RE: Trotz Krankheit im Büro – weil Stillstand keine Option ist
Hallo liebe Anja,
vielen, vielen Dank für deine berührenden Zeilen – sie haben mich wirklich tief bewegt. Es tut gut, zu wissen, dass meine Worte bei dir so einen Widerhall gefunden haben und dass du dir die Zeit genommen hast, mir deine eigene Geschichte anzuvertrauen. Dein Vater und deine Familie haben sicherlich eine sehr belastende Zeit durchlebt, und ich bewundere deine Stärke und die deiner Mutter, die in solchen Momenten oft an ihre Grenzen gebracht wird.
Deine Schilderung, wie schwer es ist, einen bewusstlosen Menschen zu halten oder zu bewegen, zeigt so schonungslos, wie wenig die Realität mit dem zu tun hat, was wir aus Filmen oder Serien kennen. Dass deine Mutter deinen Vater im Schnee zurücklassen musste, bis Hilfe kam – das ist eine Situation, die ich mir kaum vorstellen kann, und doch kenne ich dieses Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit nur zu gut. Es ist so wichtig, dass du das teilst, denn es erinnert uns alle daran, wie zerbrechlich wir manchmal sind und wie sehr wir aufeinander angewiesen sind.
Deine Worte, dass ich „einfach alles niederschreiben musste“, treffen es genau und absolut! Manchmal braucht es einfach einen Raum, um die Gedanken und Gefühle rauszulassen – auch wenn sie nicht immer positiv sind.
Ich hoffe, dass es deinem Vater mit dem Herzschrittmacher jetzt viel besser geht und dass ihr als Familie wieder mehr Leichtigkeit erleben könnt. Und ja, ich werde weiter versuchen, stabil zu bleiben – auch wenn es manchmal schwerfällt. Dein Zutun und deine liebevolle Art geben mir heute ein bisschen mehr Mut.
Ganz liebe Grüße zurück an dich und den süßen Kater Kubi – ich freue mich schon, bald wieder von dir zu lesen!
Danke dir auch! Ja ihm geht es besser, seither keine Ohnmachtsanfälle mehr.
Hoffe dir geht's Ok.
Liebe Grüße