir steigen ein an dem Tag, an dem erstmals Vasco bei Selmas Eltern zum Mittagessen eingeladen ist, da diese liebend gerne den jungen Mann kennenlernen möchten, der so viel Zeit mit ihrer Tochter in der Schule verbringt und sie dazu auch noch aus den Fängen des saarländischen Dialekts lotsen soll, den Selma bis zur Perfektion beherrscht. Selmas Eltern stammen eigentlich aus Bosnien, wohnen jedoch bereits viele Jahre in Deutschland, wo der Papa Inhaber einer KfZ-Werkstatt ist.

Wir steigen ein in die Geschichte, nachdem der kleine Selbstversorger von Selmas Mama herzlichst begrüßt wurde, er einen Blick auf das Chaos in das geworfen hatte, was er als Kinderzimmer bezeichnet hätte und eine Bitte an Selma gerichtet wird.

»Selma, könntest du bitte den Tisch decken?«
»Was gäbbts dann iwwerhaapt?«
»Bosanski lonac i pećeni palačinke.«
»Dann die diefe Deller, Leffel, Messer un Gawwele.«
»Ja.«
Vasco hatte zwar keine Ahnung, was es zu Essen geben würde, jedoch bedurfte es tiefer Teller und das gesamte Sortiment aus dem Besteckkasten. Erst jetzt warf er einen genaueren Blick in das Reich von Selmas Mutter. In der Mitte stand ein großer ovaler Tisch, dessen Platte von einer abwaschbaren Tischdecke mit Blümchenmuster geschützt war. Um den Tisch herum standen sechs schwere Holzstühle. Die Küche an sich wurde jedoch ganz klar dominiert von einem Ofen, wie ihn Vasco noch nie zuvor gesehen hatte. Kein Gas, kein Strom und auch kein Heizöl flossen in oder durch ihn. Er wurde mit gespaltenem Holz gefüttert. Die Kochfläche war riesig. Vasco schätzte sie auf mindestens 0,80 auf 1,50m. Im unteren Teil befanden sich die Feuerstelle und zwei Backöfen. Direkt neben dem Monstrum stand noch ein Elektroherd, der aber einen recht unbenutzten Eindruck machte.
An der anderen Wand befanden sich die Spüle, der Kühlschrank und die Spülmaschine.
Über dem großen Tisch hing ein Leuchter, der auf Vasco den Eindruck machte, als hätte er Einzelteile dieses Unikums schon an anderer Stelle gesehen. Offensichtlich blieb auch Selma der verwunderte Blick ihres Klassenkameraden nicht verborgen. Während sie die Teller und das Besteck auf dem Tisch verteilte, trug sie zur Aufklärung bei.
»Die hat mei Babba aus Autoteile sesammegebaut. Scheen, odder?«
Ungewöhnlich hätte Vasco eher gesagt. Doch er war schon zu sehr damit beschäftigt zu zählen, wie viele Teller Selma hier aufdeckte. Zum guten Schluss waren es acht Gedecke. Zwei Stühle aus einem anderen Zimmer wurden noch beigeschleppt und Vasco fragte sich angesichts dieser Aktivität, ob er hier vielleicht in eine Geburtstagsfeierlichkeit geraten war. Wieder fragte Selma ihre Mutter etwas in der fremden Sprache. Dann drehte sie sich zu Vasco und sagte: »Komm, mir geehn mei Babba un die Annere ruufe.«

Erst jetzt wurde Vasco klar, dass ja zumindest Selmas Vater noch fehlte. Er folgte Selma, die aus der Haustür heraus sprintete und schnurgerade auf den Flachbau schräg hinter dem Wohnhaus zulief. Dort angekommen ging sie durch ein großes, geöffnetes Tor und schon standen die beiden in der Halle einer Autowerkstatt.
Jetzt wusste auch Vasco, wo er sich genau befand. Es war die Autowerkstatt Demir mit der ihr angegliederten Tankstelle direkt an der B41. Er kannte das Gebäude immer nur von der Straßenseite. Der Hintereingang spiegelte nichts von der weißen Sterilität der Vorderseite wider. Hier, im Inneren der Werkstatt, standen vier Autos auf den Hebebühnen. Rechts neben der breiten Einfahrt zur Werkstatt mindestens zehn Fahrzeuge, allesamt in einem jämmerlichen Zustand.
Vasco interessierte sich schon damals nicht sonderlich für Autos, doch war er überwältigt von dieser Größe der Halle und noch mehr von der Musik, die aus irgendwelchen Lautsprechern schallte. Es klang fremd, aber irgendwie klasse. Denn wenn er sich, außer für Turnen und Fußball, für etwas interessierte, dann war das mit Sicherheit die Musik.

Selma rannte geradewegs auf einen Mann zu, der vor einem Monitor saß und angestrengt auf den Zahlensalat blickte, der darauf abgespult wurde.
»Babba, esse komme. De Disch iss schonn gedeckt.«
Der Mann drehte sich in seinem Schreibtischstuhl und stand noch gerade rechtzeitig auf, um den kleinen Wirbelwind aufzufangen, der da auf ihn zugestürmt kam.
Keine fünf Minuten später bevölkerten wahrhaftig acht Personen die Küche. Und jeder dieser Menschen, meist in blaue Overalls gekleidet, wusste offensichtlich, wo er zu sitzen hat. Außer Vasco. Doch auch diese Wissenslücke wurde schnell geschlossen, da Selma ihn zielstrebig auf den Stuhl neben ihr dirigierte. Als Letzte nahm Selmas Mutter Platz neben ihrem Mann. Der wirklich große Topf, den sie in die Mitte des Tisches platziert hatte, dampfte noch gewaltig. Des Weiteren waren auf dem Tisch noch drei große Brotkörbe verteilt, die mit grob geschnittenem Fladenbrot gefüllt waren. Nach und nach füllten sich die tiefen Suppenteller der Männer, die um diesen Tisch saßen. Selmas Mutter lächelte zu Vasco und ermutigte ihn doch auch zuzugreifen. Doch Vasco traute sich nicht so recht. Erstens wollte er nicht gleich mit dem großen Schöpflöffel das Tischtuch beim Einschenken betröpfeln und zweitens hätte er lieber vorher gesehen, wie viel sich Selma in ihren Teller schöpft. Deswegen drehte er sich zu seiner Tischnachbarin und bat sie: »Kannst du dir bitte zuerst holen. Ich schöpfe mir nach dir.«
Als könnte sie seine Gedanken lesen, erwidert Selma: »Wie de willscht, awwer isch scheppe dir trotzdem mol in de Deller, dass es sisch e bissje abkiehle kann.«
Ohne Vascos Antwort abzuwarten, schob Selma ihren Stuhl etwas nach hinten, stellte sich auf ihre Füße und zog den inzwischen fast bis zur Hälfte geleerten Topf zu sich. Dann nahm sie ungefragt Vascos Teller und füllte diesen mit einer beträchtlichen Portion dessen, was zwar gut duftete, er aber noch nie zuvor probiert hatte. Erst danach schaufelte sich die selbsternannte Kellnerin auch eine beträchtliche Menge des Eintopfes in ihren Teller, zog ihren Stuhl wieder näher zum Tisch und, kaum wieder sitzend, riss sie sich, wie all die anderen Menschen an diesem Tisch, ein Stück aus dem Fladenbrot und legt den Rest zurück.

Genau nach dem herausgerissenen Stück Brot, das Selma wieder in den Brotkorb legte, griff Vasco und wagte sich an die schwierige Aufgabe des Jurors, der darüber zu entscheiden hat, wer geschmacklich als Sieger vom Platz gehen würde. Im Rennen waren die Familie Bofrost mit einem reichhaltigen Angebot, die esoterisch beeinflusste Küche von Beate Ritter, seiner Mutter, mit den überraschenden Geschmacksnuancen je nach Laune der Köchin und das seit Jahrzehnten erprobte Slow-Food-Cooking seiner geliebten Oma auf dem Ölofen und der schon jetzt feststehende Geruchskönig, realisiert von Selmas Mutter.
Doch noch konnte er seiner Aufgabe nicht gerecht werden, da all das, was sich hier vor seinen Augen abspielte, nicht mehr im geringsten vereinbar war mit all den hygienischen und sozialen Richtlinien, die ihm seit Bestehen seines Erinnerungsvermögens als unumstößlich eingetrichtert wurden. Seit die Runde sich zum gemeinsamen Essen zusammengefunden hatte, wurde fast ununterbrochen geredet. Dazwischen lautstark geschlürft, mit offenem Mund gekaut und sogar mit halb gefülltem Mund geredet.
All dies konnte Vasco mit seiner scheinbar angeborenen Renitenz gegen alles Aufgezwungene noch hinnehmen. Doch dass jeder in diese Brotkörbe griff, sich ein beliebiges Stück aus einer überdimensionalen Schnitte herausriss und den Rest einfach in den Korb zurücklegte, das war für ihn (und so hatte es ihn seine Mutter gelehrt) Afrika pur. Ohne Zweifel eine mögliche Brutstätte für all die üblen Keime, die einem das Leben so schwer machen können. Dass sich die am Tisch Sitzenden dabei auch noch die ganze Zeit in einer Sprache unterhielten, von der Vasco überhaupt nichts verstand, beeinflusste seine Konzentration als Gourmet-Tester doch erheblich.

In der linken Hand den Abriss Fladenbrot fest umklammert, in der rechten Hand den Löffel, bereit zur Attacke auf das, was Selmas Mutter Bosanski Lonac genannt hatte. Doch bevor er auch den ersten Schluck oder Bissen (bei einem Eintopf lässt sich darüber genüsslich streiten) zu sich nehmen konnte, schwirrte plötzlich eine Frage im Raum, die in einer Sprache formuliert war, die auch er verstand. Als er überrascht von seinem Teller aufschaute, bemerkte er, dass es Selmas Vater war, der etwas von ihm wissen wollte.
»Wen haben wir denn hier Fremdes am Tisch? Dich kenne ich ja noch gar nicht.«
Vasco legte seinen Löffel in den Teller, verweigerte dem Stück Brot jegliche Beachtung und versuchte so unaufgeregt wie nur irgendwie möglich zu antworten.
»Ich bin Vasco. Selma und ich, wir sitzen am gleichen Tisch in der Schule.«
»Und dann hat dich Selma zum Mittagessen eingeladen?«
Da das Gesicht von Selmas Vater ein so entspanntes Lächeln ausstrahlte, wusste Vasco sofort, dass es sich hier nicht um eines dieser Kreuzverhöre handelte, wie sie zuhause beim abendlichen Essen an der Tagesordnung waren. Da es ja wohl hier erlaubt war, nahm er, trotz aller eingeimpften Verhaltensregeln, einen ersten vollen Löffel des Eintopfes.
Natürlich wusste er, wie Gemüse schmeckt und Bofrost sei Dank, war ihm der Geschmack von Fleisch nicht fremd. Doch, was sich jetzt in seinem Mund abspielte, hatte etwas mit einer geilen Musik zu tun. Zu schade, dass er den ersten Happen nicht in einer vollkommenen Einsamkeit genießen konnte. Aber die Freiheit, mit gefülltem Mund trotzdem antworten zu dürfen, hatte auch ihren Reiz.

»Unsere Lehrerin hat uns gebeten die Hausaufgaben gemeinsam zu machen, damit Selma sich auch langsam daran gewöhnt Hochdeutsch zu sprechen.«
»Das ist vollkommen in Ordnung. Aber mir ist es lieber, wenn Selma hier in diesem Haus serbokroatisch spricht.«
Vasco hatte zwar keine Ahnung, was dieses Serbokroatisch eigentlich sein sollte, wäre aber mehr als froh gewesen, wenn diese Befragung endlich ein Ende gehabt hätte, damit er diesen köstlichen, duftenden Eintopf mitsamt den unhygienisch geteilten Brotfetzen hätte genießen können. Während nämlich alle anderen rund um den Tisch kräftig löffelten und sich nach und nach weiter aus dem großen Topf bedienten, konnte Vasco noch nicht einmal bei sich den Tellerboden nach der ersten Tellerfüllung erkennen. Auf solche Extrawünsche nahm der Riese im blauen Overall offenbar keine Rücksicht und ließ seinem Interesse an dem jungen Gast freien Lauf.
»Kommst du auch von hier?«
»Ja.«
»Und wie heißt du mit Nachnamen?«
»Ritter.«
»Bist du der Sohn von Till Ritter?«
»Ja.«
»Ach so, dann weiß ich auch, wo du hingehörst. Dann bring du meiner Tochter dann mal Hochdeutsch bei.«
Das Interesse von Selmas Vater an Vascos Anwesenheit in seinem Haus schien mit der Offenlegung seiner familiären Herkunft schlagartig nachgelassen zu haben. Vasco konnte sich zwar keinen Reim darauf machen, war aber erleichtert, endlich sich dem voll widmen zu können, was da in seinem Suppenteller sich langsam abzukühlen drohte.
Diese Kombination aus zarten Fleischstücken, Paprikaschoten, Kartoffeln, Karotten, Weißkraut und was sonst noch verarbeitet wurde, stand nach dem ersten geleerten Teller ganz klar als Sieger im kulinarischen Wettbewerb der Stadtteile und Familien fest. Was der Geruch schon versprach, wurde vom Geschmack voll und ganz gehalten.

Während Vasco seine anfängliche Scheu langsam ablegte und sich beherzt die nächste Ladung des Bosanski Lonac in den Teller schaufelte, fragte Selmas Mutter in die Runde: »Tko želi pećeni palaćinke?«
Was immer sie da auch gerade gesagt haben mochte, es löste in der Runde eine nicht zu überhörende Begeisterung aus. Obwohl eigentlich noch ganz mit seiner Portion Eintopf beschäftigt, verfolgte Vasco jeden Schritt von Selmas Mutter. Sie öffnete eine Tür des Backofens und entnahm der Hitze eine große Auflaufform, die sie, sichtlich zufrieden mit dem, was sie da in ihren Händen hielt, auf den Untersetzer platzierte, auf dem vorher der Topf mit dem tollen Eintopf stand. Von allen Seiten des Tisches wurden die Teller in Richtung Auflaufform geschoben. Doch keiner bediente sich selbst. Mithilfe eines breiten Löffels und einer Art Tortenheber hob die Hausherrin große, zusammengerollte Pfannkuchen aus der Form und legte sie auf die bereitgestellten Teller. Zum Schluss gab es noch einen vollen Löffel heller, gelblicher Sauce über die Nachspeise. Der Duft vom Eintopf war wie weggeblasen. Alles schien plötzlich nach Vanille und etwas Süßem zu duften. Vasco hielt einen Tempowechsel beim Verspeisen des Eintopfes für angebracht. Dieser Duft duldete keinen weiteren Aufschub. Und kaum war der letzte Happen in seinem Mund verschwunden, schob auch er vorsichtig seinen Teller hin zur Auflaufform.
»Frau Demir, darf ich bitte auch ein Stück von dem Nachtisch bekommen?«

Selmas Mutter lächelte ihn an, hievte einen Pfannkuchen auf seinen Teller und schaufelte etwas von der Sauce drüber. Während sie dies tat, richtete sie ein paar Worte an die Runde, die schon wieder für etwas Erheiterung sorgten. Da Vasco mal wieder überhaupt nichts verstand, bedankte er sich und zog seinen Teller schnell unter seine Nase. Jetzt gab es für ihn kein Halten mehr. Während er gerade das erste Stück in seinem Mund einer genauen Analyse unterzog, stupste Selma ihn leicht in die Seite und brachte mal wieder Aufklärung in sein Unwissen über das soeben Gesprochene.
»Mei Mama hat zu de Annere grad gesaat, se solle sich e Beischbiel an dir hole. Wie scheen das doch iss, wenn ma bitte un danke saat. «
»Wie, gibt es in eurer Sprache kein bitte und danke?«
»Doch, awwer kääner benutzt so Wörter. «

Vasco war viel zu beschäftigt mit der Gaumenexplosion, als dass er sich noch weitere Gedanken um Gesten und Formen der Höflichkeit machen wollte. Die Pfannkuchen schienen mit einer mit Vanille und Zucker aromatisierten Frischkäsemasse gefüllt zu sein. Die weiße Sauce entpuppte sich als Schmand oder Sauerrahm, der mit seinem leicht säuerlichen Geschmack hervorragend zu den süßen Pfannkuchen passte. Das war einfach nur lecker. So gerne er auch noch um einen Nachschlag gebeten hätte, doch nachdem er seinen Teller geleert hatte, war er nur noch satt.
Ähnlich schien es auch den Männern in den blauen Arbeitsanzügen zu gehen. Manche streckten entspannt ihre Beine weit unter den Tisch, während andere sich eine Zigarette angezündet hatten.
Mit den Arbeitsschuhen im Haus, das Brot wurde mit den Händen zerrissen und jetzt auch noch der Rauch von Zigaretten im Haus. Wohin hatte es Vasco da nur verschlagen? Welche unverzeihlichen Sünden werden in diesem Haus noch begangen? Beste Voraussetzungen für ihn, ab jetzt öfter hier vorbeizuschauen. Denn all das Erlebte versprach doch ziemlich interessant zu werden.
Hätte es in den heimischen Räumen auf dem Berg jemand gewagt eine Zigarette anzuzünden, alle installierten Sensoren hätten wohl Alarm geschlagen und die Deckensprinkler den betroffenen Bereich sofort unter Wasser gesetzt. Die Hausherrin wäre anschließend dem Rat ihres Yogalehrers gefolgt und nach Indien ausgewandert oder hätte kurzerhand das Haus abreißen lassen. Ihr schlagkräftiger und unter ständigem Argumentationsnotstand leidender Ehemann wäre wohl der Verlockung gefolgt, den Raucher oder die Raucherin mit dem Wasserschlauch zu erwürgen. Da hätte es auch keine Rolle gespielt, ob jetzt Ludwig Meier oder die als passionierte Raucherin bekannte dänische Königin während eines Kurzbesuches in der Stadt das rauchende Gift in das Gemäuer geblasen hätte. Gift ist Gift und hat somit im Hause Ritter nichts zu suchen.
Aber zu diesem Zeitpunkt ahnten Vascos Eltern nichts von den Exkursionen ihres spätgeborenen Problemfalls in die dubiosen Viertel der Altstadt.

Nach genau neunzig Minuten verließ Herr Demir mit der Bitte an Vasco, jetzt nur nicht zu streng mit seiner Tochter umzugehen und einem lässigen Klaps auf den Hintern seiner Frau, als letzter Blaumann die Küche. Selma räumte die Aschenbecher weg, während ihre Mutter die Spülmaschine einräumte und dabei offensichtlich bestens gelaunt ein Liedchen trällerte.
»Mama, kann isch e bissje Mussik mache?«
»Nein, zuerst werden die Hausaufgaben gemacht.«
Selma schien zwar mit der Antwort nicht zufrieden, verzichtete jedoch auf einen weiteren Versuch ihren Willen durchzusetzen. Stattdessen signalisierte sie Vasco, ihr zu folgen.
»Komm mir hoole unser Sache un dann setzte ma uns an de Kischedisch. «
»Wieso machen wir die Hausaufgaben nicht in deinem Zimmer?«
»Ganz äänfach, weil dort kää Platz is.«
Diese Erklärung leuchte Vasco sofort ein. Und da bedurfte es jetzt nicht nochmals der Gelegenheit, einen Blick auf Selmas Schreibtisch (bzw. das, was noch von ihm zu erkennen war) zu werfen.
Zurück in der Küche, bemerkte der junge Aushilfslogopäde, dass es wohl jetzt langsam aber sicher an der Zeit wäre, seinen zu knackenden Härtefall auf die Vorgehensweise zum Erlernen des Hochdeutschen hinzuweisen. Ihm war in den vergangen eineinhalb Stunden aufgefallen: Wenn im Hause Demir überhaupt einmal in einer Sprache gesprochen wurde, die auch er einigermaßen gut verstehen konnte, dann war es der Dialekt. Dieser wiederum in zwei grundverschiedenen Ausführungen. Während Selma sich voll dem Straßendialekt verschrieben zu haben schien, sprachen ihre Eltern ein sehr passables Deutsch, mit einem Akzent, der das Ganze irgendwie fremd klingen ließ. Vasco verstand zwar jedes Wort, war sich aber dabei sofort sicher, dass die oder derjenige, der da mit ihm sprach, nicht in seiner Heimatstadt aufgewachsen war. Dieses Phänomen war ihm schon einmal aufgefallen. Das war, als Silvios Opa zum Kindergarten kam, um seinen Enkel abzuholen. Wenn der nämlich bei einem solchen Anlass mal nicht italienisch sprach, versuchte auch er sich am ortsbezogenen Deutsch, das aber unter seiner Regie irgendwie ganz anders klang. Man hatte ständig das Gefühl, er rede noch immer italienisch, aber so, dass es auch Deutsche verstehen. So war das auch bei Selmas Eltern – nur halt eben nicht auf Italienisch, aber unüberhörbar anders.

Doch wie sollte er es jetzt anstellen, dass dieser Wirbelwind neben ihm sich auf das einlassen würde, was er ihr vorzuschlagen gedachte? Einfacher für ihn machte es auch nicht die Tatsache, dass ihre Mutter ständig zugegen war. Das sah zwar nicht nach Kontrolle aus, aber es wirkte irgendwie doch so auf ihn. Allein die Präsenz einer Person reicht ja oftmals vollkommen aus, um eine innere Blockade zu aktivieren. Doch das gedankliche Lamentieren brachte ihn auch nicht weiter.
Während Vasco tief in seinen Gedanken verstrickt den Inhalt seines Rucksacks sortierte, kippte Selma ihr Material (inklusive der Plastikdose für das Pausenbrot und einer giftgrünen nachfüllbaren Trinkflasche) quer über die Tischplatte. Und so sollte es auch liegen bleiben. Außer der Flasche und der Dose, die Frau Demir wortlos in ihren Besitz nahm und in die Spülmaschine verfrachtete.

Plötzlich wünschte sich Vasco nichts mehr als eine Familie.

Hinweise auf lesens- und hörenswerte Beiträge:

Wer interessiert am Jazz ist, der findet hier was: #jazzfriday
Soll es was ganz Leckeres für den Magen sein: #w74-rezepte
Kurzgeschichten oder Ausflüge in die deutsche Sprache, dann wird man sicher fündig unter: #ganzwenigtext
Alte Ausgaben des Wochenrückblickes liegen hier: #wochenrueckblick
Mahnende Worte von der Kanzel herab (oder von wo auch immer): #sonntagspredigt
Nicht zu vergessen: BRenNgLAS

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Ich habe jedes Wort gelesen und bin von Deiner sprachlichen Variabilität begeistert. Wahrscheinlich hast Du auch schon Bücher geschrieben, oder? Ich meine, so einen guten Schreibstil entwickelt man nicht so nebenbei. Da wurden wohl schon unzähligen Geschichten verfasst.
Was Deine Erzählung anbelangt, hast Du sehr gut die unterschiedlichen Perspektiven heraus gearbeitet. Jeder kommt irgendwie aus seiner eigenen Welt.
Ich wohne ja in Berlin und hatte einige Jahre in einem Hochhaus gewohnt. Dort hatte ich viele Freunde und Bekannte. Ich wohnte im 14. Stock und wollte ich ein bisschen russisches Flair, bin ich in den 19. Stock mit dem Fahrstuhl gefahren. Das russische Ambiente haben die Leute 1 zu 1 in diese Hochhauswohnung mit genommen. Ich war sehr oft in Russland und weiß das deswegen sehr genau. Mein Freund Piter ein wirklich schwarzer Ghanaer wohnt im 4. Stock. War ich bei Ihm, empfand ich es wie eine Zeitreise. Seine Mutter, die dort auch wohnte, hat ein Stück ihrer Heimat mitgebracht. So konnte ich fast täglich kleine Weltreisen machen ohne mich groß zu bewegen.
Zu den Kindern sage ich mal, auch als Vater, es gibt sehr vieles was wir falsch machen. Kinder, so ab 7, 8 Jahren sind eigentlich schon kleine komplette Persönlichkeiten. Wir sollten aufhören ihnen unsere Sicht auf zu zwingen. Sie erleben die Welt und das Leben mit ihren Augen, ihren Emotionen und wir Eltern wollen oft, dass sie durch unsere Auge in die Welt sehen. Gute Eltern sollten ihr Kind nicht nur lieben, sondern vor allem Raum geben zum eigenen Erfahren.
Deine Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich bin wirklich beeindruckt, nicht so sehr wegen des Inhaltes, sondern wegen der Wortgewalt, der Art und Weise wie Du das transportiert hast.

Was die geschilderte Episode betrifft, kann die Aussage auch nur begrenzt so dargestellt werden, wie sie komplett hiernachzulesen ist.
Ich wollte nur auf deine Poesie eingehen und ein kleines Beispiel beisteuern, das zeigt, wie schmal der Grad zwischen Unbeschwertheit und Enttäuschung sein kann.

Wusste ich es doch :-). Ich meine das mit den Büchern. Ja, was des einen Freud ist manchmal des anderen Leid. Jedes Ding kann nur Situation-bezogen bewertet werden. Keiner weiß alles, außer Gott und an den glaubt auch kaum noch jemand. Und warum glaubt kaum noch jemand an Gott? Weil es so in die Köpfe eingepflanzt wurde.

Das Problem scheint mir mit Gott, dass das Gros überhaupt keinen Schimmer davon hat, wo er anzutreffen ist. Wenn das blinde Huhn dann doch ein Korn findet, dann kann es mit der Gabe nichts anfangen. Anders ausgedrückt: Sie verstehen seine Sprache nicht.

Ich leite Gespräche über Gott immer so ein: Kannst Du Dir vorstellen, dass ein Auto oder ein Smartphone einfach so durch Zufall entsteht, vollkommen von allein? Dann machen die meisten komische Gesichter und ich sage dann: Ein Mensch ist sehr viel komplexer als ein Auto oder dein Smartphone.

Du überforderst deine Mitmenschen.
Zarathustra ist uns fremder denn je.
Gott gehört in den Himmel und wir sind einzigartig!
Mit dieser Losung lässt sich umgehen und ist zudem ganz einfach zu verstehen.

Wunderbar! Die Geschichte ist so richtig aus dem Leben gegriffen und hat mich in meine Schulzeit zurück katapultiert.

Zweifelsohne hast du uns hier mal wieder ein Meisterwerk aufgetischt, welches ich am Stück mit wirklich großer Begeisterung und ja, Freudentränen in den Augen verzehrt habe.
Großartig. 😎

Genieße die Freudentränen, denn morgen ist bereits wieder der Jazz dran!
Dann ist Schluss mit lustig. Aus dem Tief wirst du dich so schnell nicht befreien können. :-)

Oha, das klingt ja wie eine offene Drohung. 🤣

Mach schon mal die Hüften locker, denn "Liebchen" wird von dir das komplette Programm (auf der Tanzfläche) erwarten!
Jazz meets Salsa.
Alle anderen geplanten Aktivitäten für das Wochenende kannst du streichen! :-)

Eine schöne Geschichte hast du da geschrieben.
Die Pointe, ist auch kein Geheimnis.

Daraus sollte auch kein Geheimnis gemacht werden.
Das habe ich auf Steemit gelernt: Schreibe so, dass man dich versteht, ansonsten verbringst du Zeit mit Richtigstellungen, die für schönere Dinge im Leben zu nutzen wäre.

Ich habe gleich erkannt, wohin deine Reise ungefähr gehen mag,
auch die Motive sind mir nicht verborgen geblieben. ;-)
Man weiß, daraus zu lernen.
Das Verstehen, fällt einem bei dir nicht gerade schwer.
Ein Lob habe ich dir gerade in deiner anderen Antwort an mich ausgesprochen.
An dieser Stelle, wäre es für dich passender gewesen.

Alleine die Tatsache, dass du den Griffel in die Hand nahmst und deine Meinung kundtatst, ist ein Lob, das wohl jeden Autor erfreuen würde.
So einfach ist das manchmal.
Bis zur nächsten Gelegenheit
Wolfram

Sehr interessante und schöne Geschichte!

Konnte ich tatsächlich schon mal so ähnlich selbst erleben.

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Nun musst du dir folgende Situation vorstellen.
Das Stadion bis zum letzten Platz gefüllt, die Südkurve hat die Choreografie bereits aufgebaut, als der Stadionsprecher so ganz nebenbei erwähnt: Ich habe das Gefühl, als wolle uns @okean123 was erzählen.
Im nächsten Augenblick tönt ein einziger Ruf durch die Arena: Erzählen, erzählen, ...
So, jetzt bist du an der Reihe! :-)

Beste Grüße
Wolfram

Viel gibt's da eigentlich nicht zu erzählen^^.

Ich war mal auf einer Geburtstagsfeier (glaube, dass es ein Geburtstag war), auf der viele Freunde und Familienmitglieder waren. Es waren waren alles Russen und dann kam ein deutscher Freund zu der Party. Dieser war total davon überrascht, wie viele Familienmitglieder, Freunde und so da waren und wie gut sie sich alle verstanden haben. Auch die ganzen "Tischgewohnheiten" (was gegessen wird, wie es aufgetischt wird, wie getrunken wird etc.) und allgemein der "Ablauf" haben ihn ganz verwundert, weil er das halt noch nicht kannte.

Vom Gefühl her, war das so wie in deiner Geschichte, bin nicht sicher, ob du das so nachvollziehen kannst :).

Das war sozusagen aus der anderen Perspektive ein ähnliches Erlebnis.

Selbstverständlich kann ich das nachvollziehen, zumal ich durch mein beruflich bedingten Wanderleben durch alle Kulturen immer wieder meinen Horizont erweitern durfte. Und da gehören nun mal große Augen und Ohren, die auf Empfang gestellt sind, unbedingt dazu.

Schön, dass du auf meine Bitte reagiert hast.

Gruß
Wolfram

Erst dachte ich, das sei mir zu lang zum Lesen. Aber du schaffst es mit deiner Sprache und den Wortbildern eine realistische Atmosphäre zu erzeugen, die Gefühle hervorruft. Mich macht die Geschichte traurig, trotz des lockeren Schilderns. Danke dir. LGG

Weißt du, dass mir die Länge der Geschichte erst jetzt, nach deiner Erwähnung, aufgefallen ist. Vielleicht auch zum Glück - wer weiß, was sonst bei rumgekommen wäre?

Das kenne ich. Geschichten oder Texte verselbständigen sich oft. Das ist dann richtig cool. Deshalb ist auch der Zeitpunkt des Anfangs für mich wichtig. Da du ja nicht bei Steemit auf Zeilenlänge achten musst, kannst du einen Worten ja freien Lauf lassen. Bei dir "fesseln" ;-) (Kommentar an anderer Stelle) ja vor allem auch die Worte. LGG

Mal ganz unter uns und bitte niemandem weitererzählen!
Steemit verleitet mich Gedanken spontan aus den Fingern fließen zu lassen. Das kann manchmal glimpflich ausgehen, mag aber durchaus beim Autor (nachdem eine Nacht verstrichen ist) seltsame Gefühle auslösen.
Daher bin ich der Meinung immer die Idee beim Schopf zu ergreifen, ihr den letzten Tropfen Spontanität aus den Rippen zu saugen, dann aber doch dem Gärungsprozess die dafür notwendige Zeit zu überlassen.
So wird vermieden, dass das spontan Ausgespuckte dir am nächsten Tag böse aufstößt.

Daher bin ich der Meinung immer die Idee beim Schopf zu ergreifen

Das ist immer eine gute Idee - nicht nur beim Schreiben. ;-) LGG

Eine schöne Geschichte mit schönen Ilustrationen - man bekam direkt Hunger ;)

Und sehr typisch für Kleinstadt: die Frage bei neuen Spielgefährten der Kinder nach Name etc. - wie oft hab ich gehört "Wer sind denn die Eltern?". Wobei ich da als Kind selten Antwort geben konnte, meist wurde das mit "Keine Ahnung, der wohnt in der Nähe von der Bäckerei XYZ" beantwortet - was ich halt an Informationen hatte. Ich weiß nicht ob das in größeren Städten auch so war.

Vielleicht spielt es gar keine so große Rolle ob nun Groß- oder Kleinstadt. Als wichtig erachte ich, dass vonseiten der Eltern überhaupt noch Interesse bekundet wird.
Es soll ja auch solche geben, denen es wichtiger ist zu erfahren, was die anderen Kinder zu den neuen Sneakers gesagt haben, die ein kleines Vermögen gekostet haben.

Schließe mich all den bisherigen Kommentaren an!

Und werd jetzt gleich den Herd anfeuern und den großen Topf draufstellen ;-)

Du sollst dich nicht anschließen, sondern mir lieber erzählen, was sich so an eurem Mittagstisch abspielt, wenn die Truppe in voller Stärke erwartungsvoll in Richtung Herd blickt. :-)

Liebe Grüße
Wolfram

;-) mein größter Topf fasst 24 Liter... meist koch ich aber mit dem 10 L Topf da der mit seinen 35cm Durchmesser viel angenehmer beim Rühren ist ;-)

Die Stimmung in deiner Geschichte malt ein ganz treffendes Bild von unserem Mittagstisch - in den Sommermonaten spielt sich das Leben dann hauptsächlich draußen ab und da passen ohne weiteres 10 bis 12 Menschen an den Tisch...)wenn mehr da sind wird halt noch ein Tisch drangestellt) und wenn dann der Zwergenälteste (25) ein Lagerfeuer in Gang bringt ist es Zeit für Stockbrot-Teig... meist ist hier ein herrliches Gewirr aus Deutsch, English, Spanisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, Japanisch... und manchmal sogar Kölsch

Als kleine Kostprobe backe ich dir

mal eine Waffel ;-)

Ganz liebe Grüße an dich und Seka,
Natalie

Hallo Natalie,

beim Verfassen des Textes, der ja ursprünglich dem BRenNgLAS entliehen ist, hatte ich ständig die großen Augen Vascos in meinem Kopf, der aus der mittelständigen Isolation ins wirkliche Leben katapultiert wird. Zum Glück in diesem Fall, denn mit offenen Augen läuft es sich besser durch das Leben.

Waffeln auf dem Herd zu backen und zig erwartungsvolle Kinderaugen neben sich zu wissen - dann bist du dir sicher das Richtige in Angriff genommen zu haben.

Der erste Pfannkuchen und die erste Waffel sind traditionell immer für den Hund oder die Katze!

Liebe Grüße
Wolfram

Hallo Wolfram, tolle Familiengeschichte, man saß direkt mit am Tisch. Hab noch einen schönen Abend. Alexa

Klasse und 100% wahr!