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Aus dem Leben abgeschrieben 😜

Manche Dinge erkennt man irgendwann auch ohne Quelle.

Das war ja eine halbe Doktorarbeit 😀

Schade dass die Begriffe Faschismus oder rechtsextrem die letzten Jahre immer häufiger werden und Themen darüber. Wir hatten das Thema Medien und wie man beeinflusst wird durch diese, gleichzeitig bedienen sich aber auch die Parteien genau an diesen Medien um Eindrücke, Diskussionen und Meinungen zu schaffen. Zu mir:
Dass ich die AFD sehr problematisch und undemokratisch sehe hat nicht erst vor kurzem begonnen. Als die AFD als neue Partei bekannt wurde und noch über die Eurokrise debattierte, war ihre politische Richtung erstmal noch nicht gleich ersichtlich. Bundestagswahlen standen an, ich und meine beste Freundin saßen zusammen und haben überlegt wen man denn wählen könnte. Damals waren die Grünen noch cool und stark, es ging damals um Klimathemen und umstieg auf erneuerbare Energien. Die Linken damals schwach und sie zeigten sich kaum. Neben der AFD kam gleichzeitig die Piratenpartei raus, aber schon wegen des Parteinamens wurden viele potenzielle Wähler abgeschreckt und die Partei wurde nicht ernst genommen. Ich fragte dann "hast du mal wegen der AFD geschaut und teilen die unsere Werte und Einstellung?" Sie sagte sofort: "vergiss es, rechts und konservativ."
Ich schaute mir in Ruhe das Parteiprogramm an und mir widerstrebte ihre konservative und rückläufige Familien-, Klima-, Drogen- und Asylpolitik. Ich verfolge sie schon lange.

Ich suche vergeblich nach dem Argument – ein klassisches argumentum ad hominem also: ein persönlicher Angriff, der nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat, zählt nicht als Sachargument.

Statt Argumente zu prüfen oder Positionen zu hinterfragen, wird hier eine ganze Personengruppe verspottet und damit entmenschlicht. Genau das ist gefährlich, denn Entmenschlichung war immer der erste Schritt zur Rechtfertigung von Ausgrenzung.

Es stellt sich daher die Frage, ob man mit solcher Rhetorik nicht selbst in jene Denkstrukturen zurückfällt, die man zu bekämpfen vorgibt.

Wer überzeugt ist, sollte argumentieren können – nicht abwerten müssen.

Ich habe schon vor Jahren aufgehört mit Nazis Taubenschach zu spielen.
Aber hier hast du 3662 Argumente, warum der braune Müllhaufen verboten gehört
https://afd-verbot.de/beweise
Selbst Erik Ahrens will nichts mehr mit dem Heuchel Verein was zu tun haben.

Haha, wenigstens Argumente – auch wenn ich glaube, dass Ahrens nur die Linke unterwandert, um den Spieß umzudrehen (so ein bisschen wie Alicia Joe trifft Franziska Schreiber 😄). Aber das wird die Zeit zeigen. „Nazis“ ist was ganz anderes – wer den Begriff in dem Zusammenhang verharmlost, verkennt, dass Nazis vor allem entmenschlicht haben.

Mann präsentiert tausende Argumente und dann folgt so ein Geschwurbel
Siehst du, genau sowas ist Taubenschach (worauf ich keinen Bock mehr habe, das es sinnlos ist, mit rechtskonservativen zu reden.)
Taubenschach= Metapher für eine absurde und nutzlose Auseinandersetzung, bei der man sich mit einer Person engagiert, die keine Regeln anerkennt, Fakten ignoriert und eine Diskussion auf unfaire Weise gewinnt, indem sie die Figuren umwirft, das Spielfeld beschmutzt und sich als Sieger präsentiert.

Du willst gar keine Diskussion führen, sondern deine Meinung zur Norm erklären. Argumente scheinst du nicht zu suchen – du versuchst eher, andere in dein Weltbild hineinzuziehen, notfalls mit moralischem Druck oder Framing.

Genau diese Strategie – Meinung statt Austausch, Angst statt Argument – ist das, was totalitäre Systeme immer ausgezeichnet hat. Ironischerweise erinnert mich dieses Verhalten stärker an das, was man heute ständig „bekämpfen“ will, eben an die NAZIs. Das ist wohl der Sozialistische Teil der Nationalisten 😉

Ich bin übrigens nicht „rechts“, sondern libertär – also jemand, der frei denkt, statt sich ideologisch einordnen zu lassen. ;P Mal links, mal rechts aber immer eigene Meinung, gebildet und das war eindeutig zweideutig. xD