Verzwickte Rechtslage trifft wirtschaftliche Krise / Complicated legal situation meets economic crisis

in Deutsch Unplugged4 years ago (edited)

english below...

Heute bin ich wieder schwer am Kopf schütteln ob einer verfahrenen Situation, die sich zum ernsthaften Problem auszuwachsen scheint und außerdem schwer auflösbar sein dürfte...

Entschuldigt, daß ich wieder einmal über Pferde reden möchte... Aus früheren Beiträgen wißt Ihr, daß ich aktuell ein Pflegepferd habe, früher eigene Reittiere hielt und mit dem Gedanken spiele, einen Teil meiner Zeit auf eine Stiftung zur Rettung von Schweizer Freiberger Pferden aufzuwenden, die aufgrund einer absurden Regelung dortzulande in Massen gezüchtet werden zum Abgreifen einer garantierten Fördersumme (zum Erhalt der Art mit Ewigkeitsgarantie von der Schweizer Regierung ausgeschrieben) und im Alter von neun Monaten (Auszahlungsreife) an Schlachtbetriebe verkauft werden. Ich fand und finde diese Konstellation unfaßbar.

In letzter Zeit stolpere ich allerdings über ein neues Phänomen, das mich mein Engagement in dieser Richtung überdenken läßt. Es spielt sich nicht in der Schweiz, sondern hier, vor unserer Haustür ab. Kleine und einzelne Eindrücke fand ich zunächst schade, aber noch nicht weiter beachtenswert. So wurden in unserem vormaligen Offenstall, in dem unser Pasquale über zwei Jahre gut untergebracht war, innerhalb weniger Wochen zwei Pferde tot aufgefunden und eins ohne zwingenden Grund eingeschläfert. Alle Tiere waren entweder schon recht alt oder chronisch krank, haben nichtsdestotrotz ihr Leben weitgehend genossen: mit täglicher Medikamentengabe, Spezialfutter, Inhalationen etc. Ich habe das zu dem Zeitpunkt, wie gesagt, nicht hinterfragt und hielt es für ganz reguläre Ereignisse und bestmögliche Entscheidungen im Pferdehalter-Alltag.

Seit kurzem mehren sich allerdings bedenkliche Anfragen und Berichte, die auf etwas anderes hindeuten: Leute wie Du und ich, ganz normale Pferdefreunde, wollen ihre Tiere händeringend abgeben, verschenken (da es kaum noch Käufer gibt). Was steckt dahinter...?

Ein Ausflug in die Welt der Zahlen: in Deutschland gibt es derzeit ca. 1,3 Millionen Pferde in Privatbesitz. Davon sind welche im mittleren vierstelligen Bereich im Hochleistungssport aktiv. Die anderen werden im Freizeitbereich geritten, gefahren, am Boden gearbeitet oder genießen einfach nur ihr Gnadenbrot. Diese 1,3 Millionen Privatpferde stehen etwa zu 30% auf eigenem Land, meist innerhalb bäuerlicher Landwirtschaft integriert oder in dörflicher Umgebung auf gepachtetem Land. Die anderen 70% leben als Einsteller in kommerziellen Betrieben, die Platz und, je nach Vertrag, auch Versorgung oder Beritt anbieten. Über diese Privatpferde hinaus gibt es noch etwa 1,6 Millionen Pferde im Besitz von Vereinen oder Organisationen. Hierbei geht es um gewerbliche Pferdehaltung - Schulpferde auf Reiterhöfen, Zuchtpferde in Gestüten, Kutschpferde bei Fuhrbetrieben, Rückepferde in der Waldwirtschaft etc. Wir reden also gerundet von knapp 3 Millionen Tieren. Wie oben aufgeschlüsselt, dienen die wenigsten davon dem Erzielen sportlicher Höchstleistungen. Trotzdem hat man bei der Erwähnung von Hobbies wie Reiten oder Kutschieren immer den Eindruck, es wäre etwas Elitäres.

Nun kostet ein Pferd in der Anschaffung Geld, natürlich. Das variiert je nach Rasse, Ausbildung, Alter und Gesundheitsszustand, nach Situation des Verkäufers... Aber ich hänge mich 'mal aus dem Fenster und behaupte: diese ganzen Privatpferde haben einen durchschnittlichen Wert von nicht mehr als 3.000 Euro. Wahrscheinlich liege ich zu hoch... Dazu kommen die Kosten für das Unterstellen, wenn sie keinen Platz am eigenen Heim haben - hier gibt es ebenfalls Preisdifferenzen je nach Angebot und Komfort, aber als angenommener monatlicher Durchschnitt mag ein Preis von 300 Euro dienen. Futter, Tierarztkosten, Hufschmied, Versicherungen - das sind die fixen Daten, mit denen man kalkulieren muß, um die Entscheidung für oder gegen ein eigenes Pferd zu treffen. Kommerzielle Betriebe tun das im übrigen ebenso, nur die Voraussetzungen und die Konsequenzen weichen etwas ab. Die meisten Pferdehalter erlebe ich dabei als verantwortungsbewußt und engagiert. Es gibt wenige Fälle von Leuten, die ihre Möglichkeiten krass überschätzen und ein Eingriff durch das Veterinäramt oder den Tierschutz erforderlich machen.

Nun haben sich die Preise für Pferdefutter seit etwa März im Schnitt verdoppelt. Auch hier ist zu einem Teil der Krieg in der Ukraine hauptursächlich, aber auch die gestiegenen Kosten in der Erzeugung schlagen sich nieder. Die Tierärzte und Hufschmiede berechnen deutlich höhere Anfahrtspauschalen - wir kennen alle die aktuellen Kraftstoffkosten. Die Fahrten der Halter selber zu ihren eingestellten Tieren sind immer häufiger auf einmal unerschwinglich und nicht mehr bezahlbar. In Folge hungert das Pferd. Es bekommt keine Medikamente mehr. Es wird nicht bewegt und gewöhnt sich Unarten an, es wird Futterneider und verwahrlost immer mehr. Kein Pferdehalter möchte das! Niemand vernachlässigt sein Tier willentlich! Aber diese Kausalkette führt mich unweigerlich zu den eingangs erwähnten gestorbenen Tieren in unserem Offenstall. Ja, die Besitzer kamen immer seltener. Natürlich hat sich der Zustand der Pferde rapide verschlechtert. Ich bin jetzt 'mal ganz böse und sage: natürlich sind sie irgendwann verreckt. Die eine, eingeschläferte Stute, hatte wahrscheinlich das Glück, eine mutige Tierärztin zu finden: sie machte dem Leid ein Ende.

Und das gegen die geltende gesetzliche Vorgabe: in Deutschland wie in der ganzen EU ist seit 2001 für jedes Pferd ein Equidenpaß vorgeschrieben, vergleichbar mit dem Haus- und Heimtierausweis für Hunde und Katzen. Hier werden neben Identifikationsmerkmalen wie Chipnummer und Brandzeichen, Kontaktdaten der Besitzer etc. die laufenden Impfungen, Medikationen und durchlebten Infektionskrankheiten vermerkt. Und, direkt bei Ausstellung des Passes, die endgültige Verwendung als Schlachtpferd oder Nichtschlachtpferd. Ihr erratet es sicher: die wenigsten Besitzer lassen "Schlachtpferd" in das Dokument eintragen - ist schlicht unvorstellbar für einen Pferdeliebhaber. Und nun haben wir ein Dilemma. Wenn ein Besitzer sein Tier einschläfern lassen möchte, geht das nicht so einfach. Wenn, sagen wir, die Behandlungskosten nach einer Verletzung oder bei Krankheit zu hoch werden, darf der Tierarzt nicht das Leiden beenden, wenn es eine Möglichkeit gäbe, den Zustand wieder zu verbessern. Er wird allerdings auch das nicht tun, wenn der Besitzer diese nicht bezahlen kann. Auch hier ist das Pferd verurteilt zum dauerhaften Leiden, im schlimmsten Fall bis zum Tod. Einzig mit dem Vermerk "Schlachtpferd" wäre die Eutanasie durch den Veterinär zulässig. Nein, es ist nicht möglich, diesen Eintrag im Nachhinein zu ändern, wenn man so eine Situation vor sich sieht. Das hat sogar nachvollziehbare Gründe: mit der Widmung als Schlachtpferd dürfen dem Tier während seiner Lebenszeit bestimmte Medikamente und Behandlungen nicht verabreicht werden, um das Fleisch verzehr-geeignet zu halten. Daß diese Intention überhaupt nichts mit einem tierärztlich veranlaßten Lebensende zu tun hat, ignoriert der Gesetzgeber schlechthin.

Und nun haben wir immer mehr unterversorgte und gezwungenermaßen vernachlässigte Pferde auf den Koppeln...

Ich habe keine spontane Idee, wie man sofortige Abhilfe schaffen könnte. Mein Ansinnen, mich demnächst um Schweizer Pferde zu kümmern, die ohne Not direkt nach Erreichen des neunten Lebensmonats der Schlachtung zugeführt würden, hat sich jedoch etwas relativiert: vielleicht haben es die hiesigen Pferde, die aus einem bürokratischen Gespinst heraus nicht erlöst werden DÜRFEN, einfach nötiger??

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english version:

Today I am again shaking my head at a situation that seems to be becoming a serious problem and is also difficult to resolve....

Excuse me for wanting to talk about horses once again... From previous posts you know that I currently have a foster horse, used to keep my own mounts and am toying with the idea of spending some of my time on a foundation to save Swiss Freiberger horses, which are bred en masse in Switzerland due to an absurd regulation to get a guaranteed subsidy (advertised by the Swiss government to preserve the species with a guarantee of eternity) and are sold to slaughterhouses at the age of nine months (ready for payment). I found and still find this constellation incomprehensible.

Recently, however, I have stumbled across a new phenomenon that makes me rethink my commitment in this direction. It is not taking place in Switzerland, but here, on our doorstep. At first I found small and individual impressions a pity, but not yet worthy of further attention. For example, in our former open stable, where our Pasquale had been well accommodated for over two years, two horses were found dead within a few weeks and one was euthanised for no compelling reason. All the animals were either quite old or chronically ill, but nevertheless enjoyed their lives to a large extent: with daily medication, special feed, inhalations, etc. I was not aware of this at the time. At the time, as I said, I did not question this and considered it to be quite regular occurrences and the best possible decisions in the everyday life of a horse owner.

Recently, however, there have been more and more questionable enquiries and reports that point to something else: People like you and me, ordinary horse lovers, are desperate to give away their animals (because there are hardly any buyers left). What is behind all this...?

An excursion into the world of numbers: in Germany there are currently about 1.3 million privately owned horses. Of these, some are active in high-performance sport in the mid-four-digit range. The others are ridden in the leisure sector, driven, worked on the ground or simply enjoy their reprieve. About 30% of these 1.3 million private horses are on their own land, mostly integrated into rural farming or in village surroundings on leased land. The other 70% live as boarders in commercial farms that offer space and, depending on the contract, also care or riding. In addition to these private horses, there are about 1.6 million horses owned by associations or organisations. This includes commercial horse keeping - school horses at riding stables, breeding horses at stud farms, carriage horses at haulage companies, horses in the forestry industry, etc. So we are talking about just under 3 million animals, rounded up. As mentioned above, only a few of them are used to achieve top sporting performances. Nevertheless, the mention of hobbies like riding or carriage driving always gives the impression that it is something elitist.

Now, a horse costs money to buy, of course. That varies according to breed, training, age and state of health, according to the situation of the seller.... But I'll go out on a limb and say that all these private horses have an average value of no more than 3,000 euros. I'm probably too high... In addition, there are the costs for boarding if they don't have a place at home - here, too, there are price differences depending on the offer and comfort, but as an assumed monthly average, a price of 300 Euros may serve. Feed, veterinary costs, farrier, insurances - these are the fixed data with which one has to calculate in order to make the decision for or against owning a horse. Commercial farms do the same, only the conditions and consequences differ somewhat. I experience most horse owners as responsible and committed. There are few cases of people who blatantly overestimate their possibilities and require intervention by the veterinary office or animal welfare.

Now the prices for horse feed have doubled on average since around March. Here, too, the war in Ukraine is the main cause, but the increased costs in production are also reflected. The vets and farriers charge significantly higher travel fees - we all know the current fuel costs. The owners' own journeys to their hired animals are more and more often suddenly prohibitively expensive and no longer affordable. As a result, the horse starves. It no longer receives medication. It is not exercised and becomes accustomed to bad habits, it becomes a feed envy and becomes increasingly neglected. No horse owner wants that! No one willingly neglects his animal! But this causal chain inevitably leads me to the animals in our open stable that died as mentioned at the beginning. Yes, the owners came less and less often. Of course, the condition of the horses deteriorated rapidly. I'm going to be really nasty and say: of course they died at some point. The one mare that was put to sleep was probably lucky enough to find a courageous vet: she put an end to the suffering.

And this against the current legal requirements: in Germany, as in the whole EU, an equine passport has been mandatory for every horse since 2001, comparable to the pet passport for dogs and cats. In addition to identification features such as chip number and brand, contact details of the owner, etc., current vaccinations, medications and infectious diseases experienced are noted here. And, directly when the passport is issued, the final use as a slaughter horse or non-slaughter horse. You guessed it: very few owners have "slaughter horse" entered in the document - it is simply unimaginable for a horse lover. And now we have a dilemma. If an owner wants to have his animal put to sleep, it is not so easy. If, let's say, the cost of treatment becomes too high after an injury or illness, the vet may not end the suffering if there were a way to improve the condition. However, he will not do that either if the owner cannot pay for it. Again, the horse is condemned to permanent suffering, in the worst case to death. Only with the remark "horse for slaughter" would the eutanasia by the veterinarian be permissible. No, it is not possible to change this entry retrospectively when faced with such a situation. There are even understandable reasons for this: with the dedication as a slaughter horse, certain medications and treatments may not be administered to the animal during its lifetime in order to keep the meat fit for consumption. The fact that this intention has nothing whatsoever to do with a veterinarily induced end of life is completely ignored by the legislator.

And now we have more and more undersupplied and compulsorily neglected horses in the paddocks....

I have no off-the-cuff idea of how to provide immediate relief. However, my idea to soon take care of Swiss horses that would have been sent to slaughter directly after reaching the ninth month of life without any need has been put into perspective: perhaps the local horses that MAY not be redeemed due to a bureaucratic web are simply more in need of it?

20% der Erträge gehen an den Community-Account ;-)) / 20% of the proceeds go to the community account ;-))

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 4 years ago (edited)

Hm, ich weiß nicht, ob man das auf die wirtschaftliche Situation schieben kann...
Wer ein Pferd erwirbt, musste auch bisher den entsprechenden Aufwand berücksichtigen. Dass die Kosten nun so exorbitant gestiegen sind, kann ich noch nicht feststellen. Ja, alles wird teurer, aber ich würde behaupten, dass die, die sich bisher ein Pferd zulegten, nicht unbedingt auf Hartz IV angewiesen sind. Wer da wirklich dem Tier zugeneigt ist, wird es auch unterhalten können/wollen.
Bleibt also nur die Frage, warum die betreffenden nun nicht mehr für ihr Pferd aufkommen wollen. Ich möchte das fast mit den Tierhaltern vergleichen, die sich während der Corona-Zeit Hühner angeschafft hatten und diese später wieder abstießen, oder Tiere an Kinder verschenken. Mit Tierliebe hat das aus meiner Sicht nichts zu tun.

Ergo: Ich denke, da ist schon von Anfang an was falsch gelaufen und die wirtschaftliche Situation ist vielleicht der Grund, aber nicht die Ursache.

 4 years ago 

Du bringst genau das, was ich mit dem elitären Image meinte. Pferdehalter können sich das doch leisten... Können sie teilweise eben nicht. Einige - ja, die lachen vielleicht sogar über die armen Tröpfe. Allerdings sind diese nicht unbedingt verantwortungslos. Wenn ich mir überlege, wie ich damals kalkuliert habe, ob und was ich mir leisten kann: Kaufpreis (eher günstig), Ausrüstung (meist gebraucht), gestanden haben sie zu Hause, also keine Stallgebühr, Futter (vom Bauern um die Ecke), Versicherung, Puffer für Notfälle... Ich hatte keine Wege zum Pferd, für die ich auf's Auto angewiesen war. Ich kaufte nicht beim Futterhändler ein, weil das Umfeld es hergab. Tierarzt ist normalerweise genau wie Humanmediziner nicht so mein Ansprechpartner. Es war erschwinglich. Diese Bedingungen haben die wenigsten, da sehen die Rechnungen anders aus. Wenn Futter, Fahrtkosten, Tierarzt und Schmied sich verdoppeln und alles andere nebenher zusätzlich Angst macht, ist kein Spielraum mehr für eine adäquate Versorgung des Tiers. Die meisten Einsteller bei uns sind übrigens Rentner. Also 30 von 40. Dann noch eine Tuppertante, eine freiberufliche Reitlehrerin, drei Krankenschwestern, zwei Lehrer, ein Windanlagen-Ingenieur (der sich als einziger wirklich keine Gedanken um die gestiegenen Preise macht), ein arbeitsunfähiger Ex-Fernfahrer und eine Kulturreferentin. Das ist nicht das Bürgertum, das sind nicht die oberen 10.000. Das sind Leute, die für ihre Pferde alles geben - aber mehr geht eben nicht.

 4 years ago 

Ups, da blieb ich dir noch eine Antwort schuldig. :-|

Du bringst genau das, was ich mit dem elitären Image meinte.

Das war nicht beabsichtigt und so auch nicht gemeint. Mir ist schon klar, dass die Leute sich da nicht für Kostensteigerungen interessieren.
Ich meinte tatsächlich Leute wie du und ich. Ich kenne ja auch selbst (normalsituierte) Pferdehalter. Das was du beschreibst, wäre mir etwas knapp kalkuliert. Jeder kann seine Situation aber nur selbst einschätzen, sollte dabei aber realistisch bleiben und nicht "schönrechnen". Dazu kommt natürlich auch, wie wichtig einem das Hobby ist. Jedes Hobby hat seinen Preis, nur dass es sich bei Tieren um Lebenwesen handelt, die nicht eben mal in die Ecke gestellt werden können, wie eine Modelleisenbahn.

ein Windanlagen-Ingenieur (der sich als einziger wirklich keine Gedanken um die gestiegenen Preise macht)

Kommt auch noch, sehr bald (außer er ist im völlig privat finanzierten Sektor [gibt es da so einen überhaupt?] tätig, was sehr unwahrscheinlich ist)!

 4 years ago 

Haueha, PferdEnde , machen ´was mit deren Äügeleinen , dass !man !sie unbedingt haben willtiert ?
Alles ganz leichtlich , wenn´st keine Zeit hast´ dann freun´!sich die PferdEnden auch darüber die ganze TagEnde ´Rum fressen zu dürftieren ???
Nein , #Es sieht immer nur so vaginale MensChChen , !die !ihre PferdEnden gehend Strassen entlang führieren, soo selten aber gern gesehen kommen tarpzächlich ReitEnde .
Die PferdEnden sind alle trauriglich , wirken nicht als könne !man mit !ihnen irgendwie sprechen , und selbst wenn #Es wolltete , früher ging das ja , aber heute kommste als MEnsChChen doch garnicht an so´n PferdEndes mehr heran ohne Zäune übertreten zu müssen , so "sicher" müssen !die dann auf ´ner kleinen Weide ´Rum oder stehen .
#MEINPFERDMEINPFERD mit BetOnuNg auf´s mein , also #Es findet diese Haltung , und die HaltUng auf so kleinen FläChen für QuälErei , und so #PFERDEFLEISCH , warum nicht !sein Tier ehren , indem !man !es am Ende auch aufisst .

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 4 years ago 

Also Führen oder Reiten soll sich normalerweise abwechseln (auch ein Bodybuilder trainiert nicht jeden Tag die gleichen Muskeln...). Ob ein Pferd überhaupt noch geritten werden kann, entscheiden Gesundheitszustand und Konstitution. Fakt ist, daß gerade Hobby-Reiter an vielen Problemen scheitern: sie erwerben ein billiges Pferd, daß eigentlich nicht mehr arbeiten sollte. Oder sie haben alleine Angst, ins Gelände zu gehen, finden aber keine passenden Gruppen. Oder sie nehmen zu - die wenigsten Pferde sind Gewichtsträger...

Fläche - man sagt als grobe Orientierung, ein Pferd braucht einen Hektar Weide. Auf dem Hektar können auch gut mehrere Tiere in einer Herde stehen - müssen dann nur alle paar Wochen auf eine andere Koppel umgesetzt werden, damit die sich regenerieren kann.

Kommunikation mit Pferden ist toll. Ähnlich vielschichtig und spannend wie mit Hunden. Es funktioniert über "Hilfen", also Berührungen oder Gewichtsverlagerungen, Zug und Druck, oder Gesten, Stimme, Pfiffe...

Eigentum... Ich bin nicht sicher. Ich finde es okay, Tiere zu halten. Man hat Verantwortung ihnen gegenüber und sie geben Zuneigung zurück. Sie bereichern das Leben. Ob dieses "meins" etwas daran ändert, wie man sich zu dem Tier verhält? Ich glaube nicht. Ich versorge Tierschutztiere genauso gut wie fremde Tiere in Urlaubsbetreuung oder eigene. Die Frage ist nur, ob ein Tier überhaupt eine Sache ist, die man besitzen kann... Es gibt welche, die suchen sich "ihren Menschen" selber aus ;-))

 4 years ago 

#COOLE Antwort , danke .

!invest_vote

@udabeu denkt du hast ein Vote durch @investinthefutur verdient!
@udabeu thinks you have earned a vote of @investinthefutur !

I understand your worries about horses. But horses disappear from our lives.

There is a Tatar village across the river in our area. Horses are a traditional Tatar food. My neighbors were also Tatars and when their daughter got married, they specially ordered a horse for the wedding table
One farmer breeds horses specifically for this, as I breed rabbits. Horses like wild mustangs walk along the meadows all year round and the farmer periodically sends one horse to the sausage production.
Koreans eat dogs. But for us it seems a very wild phenomenon. Hindus don't eat cows. This is a sacred animal for them.

 4 years ago 

Understand what you mean. I'm eating meat, too. Different kinds of meat. But that's not the reason for having a horse mostly. It's a friend, a family member, a companion...

It's a friend, a family member, a companion...

Yes, I totally agree with you.

 4 years ago 

was für ein trauriges thema
ich stand selber mal vor dieser entscheidung und heute wird es ja nicht leichter
die armen tiere

Die Fütterung kann den Tod vieler Pferde beeinflussen, daher sind Überwachung und Pflege wichtig.

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