RE: Vom Feuer entfremdet – Wie der Abriss eines AKW Sinnbild für Selbstzerstörung und geistigen Verfall Deutschlands wurde
Der Kommentar zeigt ganz gut, wie stark Emotionen das Thema Atomkraft prägen.
Viele denken bei Kernenergie sofort an Tschernobyl – dabei war das ein Sonderfall aus menschlichem Versagen und veralteter Technik. Moderne Reaktoren sind in ihrer Sicherheitsarchitektur kaum damit vergleichbar.
Der geplante Batteriespeicher klingt beeindruckend, ist aber technisch und ökonomisch kein Ersatz: enorme Kosten, geringe Effizienz, kurze Lebensdauer.
Und der oft beschworene „Atommüll“, der 200–300 Jahre strahlt, ist tatsächlich handhabbar. Dafür bekommen wir CO₂-neutrale, stabile Energieversorgung – etwas, das mit Sonne und Wind allein schlicht nicht geht.
Ich frage mich manchmal, warum wir lieber Unsicherheit und teure Übergangstechnologien fördern, statt auf bewährte, sichere Systeme zu setzen.
Tschernobyl war menschlich tragisch – wissenschaftlich aber ein Glücksfall:
Unter dem ersten Cocon entdeckte man einen Pilz, der Strahlung „frisst“.
Zeigt: Selbst aus Katastrophen wächst Erkenntnis.