RE: Wenn die Stille zu laut wird:
jeder durchläuft einen trauerprozess und die länge bestimmt deren seele,der eine mehr der andere weniger,da gibt es keine bestimmte zeit
wenn ein geliebter mensch geht dann trauert man und ist nicht nur einfach traurig
wenn trauer sich dann ablöst und in erinnerung wird dann kann man zwischendurch noch traurig werden jedoch ist der trauerprozess auch immer wichtig zu durchlaufen und gehört zur heilung
nicht loslassen wollen steht da mal ganz weit hinten an,was sollte man da auch los lassen,den geliebten menschen den man vermisst ( völlig normal wenn es nicht zur krankheit wird )
wenn man alles im hier und jetzt zusammen gemacht hat was ging,auch dann ist trauern ein punkt der genauso wie glücklich sein oder böse werden,völlig normal
und darf durchlebt werden
für mich hat genau dieser prozess nichts mit besitzanspruch zu tun sondern mit einem völlig normalen verhalten eines menschen,der den anderen vermisst hier auf erden
aber ich meine zu wissen was du damit sagen wolltest,wenn trauer zur krankheit wird und man sein leben deswegen vergisst,
das wäre dann ein fall für den psychologen,damit man sein leben wieder gerichtet bekommt
Ja, letzteres ist natürlich problematisch... Ich war aber tatsächlich beim Abschied nehmen an sich: wenn man keinen Grund hat, sich selber Vorwürfe zu machen - weil man etwas nicht zu Lebzeiten ausgesprochen hat, weil man zu wenig Zeit miteinander verbrachte oder weil man vielleicht nicht immer ehrlich zueinander war... - dann ist es genau das: ein Abschied. Ich empfinde Trauer als notwendig, aber nicht zwingend zerstörerisch oder lähmend. Sie kann positiv und vorwärts gerichtet sein. Wenn man mit dem anderen im Reinen war...