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RE: Es kostet nichts und ist trotzdem unbezahlbar
Was die geschilderte Episode betrifft, kann die Aussage auch nur begrenzt so dargestellt werden, wie sie komplett hiernachzulesen ist.
Ich wollte nur auf deine Poesie eingehen und ein kleines Beispiel beisteuern, das zeigt, wie schmal der Grad zwischen Unbeschwertheit und Enttäuschung sein kann.
Wusste ich es doch :-). Ich meine das mit den Büchern. Ja, was des einen Freud ist manchmal des anderen Leid. Jedes Ding kann nur Situation-bezogen bewertet werden. Keiner weiß alles, außer Gott und an den glaubt auch kaum noch jemand. Und warum glaubt kaum noch jemand an Gott? Weil es so in die Köpfe eingepflanzt wurde.
Das Problem scheint mir mit Gott, dass das Gros überhaupt keinen Schimmer davon hat, wo er anzutreffen ist. Wenn das blinde Huhn dann doch ein Korn findet, dann kann es mit der Gabe nichts anfangen. Anders ausgedrückt: Sie verstehen seine Sprache nicht.
Ich leite Gespräche über Gott immer so ein: Kannst Du Dir vorstellen, dass ein Auto oder ein Smartphone einfach so durch Zufall entsteht, vollkommen von allein? Dann machen die meisten komische Gesichter und ich sage dann: Ein Mensch ist sehr viel komplexer als ein Auto oder dein Smartphone.
Du überforderst deine Mitmenschen.
Zarathustra ist uns fremder denn je.
Gott gehört in den Himmel und wir sind einzigartig!
Mit dieser Losung lässt sich umgehen und ist zudem ganz einfach zu verstehen.